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Rom - Marina Berlusconi (45), die Verlegerin des italienischen Magazins "Closer", welches Oben-ohne-Fotos der britischen Herzogin Kate veröffentlicht hat, verteidigt sich nun gegen internationale Kritik. "Unsere Verlagsgruppe Mondadori macht nur ihren Job", schrieb sie in einem offenen Brief an die römische Tageszeitung "La Repubblica".
Die Zeitung hatte ihren Vater Silvio Berlusconi, den italienischen Ex-Ministerpräsidenten und Eigentümer Mondadoris, wegen der Veröffentlichung der Bilder scharf kritisiert. "Mein Vater beschäftigt sich mit Politik und hat anderes zu tun, als an eine Fotoreportage zu denken", schrieb die Managerin.
Das Mondadori-Magazin "Chi" kündigte für Montag die Veröffentlichung einer Sonderausgabe mit dem Titel "Die Königin ist nackt" an, die sich auf 26 Seiten mit Kronprinz Williams Angetrauter beschäftigen soll. Das britische Königshaus klagt bereits in Frankreich gegen die Veröffentlichung der Bilder, die Kate ohne Bikinioberteil im Urlaub zeigen.
"Mondadori ist eine Verlagsgruppe, die jene Freiheit und Autonomie bestmöglich nutzt, die ihr ihre Aktionäre stets anerkannt haben. Auch in dieser Situation tut Mondadori ihre Arbeit", schrieb die Verlegerin.
Die Berlusconi-kritische Zeitung "La Repubblica" urteilte am Sonntag über den Ex-Ministerpräsidenten: "Berlusconi wird immer wieder von seiner Frauenfeindlichkeit eingeholt. Vulgäritäten über Frauen und gegen Frauen werden als Meinungsfreiheit dargestellt. Doch jetzt, wo er die englische Prinzessin unter Druck setzt, ist es offenkundig, dass kein westlicher Botschafter Berlusconi jemals wieder die Hand schütteln wird." (APA, 16.9.2012)
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Also, was an diese Fotos so schlimm ist verstehe ich nicht, sind diese Art von Fotos natürlich menschlich als anderen Fotos mit Maske und Textil. Von wegen Privatspähre. Es gibt immer Menschen die mehr sehen, und oft denkt man gar nicht es vor die Augen der anderen zu verbergen. Steht man im öffentlichen Raum und Blickfeld, und hat man keine Maßnahmen getroffen das nichts gesehen werden kann: Man ist selbst daran schuld.
Das gleiche Problem, wie bei seiner verstorbenen Mutter: Zuerst selbst die Nähe der (auch Boulevard-) Presse suchen und dann, wenn man die Geister, die man rief nicht mehr loswird und diese nicht wie ein "Hofberichterstatter" die gewünschten (Fake-)Berichte publizieren, sondern auch Stories, die realistisch die Menschen zeigen. Diese ganze ausschließlich von Steuergeldern lebende Familie braucht die Öffentlichkeit und damit auch die Medien. Nur wenn die Medien dann plötzlich ein realistisches Bild von den Mitgliedern bringt (z.B. Bübchen besäuft sich in Las Vegas und lässt sich dann nackt fotografieren) ist das Gejaule groß. Ist wie mit Leuten, die ihre eigenen Peinlichkeiten auf Facebook posten. Kein Mitleid. Lest den "Zauberlehrling".
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