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Bei der SPÖ-Klubklausur werden die Abgeordneten auf das Profiheer eingeschworen.
Wien - Die SPÖ hat ihre Abgeordneten bei einer Klubklausur in der ÖGB-Zentrale auf ihren "Profi-Heer"-Kurs eingeschworen. Denn die Wehrpflicht sei mittlerweile "mega-sinnlos", spottete Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) in seinem Referat über Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP), der zuletzt bei der ÖVP-Klausur in Saalfelden über den "mega-coolen" Präsenzdienst geschwärmt hatte. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) zeigte sich wiederum überzeugt, dass mit seinen Sozialjahr-Plänen der Zivildienst adäquat ersetzt werden könne.
Parteichef Werner Faymann streifte in seinem Grundsatzreferat, das sich vor allem der sozialen Gerechtigkeit widmete, die Bundesheer-Debatte nur und erfreute sich vor allem daran, dass die viel beschworene Volksbefragung nun endlich einmal wirklich eingesetzt werde. Dass seine Partei für ein Berufsheer eintritt, begründete er knapp: "Wir wollen das Bessere." Eine Professionalisierung im Militär sei sinnvoll - wenn sich die Welt ändere, müsse man die Weichen richtig stellen.
"Skurrile Argumente"
ÖGB-Chef Erich Foglar, der im "Catamaran" als Gastgeber fungierte, hielt sich in seinen Begrüßungsworten mit einer deutlichen Präferenz für das ein oder andere Heeres-Modell zurück, machte aber klar, was er von Panikmache der Wehrpflicht-Bewahrer in Sachen Zivildienst hält. Der Gewerkschaftsvorsitzende sprach von "skurrilen Argumenten", etwa dass Menschenleben in Gefahr seien, weil die Rettung nun später kommen würde. Dann müssten die Menschen in jenen Ländern, wo ein Berufsheer eingeführt worden sei, längst verblutet sein.
Auch Darabos schoss sich munter auf den Koalitionspartner ein, bezeichnete sich zwar als Opfer eines "Bashings" der Volkspartei gegen ihn, teilte gegen diese aber selber ordentlich aus: "Die ÖVP stiehlt. Sie stiehlt jungen Menschen mit diesem Zwangsdienst sechs Monate ihres Lebens."
"Ambitionierte jungen Männer"
Bedenken, die es auch in der eigenen Partei gibt, suchte der Verteidigungsminister zu zerstreuen. Erfahrungen in anderen Ländern hätten gezeigt, dass sich genug Freiwillige für ein Berufsheer finden würden. Auch Befürchtungen, dass sich nur noch "Rechtsradikale und Nazis" fürs Militär interessieren würden, hält er durch Beispiele aus anderen Staaten für längst widerlegt.
Darabos wies ferner darauf hin, dass gemäß seinem Modell die Mobilmachungsstärke bei 55.000 Mann bleibe. Auch für einen Assistenzeinsatz sei man jederzeit bereit. Die Miliz werde aufgewertet und kosten werde das "Profiheer" mit ambitionierten jungen Männern auch nicht mehr.
Zehn Prozent der Zivildiener machen Probleme
Einen ähnlichen Ansatz wählte Hundstorfer, der sein (noch nicht fertig gestelltes) Modell für den Zivildienst-Ersatz bewarb. Dass er weniger Teilnehmer für das "Sozialjahr" einrechne als für den Zivildienst, begründete der Sozialminister damit, dass nach Erfahrungen der Trägerorganisationen rund 10 Prozent der Zivis Probleme machten. Dies werde wegfallen, wenn sich nur noch motivierte Freiwillige melden würden, die im Rahmen der Aufgabe auch Qualifikationen für die berufliche Zukunft erwerben könnten.
Die Zwistigkeiten mit der Gewerkschaft bezüglich der Entlohnung der Sozialdiener sieht Hundstorfer ausgeräumt. Die Entlohnung entsprechend dem Kollektivvertrag sei nun vereinbart.
