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Sao Paulo - Alexander Wurz hat Toyota zu seinem ersten Rennsieg seit der Rückkehr im Langstreckensport geführt. Gemeinsam mit seinem französischen Partner Nicolas Lapierre gewann der 38-jährige Niederösterreicher am Samstag die 6 Stunden von Sao Paulo. Es war erst das dritte Rennen, das die japanische Marke mit Wurz in dieser Saison in der Langstrecken-WM bestritten hat.
"Ich bin stolz, ein Toyota-Fahrer zu sein", versicherte Wurz. "Toyota hat diese unglaubliche Hybrid-Technologie entwickelt und ich denke, das haben wir heute bewiesen." Das Rennen wurde zu einer Machtdemonstration. Nachdem der Österreicher den TS030 Hybrid auf Pole Position gestellt hatte, landeten Wurz/Lapierre einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg.
Die die bisherige Saison dominierenden Audi-Trios mussten sich mit über einer Minute Rückstand mit den Plätzen zwei und drei zufriedengeben. "Wir haben Gas gegeben wie verrückt. Es war nicht einfach. Der Schlüssel war sicher das Reifenmanagement", meinte Wurz, der vor der Saison von Peugeot zu Toyota gewechselt ist. Mit den Franzosen hatte der frühere Formel-1-Pilot 2009 zum zweiten Mal in seiner Karriere die 24 Stunden von Le Mans gewonnen.
"Ich mag Interlagos. Das ist eine wirklich spezielle Strecke für mich. Es ist ein großartiges Gefühl, hier schon in unserem dritten Rennen gewinnen zu können", erklärte Wurz, der vor zwei Wochen in Silverstone bereits auf Rang zwei gelandet war. Das nächste Rennen sind die 6 Stunden von Bahrain am 29. September. In der Meisterschaft ist Audi zwar bereits außer Reichweite. "Wir werden in den nächsten Rennen aber so weitermachen", versprach Wurz. (APA, 16.09.2012))
Ergebnisse 6 Stunden von Sao Paulo: 1. Alexander Wurz/Nicolas Lapierre (AUT/FRA) Toyota 247 Runden - 2. Marcel Fässler/Andre Lotterer/Benoit Treluyer (SUI/GER/FRA) Audi +1:00,778 Min. - 3. Tom Kristensen/Allan McNish/Lucas di Grassi (DEN/GBR/BRA) Audi +1:14,679. Gesamtwertung: 1. Fässler, Lotterer und Treluyer je 114,5 Pkt. Weiter: 7. Wurz und Lapierre je 44. Nächstes Rennen: 6 Stunden von Bahrain (29. September)
Beim GP von Monaco pflegen die Formel-1-Boliden vergleichsweise langsam unterwegs zu sein. Das schont die Reifen, über die nach wie vor diskutiert wird. Änderungen, so Hersteller Pirelli, sollten nur minimale Auswirkungen auf das sportliche Gleichgewicht haben.
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Lapierre schnupft den Audi in Le Mans ...
http://www.youtube.com/watch?v=EADZG09SJ3M
Lapierre ist den Startturn gefahren und den Audis sowas von davon, dass nach einer halben Stunde schon lange Gesichter in der Audi - Box zu sehen waren. Kein Zweifel Wurz´Anteil an der Entwicklung des Autos ist sicherlich der größere, aber Lapierre kann schon Gas geben und Nakajima (diesmal nicht im Einsatz) dreht regelrecht durch wenn er einen Audi vor sich sieht. Lapierres Fahrstil birgt nur das Problem des höheren Spritverbrauchs, aber schnell ist er definitv.
ein super rennfahrer, ausgesprochen guter und versierter kommentator, und einfach eine urige type. hoffentlich macht toyota dem dauersieger audi ordentlich dampf 2013. wär eigentlich eine prima gelegenheit, sich das ganze live vor ort anzusehen :)
hat wer ahnung von ticketpreisen fürs wochenende in lemans?
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