Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Chicago - Der Lehrerstreik in der US-Metropole Chicago weitet sich aus. Zwar lag am Sonntag (Ortszeit) bereits ein von Gewerkschaft und Stadt ausgearbeiteter Einigungsentwurf zur Prüfung vor, die Lehrer wollen aber vorerst weiter streiken. Es ist der erste derartige Streik seit 25 Jahren. Damit wären etwa 350.000 Kinder bereits die zweite Woche in Folge von dem Ausstand betroffen. Seit dem 10. September legten fast 30.000 Lehrer und Angestellte ihr Arbeit an öffentlichen Schulen nieder. Die Lehrer wollen mit ihrem Protest die umstrittene Schulreform von Bürgermeister Rahm Emanuel, Obamas Ex-Stabschef im Weißen Haus, zu Fall zu bringen.
Die Pädagogen protestieren vor allem gegen ein neues Bewertungssystem für Lehrer, das nach Ansicht der Gewerkschaften zu stark auf dem Abschneiden ihrer Schüler bei standardisierten Tests basiert. Dies könnte zur Entlassung von bis zu 6000 Lehrern führen, befürchten Gewerkschaftler.
Kritisiert wird zudem die Unterstützung von Bürgermeister Emanuel für sogenannte Vertragsschulen ("Charter Schools"). Die Gewerkschafter warnen davor, dass so das öffentliche Schulsystem ausgehöhlt wird. Diese Schulen werden aus Steuermitteln finanziert, haben aber mehr Entscheidungsspielraum als staatliche Schulen. Die US-Regierung unterstützt die Reformvorhaben des Obama-Vertrauten Emanuel. Die Gewerkschaften fordern mehr Geld für die Bildung an öffentlichen Schulen und kleinere Klassen.
Chicagos Bürgermeister Rahm Emanuel erklärte, er wolle eine Fortführung des Streiks gerichtlich verhindern lassen, da dieser nach dem Gesetz des Bundesstaates illegal sei. Die Kinder seien das Bauernopfer in einem internen Gewerkschaftsstreik, erklärte er.
Der Streik bringt auch Präsident Barack Obama in eine Zwickmühle, da die Gewerkschaft sich gegen Emanuel wendet, der Obamas früherer Stabschef im Weißen Haus ist. Obama benötigt für seine Wiederwahl im November die Unterstützung der Gewerkschaften. (APA, 17.9.2012)
Öffentliche Arbeitgeber wollen längere Unterrichtszeiten erzwingen
"Gefährdung des kulturellen Reichtums" - Vorgesehen ist auch eine Zusammenlegung von Hochschulen
Jugendliche im Kosovo haben wenige Perspektiven - Nun soll ihre Ausbildung praxisnäher werden - Dabei helfen Lehrer aus Österreich
Nach vier Wochen soll Unterricht wieder beginnen
Schulen wollen neue Arbeitszeitregelungen einführen - Gewerkschaft dagegen
Schüler müssen auch Kalaschnikow-Gewehre zusammenbauen
Die enormen Umweltprobleme Chinas veranlassen das Land dazu, so viel wie kein anderes für die Erforschung erneuerbarer Energien auszugeben
Fakultät prüft Plagiatsvorwürfe in formellem Verfahren
Gewalt an Frauen zählt in Indien zum Alltag. Die Gruppen-Vergewaltigung in Delhi hat das Bewusstsein im Land geschärft. Studierende brechen mit ihren Kunstprojekten das Schweigen
Bei Abschluss geschummelt und erforderliche Leistungen nicht vollständig erbracht
Forderung nach mehr Gehalt - Auftakt zu Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst der deutschen Bundesländer
Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nach Rekurs italienischer Universitätsstudenten
Per Landtagsbeschluss oder Volksentscheid wird über die Gebührenfrage entschieden
Ex-Bildungsminsiter Rachmanow: "Dies ist kein Sportinstitut"
Staatlichen Hochschulen ist das Anlegen von Geld in den USA untersagt - in Eliteunis arbeiten hingegen ganze Managementabteilungen am Kapitalzuwachs. Die Basis für die finanzielle Stabilität von Harvard und Yale bilden nicht Unigebühren, sondern Börsengeschäfte
Slowakische Lehrer verdienen einen Bruchteil ihrer österreichischen Kollegen
HÖK hat Kategorisierung der Studienanfänger nach Weltanschauung, Parteizugehörigkeit oder Abstammung vorgenommen
Protest gegen die Uni-Politik der rechtskonservativen Regierung
UNESCO: Anteil der Studienabbrecher in Spanien bei 30 Prozent
Zahl der Immatrikulationen stark rückgängig
Skandal erschütterte US-Elite-Universität - Rund 60 Studierende betroffen
In Frankreich stehen die Elite-Unis vor einer sozialen Öffnung - Nicht alle befürworten das
Was sind die Pläne des Bürgermeisters? Was missfällt den Lehrern dabei?
Momentan habe ich zu wenig Infos um zu sagen ob der Streit berechtigt ist - auch in Englischen Medien habe ich wenig gefunden.
Nach dem was ich gefunden habe scheint Emanuel Recht zu haben und die Lehrer lehnen aus Egoismus ab. So lesen sich die spärlichen Berichte.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.