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Washington/Wien – Dass die Ausbreitung des modernen Menschen rund um den Globus auch vom Klima abhing, ist offensichtlich. So etwa ist die Besiedelung Nordamerikas nur deshalb möglich geworden, weil es vor rund 15.000 Jahren eine natürliche Eisbrücke zwischen Asien und Alaska gab.
Nun behaupten Forscher um Anders Eriksson von der britischen Universität von Cambridge im US-Fachmagazin PNAS, dass auch die Auswanderung aus Afrika vor 55.000 bis 70.000 Jahren von günstigen klimatischen Voraussetzungen abhing.
Klimadaten und Genmuster
Die Anthropologen kombinierten für ihre Studie erstmals Klimadaten der vergangenen 120.000 Jahre mit dem Erbgutmuster von 51 Menschengruppen. Aufgrund dieser Daten ließ sich zeigen, dass damals im Nordosten Afrikas und rund um die Arabische Halbinsel der Meeresspiegel ausreichend sank, damit unsere Vorfahren über die Meerenge Bab al-Mandeb im Süden der Arabischen Halbinsel nach Asien gelangen konnten. Die Schlüsselregion für die weitere Ausbreitung sei dann die Gegend des heutigen Iran und Irak gewesen.
Die Differenz zwischen dem neuen Modell sowie den bisher bekannten archäologischen Funden ist damit nicht sehr groß. Südostasien dürften die Menschen vor etwa 50.000 bis 40.000 Jahren erreicht haben, Europa womöglich etwas früher. (tasch, DER STANDARD, 18.9.2012)
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Ja, aber eine Landbrücke. Also irgenwie nicht beides.
Es gibt auch die Theorie, Amerika sei während der Eiszeit über den Atlantik besiedelt worden, indem die Menschen aus Europa entlang der Eisgrenze westwärts segelten. Dort könnte man mit ein bisschen gutem Willen von einer Eisbrücke sprechen.
Hier zeigt es nur, dass beim Autor ein Verständnisproblem vorliegt.
MWn ist die 2. nur eine Art Ergänzung. Man geht davon aus, dass die meiste Einwanderung über Beringa erfolgt ist, die Atlantiküberquerung wird höchstens für einen kleinen Teil der Einwanderung angenommen, da an der Ostküste Amerikas Werkzeuge gefunden wurden, die denen in Westeuropa zur gleichen Zeit ähneln, jedoch von asiatischen unterscheiden.
Eine weitere These ist Polynesien als Ursprungsort einer weiteren Einwanderungswelle, auch hier sind Werkzeuge der Aufhänger, aber auch eine polynesische Sprache die an der Westküste Südamerikas von Ureinwohnern gesprochen wird.
Wahrscheinlich stimmen alle 3. Der Mensch findet immer einen Weg.
ein 'paar' jahre zuvor ist sogar das überleben unserer spezies von günstigen klimatischen voraussetzungen abhängig gewesen:
erbgutuntersuchungen beweisen ebenfalls, dass wir 8 milliarden von einer handvoll vorfahren abstammen, die im zug von klimatischen veränderungen das glück hatten, in einer weniger stark negativ betroffenen gegend zu leben.
das dachte ich mir schon bei 3 roten heute früh. sachlich stimmts absolut und hintergedanken hatte ich auch keine.......
manche leut interpretieren da irgendwas hinein. geleitet
von ängsten, wut oder vorurteilen.
oder manche follower hassen mich einfach und geben immer rot. ;-)
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