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Washington - Die USA planen einem Zeitungsbericht zufolge die wohl kostenträchtigste Modernisierung ihres Atomwaffen-Arsenals in der Geschichte. Vorgesehen seien die Instandhaltung und Verbesserung der 5.113 US-Atomsprengköpfe, ein Austausch der Trägersysteme und die Erneuerung der Atomstützpunkte, berichtete die "Washington Post" am späten Samstagabend. Für das Unterfangen gibt es demnach keine offizielle Kostenschätzung.
Die Zeitung zitierte aber eine Untersuchung der Denkfabrik Stimson Center aus Washington, derzufolge in den kommenden zehn Jahren Kosten von mindestens 352 Milliarden Dollar (268 Milliarden Euro) für die Modernisierung des Atomwaffen-Arsenals anfallen werden. Andere Schätzungen gehen demnach von noch deutlich höheren Kosten aus. (APA, 16.9.2012)
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So traurig es ist, dass soviel Geld für Waffen verschwendet wird, so ist es doch bemerkenswert, dass USA und UdSSR/Russland abgerüstet haben. Um nicht in den üblichen Zweckpessimismus zu verfallen hier die Grafik: http://tinyurl.com/2fm3bpz
um 352 Milliarden modernisieren sind ca 69 Mio pro Atombombe. Die spinnen doch. Bei 194 Staaten auf der Welt können sie also im Schnitt 26 Atombomben auf einen Staat werfen. Jetzt mal ehrlich wer macht Ihnen mehr Angst? die kriegstreibende USA oder doch der pöse pöse Iran lol ...
kommt auf die paar milliarden anscheinend nicht an wenn man pleite ist... :-P
unglaublich diese dimensionen, der nackte wahnsinn was an geld in (masenvernichtungs)waffen gepumpt wird, wie lange könnte ganz afrika davon leben? - das sprengt jede menschliche vorstellung.
Sind weit effektiver als traditionelle nukes. Daran wird seit ca 10 jahren gearbeitet. Hafnium wird bei der zirkonium herstellung gewonnen. Hat man das wissen, wie man mit laserenergie (zb silex technologie) die richtigen hafnium isotope herstellt, dann kann man bomben in der groesse eines huehnereis mit 150 kilotonnen tnt sprengkraft herstellen. Die forschung ist top secret und es gibt nur wenige veroeffentlichungen dazu. Obwohl hafnium die unmittelbaren opfer radioaktiv verseucht hat es eine kurze halbwaertszeit und ist daher geeigneter als plutonium. Dazu ist die sprengkarft um ein vielfaches hoeher.
Einer der weltweit besten spezialisten der hafnium isotopenherstellung ist ein gewisser adlene hicheur. Googelt mal nach ihm.
Mir erscheint äußerst zweifelhaft, dass es solche Bomben jemals geben wird:
Das angebliche Funktionsprinzip (stimulierter Übergang in den Grundzustand) erscheint mir physikalisch nicht nachvollziehbar. Anscheinend konnte auch niemand die Experimente nachbauen.
Aber selbst wenn es funktionieren würde:
Hf178 2m hat eine Halbwertszeit von 31 Jahren und gibt energiereiche Gammastrahlung ab. Damit ist es nur mit aufwändigsten Schutzmaßnahmen handhabbar.
Es ist mir völlig schleierhaft, wie man größere Mengen von Hf178 2m herstellen und isolieren will. Im Vergleich zu diesem Material ist Gold spottbillig.
Die Energiedichte ist nicht größer als die von Plutonium, sondern 50fach geringer.
Wo also dieser stimulierte Übergang zu einer hochkontrollierten, präzisen Energiefreisetzung genutzt werden könnte. Etwa für Materialphysik oder ev. einmal medizinische Strahlenbehandlungen.
Das erscheint mir deutlich wahrscheinlicher, als der Ersatz "konventioneller" Atombomben. Dort will ich ja einen möglichst schnellen, spontanen Energieumsatz, der muß, nach Auslösung, nicht besonders kontrolliert erfolgen.
Hicheur und ein gewisser saad al hilli arbeiteten frueher gemeinsam bei rutherford labs an einer art silex projekt wobei mittels laser radioisotopen hergestellt werden koennen, wenn man weiss wie, dann kann man das dann sogar im eigenen labor. Und zufaellig ist in Ugine bei Cezus der einzige Ort in europa wo man hafniummetall verpackt kaufen kann.
http://www.areva.com/EN/operat... rging.html
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