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Peking - Tausende Demonstranten sind am Dienstag aus Protest über den Inselstreit zwischen Japan und China zur japanischen Botschaft in Peking gezogen. Die Protestierenden riefen patriotische Sprüche und forderten einen Boykott japanischer Waren.
Die chinesische Regierung forderten sie auf, an ihrem Anspruch auf die umstrittenen Inseln, die in Japan Senkaku-Inseln und in China Diaoyu-Inseln genannt werden, festzuhalten. In zahlreichen weiteren Städten in China wurden ähnliche Proteste erwartet.
Der 18. September ist der Jahrestag eines Anschlags, der 1931 zur Mandschurei-Krise geführt hatte. Japan besetzte damals die Provinz im Nordosten Chinas.
In den Spannungen zwischen China und Japan hat US-Verteidigungsminister Leon Panetta Gespräche in Peking aufgenommen. Sein Amtskollege Liang Guanglie empfing ihn am Dienstag zum Auftakt des dreitägigen Besuchs. Ein weiteres Streitthema sind die Pläne der USA zum Ausbau ihrer Raketenabwehr in Asien.
Der US-Verteidigungsminister wird am Mittwoch auch von Vizepräsident Xi Jinping empfangen, der im Herbst das Ruder als künftiger Staats- und Parteichef übernehmen soll. Nach einer zweiwöchigen Abwesenheit, die wilde Spekulationen ausgelöst hatte, zeigt sich der "Kronprinz" wieder im politischen Alltag.
Die Spannungen zwischen Japan und China wegen der Inselgruppe im Ostchinesischen Meer nehmen schon seit Wochen zu. Am Wochenende hatte sich der Streit in zum Teil massiven Protesten in zahlreichen chinesischen Städten entladen.
Auslöser der aktuellen Proteste war der Kauf der umstrittenen Inseln durch die japanische Regierung von einem Unternehmer, was in China als Affront betrachtet wurde. Japan kontrolliert die Inseln seit 40 Jahren, nachdem sie von den USA, die sie im Zweiten Weltkrieg erobert hatten, aufgegeben worden waren. (APA, 18.9.2012)
Schiffe patrouillierten in den Gewässern um die Felseninseln
Streit um strategisch bedeutenden Archipel hält an
Nach dem Eindringen chinesischer Schiffe in die Gewässer um das von Japan kontrollierte Senkaku-Atoll nehmen die Spannungen im Inselstreit wieder zu. Japan suchte in der Region zuletzt vergeblich Verbündete
Protest gegen chinesische Schiffe bei umstrittener Inselgruppe
China ließ Aufklärungsflugzeug der Marine Inseln überfliegen - Japan schickte Kampfflugzeuge
Japan und China streiten seit Monaten offen um Archipel
Massaker werden verharmlost, Kriegsverbrecher geehrt: Der Inselstreit rückt Japans Umgang mit der eigenen Vergangenheit wieder in den Mittelpunkt
Tokio streitet mit China und Taiwan um Archipel
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Nachfrage nach japanischen Autos sinkt - Die Konzerne produzieren weniger - Nissan baut sogar einige Wochen keine Autos in China
China will im Inselgruppen-Streit seine Machtposition gegenüber der japanischen Wirtschaft ausnützen und japanische Staatsanleihen verkaufen, falls Tokio nicht nachgibt
Japanische Küstenwache habe chinesische Schiffe zum Rückzug aufgefordert
Demonstrationen im ganzen Land - Im umstrittenen Seegebiet patrouillieren Japan und China
Hintergrund ist offenbar Streit um Inselgruppe
Peking spielt in der Auseinandersetzung um die Diaoyu/Senkaku-Inseln auf Powerplay. Die Chinesen wollen eine riesige Fischfangflotte ins Ostchinesische Meer schicken und sie von Patrouillenbooten schützen lassen. Dazu drohen sie mit einem Handelskrieg.
Sicherheitskräfte hatten Mühe, die Kontrolle zu behalten - Proteste in mindestens 19 Städten
Canon und Panasonic legen Produktionsstätten vorübergehend still
Konfliktforscher befürchten eine Eskalation der vielschichtigen Probleme in den Meeren vor dem chinesischen Festland
Panetta: China bereit, "kleinen Konflikt" um die Senkaku/Diaoyu-Inseln zu riskieren
Lokalregierung beantragte Erlaubnis zur Landung einer japanischen Flotille auf einer der unbewohnten Senkaku-Inseln
Japanischer Ministerpräsident will "alle möglichen Maßnahmen" ergreifen, um Sicherheit der unbewohnten Inseln zu gewährleisten
150 Aktivisten hissten japanische Flagge - Landgang wieder beendet - China und Japan erheben beide Anspruch auf die Inselgruppe
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