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vergrößern 500x365Die Studienanfänger im Bundesländervergleich.
Wien - Die Wiener sind im Österreich-Vergleich am studierfreudigsten, während Vorarlberger und Tiroler am seltensten an den Hochschulen zu finden sind. Das zeigt die "Studierenden-Sozialerhebung 2011". Demnach begannen 2010/11 zwar 56 Prozent aller 18- bis 21-jährigen Wiener ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule (FH), aber nur 25 Prozent der Vorarlberger und 29 Prozent der Tiroler. Die zweithöchste Hochschulzugangsquote nach Wien weisen die Kärntner (42 Prozent) auf, die restlichen Bundesländer liegen eng beisammen (Steiermark: 37 Prozent, Burgenland und Oberösterreich 35 Prozent, Niederösterreich und Salzburg 34 Prozent).
Bis zum Start des FH-Sektors 1994/95 lagen die Zugangsquoten der Bundesländer mit Ausnahme Wiens (1994/95: 39 Prozent) eng beieinander (zwischen 21 und 25 Prozent). Seither steigerten vor allem Wien, Kärnten (jeweils plus 17 Prozentpunkte), Steiermark (plus 14 Prozentpunkte) und Oberösterreich (plus 13 Prozentpunkte) den Studienanfänger-Anteil. Im Vergleich dazu fiel der Zuwachs in Tirol (plus sieben Prozent) und Vorarlberg (plus vier Prozent) bescheiden aus - betrachtet man nur die letzten zehn Jahre, sank im Ländle die Hochschulzugangsquote sogar (von 28 auf 25 Prozent).
Der Zuwachs bei den Studienanfängern geht naturgemäß primär auf die Kappe der 1994/95 neugegründeten FH. Allerdings steigerten die meisten Bundesländer seither auch die Zugangsquoten an Universitäten - am höchsten war der Zuwachs bei Kärntnern, Steirern (jeweils plus fünf Prozentpunkte), Wienern und Burgenländern (je plus vier Prozentpunkte). Unter den Vorarlbergern begannen 2010/11 dagegen relativ weniger 18- bis 21-Jährige ein Uni-Studium (17 Prozent) als noch 15 Jahre davor (20 Prozent), unter Niederösterreichern, Salzburgern und Tirolern stagnierte die Zugangsquote in etwa.
Dabei zeigt sich, dass etwa im Universitätsbereich das Vorhandensein einer Uni im Bundesland nur bedingt Einfluss auf die Zugangsquote hat. So liegt die Uni-Zugangsquote in Tirol (mit zwei Universitäten) mit 21 Prozent etwa hinter der Zugangsquote in Kärnten (eine Universität) mit 30 Prozent oder dem Burgenland (keine Universität) mit 25 Prozent. (APA, 16.9.2012)
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...die erste Fachhochschule Österreichs? Sehr stark zugeschnitten auf die heimische, sehr starke, exportorientierte Industrie?
Viele Vorarlberger machen eine BHS, die Lehre steht hoch im Kurs und es gibt einige Firmen, die eine erstklassige Lehrausbildung bieten (blum, Zumtobel etc.) und auch z.B. aus meiner Klasse (HAK) machten einige nach der Matura noch eine Lehre. Die haben alle gute Jobs. Aus meiner Klasse haben übrigens nur 4 Schüler studiert. (Maturajahrgang 1988).
In Vorarlberg läßt man übrigens auch großteils die Titel weg im Arbeitsleben. Man kann auch ohne Studium sehr gut sein im job... und in allen anderen Lebensbereichen.
also der statistik würde ich keine schuld geben
vorarlberg hat den höchsten industrieanteil aller bundesländer (zugleich den höchsten exportanteil), im radio und in den zeitungen (und auf werbewänden) wird massiv für die lehre als ausbildung geworben. blum, alpla, doppelmayr, ... werfen sich ordentlich ins zeug um gute leute zu kriegen und die perspektive der lehre zu zeigen. ich habe das in diesem ausmaß noch in keinem anderen bundesland gesehen, dürfte evtl. einen einfluss darauf haben, warum weniger leute studieren
Ich mag so Artikel nicht, weil man auf die paar hingeworfenen Informationsbrocken angewiesen ist. Nett wäre es gewesen besagte Studie mitzuverlinken.
Meine Fragen:
Was ist ein "Wiener", was ein "Voralberger"? Geht es um Herkunft, oder Wohnort? Weil dass jemand, der in Voralberg lebt, im Vergleich zu einem Wiener seltener gerade JETZT während er dort lebt studieren wird verwundert in Anbetracht der unterschiedlichen universitären Infrastruktur wohl niemand. Die meisten Voralberger studieren sicher in anderen Bundesländern.