Ein klein wenig Parteipolitik durfte auch beim Sozialminister nicht fehlen, etwa als er darauf hinwies, dass dem als VP-nahe geltenden Roten Kreuz wesentlich mehr Zivildiener zugewiesen würden als dem SPÖ-nahen Arbeitersamariterbund. Dazu komme noch, dass in manchen Regionen schon bei der jungen Feuerwehr Zivildiener angelockt würden, womit es dann Dörfer gebe, wo überhaupt kein Jugendlicher mehr zum Bundesheer gehe. Man könnte sich also fragen, wer diese Dörfer dann überhaupt noch verteidigen könne, scherzte Hundstorfer. (APA, 17.9.2012)
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Für die zukünftigen "Vereinigten Staaten von Europa" muss eben in Österreich noch die allgemeine Wehrpflicht fallen.
Das Volk wird jetzt dazu eh noch befragt und darf seinen Senf abgeben.
Zum EU-Beitritt durfte das Volk 1994 abstimmen. Zwei Drittel waren dafür.
...da sie die Soldaten in ihre Einheiten eingliedern und international einsetzen möchte.
Deshalb sind wir bis auf wenige Ausnahmen von Natomitgliedern und Berufssoldaten umgeben
Ich weiß nicht welcher Teufel die SPÖ geritten hat auf diesen Zug aufzuspringen und dasselbe für Österreich zu fordern.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/09/1... -eu-armee/
man kann einige argumente gegen die wehrpflicht anführen, aber der fettwanstige darabos ist mit seinen ständigen unüberlegten aussagen definitiv zu blöd dazu. es ist mittlerweile so fix, dass die volksbefragung zu einer abwahl des herrn darabos wird und keine abstimmung über wehrpflicht o. berufsheer.
der hundstorfer muss auch bei jeder gelegenheit zeigen, dass es halt manchmal mit einem pflichtschulabschluss/hausverstand nicht abgetan ist. es gibt über 700 ortsstellen des roten kreuz, aber nur knapp über 50 des samariterbundes, da ist es klar, dass dem roten kreuz mehr zivildiener zugeordnet werden.
"
Auch Aussagen, die die Berufssoldaten des Bundesheeres mit "Söldnern" gleichsetzen, seien zurückzuweisen, so Höfler in Richtung der ÖVP, die diesen Slogan mittlerweile auch plakatiert.
"
Söldner ! -- * brua ha ha hahaahhahaha *
...ein lexikon
1. ueberhaupt und
2. unfallfrei
zu bedienen, dann schlagen sie doch einmal dort nach.
sie werden ungefaehr folgendes finden:
"Ein Söldner ist ein gegen Bezahlung (Sold) angeworbener, zumeist zeitlich befristet dienender und durch Vertrag gebundener Soldat."
keine ursache, ich bilde sie gern im 3. weg weiter.
wenn sich die Intelligenz in der ÖVP durchsetzt, wird sich die Frage nach der Abschaffung/Aussetzung der WP wohl von selbst erledigen.
bin gespannt wer in der nächsten Woche der erste ist, der dieses von den Bünde-Vertretern vorgegeben Tabu brechen wird ?
ich denk, ich weiß es schon.
ein so kleines Land kann sich sowieso ohne Fremder Hilfe nicht verteidigen. Das Geld was jedes Jahr in das Programm des Bundesheeres fließt könnte Sinnvoller ausgegeben werden wie z.B.: 123583433431534634 Mill. rosa Wattebällchen kaufen.
Waren sie beim Sicherungseinsatz 1991 an der damaligen jugoslawischen Grenze schon auf der Welt?
Ich habe zu dieser Zeit gerade meine Grundausbildung beim österreichischen Bundesheer absolviert.
Knapp 20 Jahre her. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich während meiner Ausbildung an der Grenze mit geladener Waffe stehen werde.
Rosa Wattebällchen hätten uns damals nur zum Abschminken der Tarnfarbe geholfen...
gesprochen hätte, dass japan und china vor einem möglichen krieg stehen, wäre für verrückt erklärt worden.
aber unser darabos weiss, was die nächsten 20 jahre passiert. die welt ist ja ökon. so verflochten, dass krieg fast unmöglich werden. die theorie kratzt gerade ab. wie so viel anderer humbug.
genau, zumindest glaubt das immer der schwächere.
der militär. schwächere oder der ökonomisch schwächere. der pazifistische dummkopf sowieso.
wir leben in einer zeit der währungs- und finanz/handelskriege (um rohstoffe usw), das sind sicher die besten voraussetzungen, um über eine katastrophentruppe (und sanitäter) zu reden, wenn man über die nationale sicherheit redet.
man sind wir bekloppt. aber tausend rotgrüne bekomen 1300 brutto ...14x.
wenn man seine Zeit z.B. im Offizierskasino verbringt.
