Neuer Kasseler "documenta"-Rekord

Im Sommer 2007 brachte es die 12. Ausgabe auf rund 750.000 Besucher

Kassel - Die Kunstausstellung documenta in Kassel hat bei ihrer 13. Ausgabe mit rund 860.000 Besuchern einen neuen Rekord erreicht. Das teilte die documenta am Sonntag mit. Die weltweit wichtigste Schau zeitgenössischer Kunst sollte am Abend nach genau 100 Tagen enden. Im Sommer 2007 hatten rund 750.000 Menschen die 12. Ausgabe der documenta besucht. Die documenta findet alle fünf Jahre in Kassel statt.

"documenta (13) war für die Besucher keine Tagesveranstaltung. Die Ausstellung hat für die Besucher viel mehr eine Form von lebender Kultur repräsentiert", sagte die künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev. Auch sonst war die documenta ein Festival der Rekorde: Christov-Bakargiev schrieb fast 300 Namen auf die Teilnehmerliste, so viele wie nie zuvor. Mit gut 60 in Kassel und an den Außenstandorten gab es auch mehr Ausstellungsorte als je zuvor. (APA, 17.9.2012)

Share if you care
4 Postings

für mich warens dieses jahr zu viele filmarbeiten. und es tut mir leid, aber als 5-tages besucher setz ich mich nicht xmal eine stunde lang vor einzelne arbeiten, dafür reicht einfach die zeit nicht, und ich behaupte: den meisten gehts ähnlich, die laufen eher einmal durch den raum oder bleiben 2 minuten stehen, mitten in der projektion. so findet man natürlich auch nie zugang zu den arbeiten.

großartige ausnahme: die videoführung im kulturbahnhof (weiß nimmer von wem), da hat jemand einen innovativen weg gewählt. und dann schaut man halt doch 25 minuten.

Eine wunderbare documenta:) ich fahre gerne wieder!

Es gab viele feine Überraschungen:) man bekam ein gutes Gefühl für die Vielfältigkeit der Gegenwartskunst.
Gedanken - auf losen DINA 4 Zettel - verzettelt - zum Mitnehmen, Holzköpfe, Verwundungen wie im 1. Weltkrieg, als Annäherung an die afrikanische Maskenkunst, der Versuch das Weltklima zum Weltkulturerbe erklären zu lassen. Die hilflosen Antworten darauf waren entlarvend.
Eine feine Entdeckung dann im Naturhistorischen Museum Bücher/Holzblöcke als Bücher mit Etiketten der verschiedenen Holzsorten. uvm.
In der Au dann die verschieden Pavillons, draußen in der Sonne mit Blick auf die Au/Hügel/bunte Menschenmenge dann noch einen guten Kaffee/Kuchen etc. Es war wunderbar:)

Eine der schlechtesten Ausstellungen die ich bis jetzt gesehen habe. Kunstgenuss? Nicht die Spur, alles hoffnungslos überfüllt. Die Ausstellungen war zudem noch so peinlich schlecht kuratiert, dass ein paar Lichtblicke sie auch nicht mehr retten konnten.

Von den Verirrungen der Kuratorin ganz zu schweigen.

Die documenta war fantastisch, ein wahrer Kunstgenuss und für jedermann was dabei, der sich mind. 2 Tage dafür nimmt, die verschiedenen Standorte abzulaufen und die Kultur zu leben, richtig. Bis in 5 Jahren.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.