Ansonsten: Was sagen Studienanfänger aus? Die höchsten Drop-Outs und Aufhörraten gibts (meiner subjektiven Erfahrung nach) in den ersten Semestern. Währen Abschlussquoten nicht interessanter?
Da fehlen sicher einige Infos... aber die Frage "Hauptwohnsitz oder Geburtsort" alleine kann die Unterschiede nicht erklären - am Beispiel Tirol:
Tirol ist bezüglich Studienplätze pro Einwohner wohl hinter Wien an zweiter Stelle (in etwa gleichauf mit der Steiermark). Nichttiroler stellen an der Uni Innsbruck die Mehrheit. Es kommen also mehr Menschen nach Tirol zum studieren als umgekehrt.
Trotzdem ist Tirol weit abgeschlagen an vorletzter Stelle. Ihre Theorie bietet keine Erklärung dafür an. Denn dann müsste man fragen: Warum melden so wenige Studenten in Innsbruck dort auch ihren Hauptwohnsitz an?
Ich denke also, dass der Geburtssort bei "Wiener" und "Vorarlberger" gemeint ist.
Eben - genau das ist der Grund, warum ich gerne die Studie selbst gehabt hätte und nicht diese paar Fetzen aus dem Standard, die eigentlich nicht wirklich dazu taugen, sich eine differenzierte Meinung zu bilden...
Es kann zB sein, dass viele Studenten in Innsbruck eher aus den näher liegenden Bundesländern kommen, vielleicht auch am Wochenende desöfteren nach Hause pendeln, während die Uni Wien einen viel größeren Einzugsradius hat, d.h. dadurch auch mehr Leute an den Ort bindet.(die sich dann wiederum mehr mit Wien verbunden fühlen und vlt. deswegen ihren Hauptwohnsitz verlegen)
Genauso könnte das Studententicket ein Argument sein..ich hatte meinen Hauptwohnsitz in Wien nur deshalb. Vielleicht läuft das in Innsbruck anders ab.
Wien ist (massgeblich) eine GROSSTADT, Vorarlberg hingegen ein ganzer LANDSTRICH.
Weiss ja nicht, von welchem Dorf Du kommst, aber Äpfel und Birnen schmeisst man üblicherweise nur dann in einen Topf, wenn's ein Obstsalat werden soll.
Erstens ist die Frage wie das gezählt wurde, Vorarlberger (so wie ich) melden alle in Wien den Haupwohnsitz an, um das Semesterticket billiger zu bekommen.
Zweitens frage ich mich, ob wirklich *alle* gezählt wurden, die ein Studium begonnen haben oder nur die, die *in Österreich* ein Studium begonnen haben. Ein nicht geringer Anteil der Vorarlberger studiert nämlich in der Schweiz (insb. St. Gallen und Zürich)!
Grüße, ...
Definition Studienanfänger:
"Erstmalig zum Studium an einer öffentlichen Universität *in Österreich* zugelassene, ordentliche Studierende"
Heißt also mein Punkt Zwei ist eine legitime Kritik: Vorarlberger Studenten in der Schweiz wurden *nicht* mitgezählt!
Was die Herkunft aus dem Bundesland betrifft, habe ich auf die Schnelle nichts gefunden. Allerdings wurde in der gesamten Erhebung auch nach ausländischen Studenten usw. aufgeschlüsselt, das heißt ich geh jetzt einmal davon aus, dass tatsächlich der Ort des Schulbesuchs erhoben wurde! Mein und wurzbar's Kritikpunkt Eins ist also unter Umständen nicht legitim. Aber wie gesagt: gefunden hab ich dazu nichts Eindeutiges!
Quelle: http://ww2.sozialerhebung.at/Ergebnisse/
Grüße, ...
Damit bekommt man jedoch auch keine Förderungen vom Land Vorarlberg mehr, gerne würd ich als gebürtiger Wiener tauschen, hier gibts nämlich was Studenten Förderungen betrifft absolut nix (während alle anderen Bundesländer für Auslandsaufenthalte o.Ä. zumindest ein wenig Unterstützung leisten, zumindest mehr als die Mehrkosten fürs Semesterticket)
Ausserdem bekommt man im Online Shop der Wiener Linien durchaus auch als Vorarlberger/Schweizer/Steirer/Was auch immer ein Semsterticket zum "Wiener Preis", einfach mal bei den deutschen Studienkollegen nachfragen, die habens zum Großteil überrissen
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