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Eva Glawischnig will mit ihrem Wahlergebnis 2013 auch die deutschen Kollegen überflügeln.
Mauerbach - Die Grünen halten weiter an Gabriela Moser als Vorsitzende des Untersuchungsausschusses fest. Das betonte Parteichefin Eva Glawischnig am Montag beim Auftakt der Grünen Klubklausur im Hotel Tulbingerkogel im Wienerwald. Man werde den Forderungen von SPÖ und ÖVP nach einem Rückzug Mosers nicht stattgeben, stellte sie erneut klar. Moser habe absolut korrekt gehandelt. Den Regierungsparteien gehe es überhaupt nicht um die Vorsitzführung, sondern lediglich darum, die Ladung von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) zu verhindern.
Hexenjagd
"Das was hier passiert, ist ein Sittenbild der Republik", sagte Glawischnig. Sie verurteilte die Angriffe auf Moser einmal mehr: Die Grünen würden sich "sicher nicht an einer Reise zurück ins Mittelalter" beteiligen, wo die Hexen "gefoltert und verbrannt" wurden, zog sie recht drastische Vergleiche. Die Vorsitzführung Mosers sei "untadelig", betonte Glawischnig unter dem heftigen Applaus der Delegierten.
Moser selbst wollte auch am Montag kein Statement zur aktuellen Lage abgeben. Es wurde bereits alles gesagt, meinte sie - und verwies lediglich auf die Aussagen ihrer Parteichefin.
Die Chancen, dass der Untersuchungsausschuss die Parlaments-Sitzung am Mittwoch überlebt, hält Glawischnig für nicht allzu groß: Auf die Frage, ob sie davon ausgeht, dass der Ausschuss dann "abgedreht" werden könnte, sagte sie: "Ich befürchte es. Aber wie das öffentlich erklärt wird, ist mir ein Rätsel." Sie verwies darauf, dass Vertreter von SPÖ und ÖVP noch vor der Sommerpause die Arbeit des U-Ausschusses wie auch die Vorsitzführung Mosers noch "über den grünen Klee" gelobt hätten.
Glawischnig will "bestes Ergebnis überhaupt"
Befragen wollen die Grünen Faymann zum Thema Inserate auf jeden Fall - und zwar bereits am Mittwoch im Plenum. Dazu wird die Grüne Fraktion eine Dringliche Anfrage an den Kanzler stellen, kündigte Glawischnig an. Eine Ladung vor den U-Ausschuss ersetze das freilich nicht, richtete sie den Klubchefs von SPÖ und ÖVP, Josef Cap und Karlheinz Kopf, aber bereits präventiv aus.
Das Thema Korruption will die Grüne Frontfrau auch in den Wahlkampf für die kommenden Nationalratswahl im Herbst 2013 tragen. Sie strebe beim Urnengang das beste Ergebnis der Grünen in Österreich überhaupt an; auch die deutschen Kollegen wolle sie überflügeln, so Glawischnigs Ziele. Die Stimmung bei ihrer vergangenen "Sommertour" durch die Bundesländer habe gezeigt, dass das wichtigste Anliegen der Wähler der Wunsch nach "Anständigkeit in der Politik" sei - und viele würden die Grünen dabei als "einzige Alternative" sehen, so ihre Einschätzung.
Für eine allfällige Koalitionsbeteiligung nach der Wahl stellte Glawischnig auch bereits eine fixe Bedingung: Die Einsetzung von Untersuchungsausschüssen müsse Minderheitenrecht werden, sagte sie. (APA, 17. 9. 2012)
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Jeder Hendldieb wird strafrechtlich verfolgt, aber der arme Herr Faymann, für den sein Knecht Ostermayer ohne Berechtigung 7 (!) Millionen Euro von den verschuldeten Staatsbetrieben angefordert hat, darf nicht einmal dazu befragt werden! Lächerlich.
Das wäre doch ein Spass, würde Feymann erklären, dass er ganz einfach in den U-Ausschuss kommt, um diesen weiterleben zu lassen.
Das würde doch manchen die Argumentationslinie zerstören. Wäre vielleicht gescheit, aber ob es passieren würde ....
Sehr nobel, aber sollten die Grünen in die Regierung kommen und Blau und Schwarz so ein mächtiges Instrument in die Hand geben, werden sie sich schön anschauen.
Man sollte das in erster Linie als Bedingung für 2/3-Materien machen, was leider im Falle ESM verabsäumt wurde.
In Wien hat man ja leider plötzlich Amnesie, wenn es um ein minderheitenfreundlicheres Wahlrecht geht.
Leider nicht glaubhaft, da in Wien nach nur wenigen Tagen Verhandeln gebrochen.
Anstelle hier wieder Spekulationsblasen abzusondern, macht doch weiter mit der Aufklärung der Skandale - nur damit könnt ihr punkten. Warum wurden diese Netzwerke noch nicht nach dem Mafiaparagraphen angezeigt ?
...sie schütten sich mit ihren Femisexismus eher selber an!
- Staatsdienst (Wehrpflicht) nur für Männer,
- Väter ohne Rechte,
- Kinder ohne Väter,
- Frauen früher in Pension
Solche Gesetze und dann noch Geld einsackeln - die nächste Wahl kommt - hoffentlich bald !
dem Land täte es mehr dienen, sie würden alles unternehmen, um den Ausschuß weiterzuführen. Schlammschlachten in Wahlkämpfen haben noch selten etwas gebracht, außer die Politikverdrossenheit in die Höhe zu schrauben oder schrägen Gestalten wie Stronach die Wähler zuzutreiben!
in welchem Paralleluniversum lesen sich meine Worte so? ich schreibe mit keinem Wort von kuschen! Aber sie dürfen diese FRage gerne dem Fiedler stellen,der aktuell im Interview auch sagt,es sollte alles getan werden, um den Ausschuß weiterführen zu können!und dafür müssten sich "alle bewegen!"
"Das Thema Korruption will die Grüne Frontfrau auch in den Wahlkampf für die kommenden Nationalratswahl im Herbst 2013 tragen."
und jetzt erzähl mir noch jemand, da wäre man so ernsthaft an seriöser Aufklärung interessiert!Und weiters erzähle man mir,es wäre seriöse Sachpolitik, die Inseratengeschichte auf eine Stufe mit den ungustiösen Selbstbereicherungsaktionen zu stellen!"Let me entertain you" war wohl wirklich das richtige Motto für diese Art von Politik! :-(
a) natürlich kann man seriöse aufklärung betreiben genauso wie zwischen zwei wahlkämpfen. dass die grünen als einzige nicht-korrupte partei davon profitiert, sollte man ihnen nun wohl eher nicht vorwerfen, auch wenn sie das absurderweise probieren.
b) wie auch immer sie darauf kommen, aber es werden im rahmen des u-ausschusses weder reihungen vorgenommen noch wird etwas gleichgestellt. man kann also sehrwohl die inseratenaffaire faymanns kritisieren UND die korruption von fpö, bzö und övp ohne zu sagen, dass alles das selbe sei.
ich wäre ohnedies nie auf die Idee gekommen,dass die Hardcore Parteianhängerfront hier auch nur im Ansatz versteht, was ich meine! Wir haben einen toal verlotterte Innenpolitik-wie einst Armin Thurnher so richtig festgestellt hat -und es gibt keinen Funken Hoffnung,dass sich das ändert!
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