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Kassel - Die Kunstausstellung documenta in Kassel hat bei ihrer 13. Ausgabe mit rund 860.000 Besuchern einen neuen Rekord erreicht. Das teilte die documenta am Sonntag mit. Die weltweit wichtigste Schau zeitgenössischer Kunst sollte am Abend nach genau 100 Tagen enden. Im Sommer 2007 hatten rund 750.000 Menschen die 12. Ausgabe der documenta besucht. Die documenta findet alle fünf Jahre in Kassel statt.
"documenta (13) war für die Besucher keine Tagesveranstaltung. Die Ausstellung hat für die Besucher viel mehr eine Form von lebender Kultur repräsentiert", sagte die künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev. Auch sonst war die documenta ein Festival der Rekorde: Christov-Bakargiev schrieb fast 300 Namen auf die Teilnehmerliste, so viele wie nie zuvor. Mit gut 60 in Kassel und an den Außenstandorten gab es auch mehr Ausstellungsorte als je zuvor. (APA, 17.9.2012)
Bis November soll Wahlvorschlag für 2017 fixiert werden
Zum ersten Mal in der Geschichte der Liste steht mit Carolyn Christov-Bakargiev eine Frau an der Spitze
Nach 50 Tagen knapp 378.000 documenta-Besucher - Mehr als 10.000 Dauerkarten verkauft
"Made in Germany 2" lautet der Titel - und das Programm - einer Ausstellung deutscher Gegenwartskunst in Hannover
28 weiße Zelte wurden am Samstag vor dem Fridericianum in Kassel aufgebaut
Die anonyme Künstlergruppe "Dokumenta Tiefenbach" aus dem Waldviertel führt als heitere Reaktion auf die Documenta 13 in Kassel den Kunstbetrieb an der Nase herum
Grenzüberschreitende und interdisziplinäre Kunst hat Kuratorin Carolyn Christov-Bakargiev zur Documenta 13 eingeladen. Daher gibt es auch in Kassels öffentlichen Räumen viel zu sehen
Kunst als Art Entertainment war einmal - jetzt gilt: Theorie statt Artefakt
Hinter angekündigter Konzeptlosigkeit findet sich erstaunlich viel Didaktik. Die am Samstag startende Documenta 13 ist weniger provokant geraten, als die Ankündigungen ihrer Leiterin vermuten ließen: Kunst als Impulsgeber
Anton Zeilinger wird auf der Documenta in Kassel fünf Experimente präsentieren - Der Quantenphysiker über die Eleganz in Wissenschaft und Kunst
Etwa 300 Künstler oder Künstlerkollektive - "Vier Zustände" als Struktur: die "Bühne", die "Belagerung", die "Hoffnung" und der "Rückzug"
Gesprächsfragmente der Documenta-Chefin Carolyn Christov-Bakargiev über ihr Kunstverständnis
Die katholische und die evangelische Kirche wollen just zur Documenta-Zeit Kunst im öffentlichen Raum aufstellen
Evangelische Kirche gab nach
für mich warens dieses jahr zu viele filmarbeiten. und es tut mir leid, aber als 5-tages besucher setz ich mich nicht xmal eine stunde lang vor einzelne arbeiten, dafür reicht einfach die zeit nicht, und ich behaupte: den meisten gehts ähnlich, die laufen eher einmal durch den raum oder bleiben 2 minuten stehen, mitten in der projektion. so findet man natürlich auch nie zugang zu den arbeiten.
großartige ausnahme: die videoführung im kulturbahnhof (weiß nimmer von wem), da hat jemand einen innovativen weg gewählt. und dann schaut man halt doch 25 minuten.
Es gab viele feine Überraschungen:) man bekam ein gutes Gefühl für die Vielfältigkeit der Gegenwartskunst.
Gedanken - auf losen DINA 4 Zettel - verzettelt - zum Mitnehmen, Holzköpfe, Verwundungen wie im 1. Weltkrieg, als Annäherung an die afrikanische Maskenkunst, der Versuch das Weltklima zum Weltkulturerbe erklären zu lassen. Die hilflosen Antworten darauf waren entlarvend.
Eine feine Entdeckung dann im Naturhistorischen Museum Bücher/Holzblöcke als Bücher mit Etiketten der verschiedenen Holzsorten. uvm.
In der Au dann die verschieden Pavillons, draußen in der Sonne mit Blick auf die Au/Hügel/bunte Menschenmenge dann noch einen guten Kaffee/Kuchen etc. Es war wunderbar:)
Eine der schlechtesten Ausstellungen die ich bis jetzt gesehen habe. Kunstgenuss? Nicht die Spur, alles hoffnungslos überfüllt. Die Ausstellungen war zudem noch so peinlich schlecht kuratiert, dass ein paar Lichtblicke sie auch nicht mehr retten konnten.
Von den Verirrungen der Kuratorin ganz zu schweigen.
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