Ein Jahr Occupy: Groll auf die Banken hält an

Ansichtssache

New York - Die schweren Eisengitter vor der Börse waren verschwunden; die Banker konnten wieder ungehindert zu ihren Arbeitsplätzen gehen. Heute jedoch sollten die Finanzjongleure etwas mehr Zeit einplanen, wenn sie aus dem Wochenende kommen: "Occupy Wall Street" ist wieder da. Ein Jahr nach dem ersten Protestzug durchs New Yorker Finanzviertel bäumt sich die Bewegung noch einmal auf.

 

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foto: reuters/eduardo munoz

"Immer noch da" steht auf diesem Schild. An der New York University hat sich am Samstag ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Studenten, Menschenrechtlern, Friedensaktivisten und Kapitalismuskritikern versammelt, um sich für Montag warmzulaufen. Dann wollen sie wieder an die Wall Street ziehen und ihrem Unmut mit der Finanzelite kundtun.

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