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Genf - Wegen massiver Menschenrechtsverletzungen im Norden Malis hat die UN-Kommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, zum schnellen internationalen Eingreifen aufgerufen. In dem westafrikanischen Krisenland seien Folter, Steinigungen, Vergewaltigungen und Verschleppungen an der Tagesordnung, sagte Pillay am Montag in Genf. Frauen seien von bewaffneten Männern zum Sex gezwungen, ein unverheiratetes Paar gesteinigt und zahlreiche Kinder als Soldaten missbraucht worden.
"Es besteht die dringende Notwendigkeit, national und international zu helfen", sagte Pillay. Ansonsten drohe die Gewalt, auf die Sahel-Region überzugreifen. Im Norden Malis haben Islamisten mit Verbindungen zum Terror-Netzwerk Al-Kaida die Macht übernommen. Ungeachtet internationaler Proteste ließen sie in Timbuktu mehrere historische Heiligtümer zerstören. (APA, 17.9.2012)
"Nationale Bewegung der Befreiung Azawads" kontrolliert die Stadt Kidal im Norden des Landes
EU begrüßt "historische" Übereinkunft in Ouagadougou
Mit Milliardenhilfe und UN-Truppen will die internationale Gemeinschaft in Mali für Stabilität und Frieden sorgen
Angebot wäre die bisher größte Beteiligung Chinas an einer internationalen Friedensmission
Der Maghreb-Experte Yahia Zoubir fordert einen nationalen Dialog der Versöhnung für Mali. Wahlen ohne die Zustimmung aller ethnischen Gruppen wären kontraproduktiv
Truppenkontingent soll bis Jahresende schrittweise von 3.850 auf 1.000 Soldaten reduziert werden
Bis Juli soll das Kontingent von 4.000 auf 2.000 Mann reduziert werden
Islamisten sprengen sich nahe Gao in die Luft
Französische Armee durchkämmt Tal bei Gao im Norden
Präsident Deby: Sind nicht ausgebildet, um gegen Guerilla-Truppen zu kämpfen
Trainiert werden vier Bataillone mit insgesamt 2.600 Mann
Islamistenführer Mokhtar Belmokhtar soll jedoch am Leben sein und sich in Gao aufhalten
Drei Soldaten verletzt
Bei Angriff auf Camp in Mali - Islamist gilt als Drahtzieher von Geiselnahme in Algerien - Vorerst keine Bestätigung aus Frankreich und Algerien
63 malische Soldaten ums Leben gekommen
Zum Teil über 800 Jahre alte afrikanische und arabische Manuskripte
Sieben Menschen bei Gefechten getötet
Frankreich will wie geplant im März mit dem Abzug seiner Truppen beginnen
UN-Generalsekretär fordert auch Kräfte zur Terrorbekämpfung
Soldaten aus dem Tschad unter den Toten - Angeblich 65 Opfer aufseiten der Rebellen - USA schicken Drohnen und Soldaten in Nachbarland Niger
Nun offenbar wieder Ruhe eingekehrt
Heftige Kämpfe in Gao - Autobomben nahe Tessalit
Bei Kämpfen Ende Februar getötet
Präsident Hollande meldet Tod eines Fremdenlegionärs
Mit anderen Worten, die US-Verbündeten Katar und Saudi-A(rsch)rabien konsolidieren und erweitern ihren Einflussbereich in Westafrika.
Traurig. Erst Boko Haram in Nigeria und jetzt ist Mali dran. Aber klar, mit Katar und SA muss man sich im Kampf gegen die wenigen Säkularen (Gadaffi und Assad) verbünden. Das Problem mit denen ist halt dass sie souveräne Politik machen.
Das will kein westliches neo-kolonialisten/Imperialistenherz.
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