Darabos hatte bis jetzt schon als Heeresminister Zeit, die O-Casinos und UO-Messen ersatzlos zu streichen. Gibt ja sowieso Truppenküche und Soldheim.
Ein Berufsheer halte ich - allein wegen der Kosten - für eine Schnapsidee.
Es ist einfach logisch, dass ein bezahlter Pionier bei weitem mehr kostet als jeder GWD. Es ist einfach logisch, dass der Betrieb des O-Casinos mit "professionellen" Kräften mehr kostet als mit GWDs. Es ist einfach logisch, dass ein "Assistenzeinsatz mit Berufssoldaten bei weitem mehr kostet.
Mir ist es allemal lieber, es gehen viele unfreiwillig zum BH, sind und bleiben aber kritisch und sind im Ernstfall keine allzu willigen Befehlsempfänger.
Darabos ist seit 2006 Verteidigungsminister. In seiner
Hand wäre es gelegen, den Grundwehrdienst zu re-formieren, Leerläufe in der Ausbildung zu reduzieren,
die Grundwehrdiener zu fordern.
Insbesondere hätte er die unsinnigen Veränder-ungen unter Platter zurücknehmen können und
Waffenübungen für Milizsoldaten wieder zur Pficht
zu machen.
Alles das hat er nicht getan! Er ist die eklatanteste
Fehlbesetzung in dieser Bundesregierung.
was müssen sich junge Soldaten bei Ihrer Ausbildung dabei denken, wenn sie gerade einen 40km-Marsch absolvieren oder bei einer Übung um 4Uhr geweckt werden um Wache zu stehen oder ein Schützenloch graben oder die Waffe reinigen während ihr oberster Chef solches von sich gibt? Was soll das für eine Motivation sein?
Ich glaube jetzt hat Darabos das Fass zum überlaufen gebracht und seine völlige Unfähigkeit und Ahnungslosigkeit bestätigt. Die Wehrmänner geloben: "mit allen meinen Kräften der Republik Österreich und dem österreichischen Volke zu dienen"....Wie kann so etwas Sinnlos sein und gestohlene Zeit bedeuten. Hr. Darabos treten sie zurück!
und daher tatsächlich rücktrittsreif.
Ein "Verteidigungsminister", der seinerzeit selbst als Zivildiener bei den parteieigenen Kinderfreunden garantiert eine ruhige Kugel schob, statt wenigstens beim Samariterbund den Zivildienst zu absolvieren.
Ein solcher Verteidigungsminister kann doch kein ungestört-gesundes Verhältnis zur Wehrpflicht und zum wirklichen Zivildienst haben.
Darabos ist als Verteidigungsminister am falschen Platz, er geht höchstens noch als Sport-Staatssekretär durch, mehr nicht. Er ist der klassische "Parteisoldat", da sich sein Leben nie ausserhalb der klassischen Parteigrenzen bewegte und daher nicht repräsentativ für die jungen Männer von heute ist.
Einwohner:
Österreich: ca.8,5 Mio
Deutschland: ca.81,7 Mio
Schulabbrecher:
Österreich: ca. 8,3%
Deutschland: ca. 11%
Arbeitslosigkeit:
Österreich: ca. 4%
Deutschland: ca. 6,8%
Die Zahlen sind ganz einfach zu googlen deswegen schreib ich jetzt keine Quellenangaben dazu.
Die Zahlen erklären sich hoffendlich von selbst.
Deutschland hat zwar viele Freiwilligen Meldungen aber auch sehr viele die nach kurzer Zeit wieder Abrüsten.
Das wesentliche deiner Zeilen ist: Deutschland ist als großer Nachbar keine (militärische) Gefahr
wesensmäßig
das ist klar und deutlich erkennbar durch das Aussetzen der Wehrpflicht.
Damit ist die Wehrplicht in Österreich ebenfalls sinnlos; und ein großes Heer
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