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vergrößern 500x333Singapur/New York - Die Ölpreise haben sich am Dienstag nach einem ungewöhnlich starkem Kursrutsch vom späten Vorabend stabilisiert. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 113,70 US-Dollar (86,9 Euro). Das waren neun Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI (West Texas Intermediate) zur Oktober-Lieferung sank ebenfalls geringfügig um drei Cent auf 96,59 Dollar.
Am späten Montagabend waren die Ölpreise aus zunächst unerfindlichen Gründen um rund drei Dollar abgestürzt. Der Kurssturz hatte sich innerhalb nur weniger Minuten ereignet. Viele Händler führten den Ausverkauf auf ein Problem mit einem automatischen Computer-Handelsprogramm zurück. "Ich mache das jetzt seit 14 Jahren, aber das war das schnellste, was ich je erlebt habe", sagte John Gretzinger, Risk-Manager bei INTL.FCStone. Es könne sich nur um Hochfrequenzhandel oder Algo-Trading gehandelt haben.
Bei Algo-Trading bewegen Computer mit Hilfe von Handelsalgorithmen innerhalb von Sekunden große Mengen. Zur Zeit des Ölpreis-Einbruchs wurden innerhalb einer Minute 13.000 Posten der US-Sorte WTI und 10.000 Posten der Sorte Brent bewegt. Kurz zuvor waren es 131 beziehungsweise 152 Posten in der Minute. (APA/Reuters 18.9.2012)
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in diesem sinne spekuliere ich (in kleinem rahmen) mit öl, und sahne dabei auch noch etwas für die eigene tasche ab.
nein, erst wenn die konzernmonopolisten nix mehr am öl verdienen kommt die wende, und solange wir in allen bereichen vom öl abhängig sind und entsprechend gemolken werden, besteht angebotsseitig nicht der geringste bedarf nach einer wende, wird immer der politische wille dazu fehlen, und man konsumseitig keinen einfluss darauf nehmen können
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