Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wer wissen möchte, wie erfolgreiches Management in Zukunft aussehen wird, sollte sich ein Flugticket nach Brasilien kaufen.
Gerade habe ich miterlebt, wie mein Sohn mit Kollegen dort in nur sechs Monaten ein E-Commerce Fund mit zwei Start-ups und mehr als 30 Angestellten aus dem Nichts heraus aufgebaut hat. Bei traditionellen Unternehmen in Österreich, Deutschland oder anderswo wäre das unmöglich gewesen.
Solide, aber träge: Das denken er und seinesgleichen über diese Unternehmen - auch über jene, die (noch) erfolgreich sind. Einen Einstieg in eine Beratungsfirma konnte mein Sohn, ein studierter Physiker, sich auch nicht vorstellen. Seine Begründung: "Zu steif, zu unflexibel."
Warum es junge Entrepreneure in neue Märkte wie Brasilien zieht, habe ich selbst auf mehreren Reisen erlebt: Über Jahrespläne, welche selbst mittleren Krisen nicht standhalten, denkt die neue Generation von Managern zwischen Rio und São Paulo nicht einmal mehr nach. Europäer, Brasilianer, Asiaten, Amerikaner trotzen dort der Krise durch eine atemberaubende Schnelligkeit und Flexibilität.
Brasilien, das ist Dynamik pur, eine neue Welt mit niedriger Krawatten- und hoher Motivationsrate. Dabei sind die jungen Unternehmer vor allem eines: meisterhafte Kommunikatoren. Verträge werden in rasantem Tempo per Skype ausgehandelt, Kontakte weltweit per Facebook et al. gepflegt.
Die junge Generation wächst mit einem anderen Selbstverständnis von Geschwindigkeit, Internationalität und vor allem Machbarkeit auf. Sie ist nicht nur vorurteilslos, sondern durch ihre extrem hohe Kommunikationsbereitschaft zwangsläufig auch relativ sozialverträglich.
Unternehmen alten Stils können diese jungen Manager nur noch schwer gewinnen. Dabei sind sie auf deren Wendigkeit, auf ihre Lust an Entscheidungen und Verantwortung durchaus angewiesen.
Die Ideen von Peter Drucker sind wie gemacht für dieses junge Management. Sie sind in der Lage, der wirtschaftlichen Dynamik Verbindlichkeit und Verantwortung fürs große Ganze zu geben. Sie weiten den Blick eines hochgradig individualisierten Managements auf gemeinsame, humane und soziale Standards.
Die faszinierende wirtschaftliche Dynamik, die wir in Brasilien und anderen aufstrebenden Ländern beobachten und bewundern, braucht Maßstäbe, wie sie Peter Drucker entwickelt hat. Und das alte Europa braucht die ökonomische Vitalität der jungen Manager. (Gudrun Ostermann, STANDARD, 15./16.09.2012)
ANGELICA KOHLMANN-KÜPPER ist Chief Executive Officer der international tätigen privaten Investmentgruppe Ifitech International Holding und Chairman of the Advisory Board der Peter Drucker Society Europe.
Link
Das nächste Peter Drucker Forum findet am 15. und 16. November 2012 in Wien statt: www.druckerforum.org
Eine Frage, der das "Kontrollbarometer 2013" nachgegangen ist. Compliance-Richtlinien rücken in den Fokus
Kommunizieren, verstehen, vertrauen, arbeiten: In virtuellen Teams ist alles schwieriger. Auf welche Kompetenzen es in deren Führung ankommt, zeigt eine Studie der Hay Group Unternehmensberatung
Statt bis zu 20 Interviews mit Jobkandidaten gibt es nur mehr vier, erklärt Personalchef Bock
Statt randständiger, administrativer und servicierender Rollen wären Personalverantwortliche gerne "Business Partner" im Herzen der Unternehmenssteuerung
Die nächste Managementgeneration in tertiären Bildungsorganisationen muss sich auf viel Veränderung vorbereiten
Führung in Teilzeit ist beim schwedischen Möbelhaus Ikea keine Seltenheit und eröffnet Frauen weitere Karrieremöglichkeiten
Wie Unternehmen reagieren, wenn große Teile ihrer Mitarbeiter persönlich von Katastrophen wie dem Hochwasser betroffen sind
Managementprofessorin Lynda Gratton fasst massive Kritikpunkte und Änderungswünsche an Unternehmen zusammen
Nach rückläufigen Bewerberzahlen vermelden renommierte Business-Schools für das kommende Studienjahr wieder einen Anstieg
Die Bedenken, dass sich Arbeitnehmer durch die gleichzeitig geschäftliche und private Nutzung von Smartphone oder Tablet während der Arbeitszeit zu sehr ablenken, werden immer weniger
Ein Fünftel der Homosexuellen wird im Job diskriminiert - Abhilfe schaffen könnten mehr Vorbilder, sagt Markus Knopp von Austrian Gay Professionals
Laut einer aktuellen Studie sorgt mehr als die Hälfte der Vorgesetzten für ein demotivierendes Arbeitsklima
Oft fehlt es in Unternehmen an Zeit für mehr Miteinander - sowohl den Führungskräften für ihre Mitarbeiter und vice versa
Triebfeder gelingenden Handelns ist die Bereitschaft, sich selbst in die Pflicht zu nehmen - Leistungsbereitschaft kann auch erfüllend sein
Wann wird die gute narzisstische Motivation problematisch? Wenn die Frage "Warum tu ich mir das an?" nicht beantwortet werden kann
Ein gut und ansprechend gestalteter Arbeitsplatz kann Produktivität und Motivation steigern - Es gibt noch deutlich Luft nach oben
Warum und dass sich gesundes Führen betriebswirtschaftlich rechnet und was Organisationen dafür tun können
Bildungsinstitutionen im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Abhängigkeit: Jede Entscheidung erfolgt inmitten von Widersprüchen. Zentral dabei: eine Vision von Wert und Würde einer Institution
Materielle Werte spielen nach wie vor eine große Rolle, allerdings rücken andere Faktoren stärker in den Vordergrund - mit Umfrage
Im Oktober starten erste Demografiemanager
Coaching boomt. Der Imagebogen der Tätigkeit spannt sich zwischen Psychologie, Sozialarbeit, Guru, Scharlatan und Kovorstand auf. Die Grauzone ist breit, die Ausbildungsangebote sind dicht, aber: Orientierung ist nicht unmöglich
In Deutschland arbeiten fünf Prozent der Manager Teilzeit, in Österreich sechs Prozent - Lücke zwischen Wunsch und Realität
Frauen seien zwar sehr gute Verhandlerinnen, wenn es um Geld für andere geht, sagt Ingrid Kösten von Woman Success
IBM hat in Bratislava ein Social-Media-Recruiting-Center für ganz Europa eingerichtet
Experten disktutieren am 13. Juni in Wien zum Thema Diversity Management
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.