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Wien - Nach Protesten und Klagsdrohungen gegen die genderspezifische Auswertung des Aufnahmetests für ein Medizinstudium in Wien, bei der Frauen bevorzugt wurde, kündigt sich nun ein Kompromiss an. Der Uni-Rat an der Wiener Medizin-Uni beschloss, weiteren 60 Personen Studienplätze zur Verfügung zu stellen. Das erklärte Erhard Busek, Vorsitzender des Universitätsrats der Medizinischen Universität Wien, im Gespräch mit der "Presse am Sonntag". Bisher wurden 740 Plätze vergeben, davon gingen 56 Prozent an Frauen. Die 60 zusätzlichen Plätze könnten jene Männer zufriedenstellen, die sonst eine Klage erwogen hätten.
Erhalten soll man den Studienplatz aber unabhängig davon, ob ein Student den Rechtsweg einschlagen wollte oder nicht. Formal könnte noch der Uni-Senat dem jetzigen Beschluss des Universitätsrates in die Quere kommen. Damit ist aber nicht zu rechnen. Medizin-Uni-Rektor Wolfgang Schütz hat in der Vergangenheit die genderspezifische Auswertung mehrfach als richtig verteidigt. (APA, 16.9.2012)
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Simma halt nicht so, lass ma ein paar von den revoltierenden Buberln auch studieren, dass a Ruh geben.
Mit Gerechtigkeit hat das natürlich nichts zu tun, denn gerecht wäre es, alle männlichen Studierenden zuzulassen bis zur niedrigsten Punktezahl, mit der Mädchen auch noch aufgenommen wurden.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt von der für dieses ganze Desaster direkt Verantwortlichen, Frau Vizerektorin Gutierrez-Lobos.
Und - wenn wir schon dabei sind - ich fordere nach norwegischem Vorbild die Schließung des Vizerektorats für Gender & Diversity.
"Die 60 zusätzlichen Plätze könnten jene Männer zufriedenstellen, die sonst eine Klage erwogen hätten. Erhalten soll man den Studienplatz aber unabhängig davon, ob ein Student den Rechtsweg einschlagen wollte oder nicht."? Bahnhof.
Schreibt doch einfach: Es gibt 60 zusätzliche Studienplätze für Männer, die Kriterien dafür sind völlig schleierhaft.
Und was ist mit den Frauen, die keine Studienplätze bekommen haben, und die eine Klage erwogen haben?
Die können diese Regelung wegen Geschlechterdiskriminierung anfechten.
Sicherheitshalber sollten alle Männer und Frauen, die keine Studienplätze bekommen haben, diese willkürliche Studienplatzvergabe bis zu den Höchstgerichten anfechten.
Mir scheint Dir sind die Hintergründe nicht bekannt. Es werden nun auch jene Männer zugelassen die aufgrund der "gendergerechten" Auswertung trotz besserer Leistung als Frauen nicht aufgenommen wurden.
Warum sollten Frauen, die keinen Studienplatz bekommen haben klagen?
Davon steht nichts im Artikel. Wenn der Anspruch auf einen der 60 Bonus-Plätze von einer Punkteanzahl abhängig wäre, dann hätte Busek das sagen sollen.
Wir haben jetzt die Kombination zweier Geschlechterdiskriminierenden Regelungen.
Einmal für die 740 Plätze und noch einmal für die 60 Bonus-Plätze. Vielleicht liegt die Mindestpunktezahl für Männer jetzt schon unter der Mindestpunktezahl für Frauen, wer weiss.
Schon wegen der Intransparenz der Vergabe könnte die Regelung auch gegen das Willkürverbot verstossen.
Ok da stimme ich zu, diese Intransparenz ist eine Katastrophe.
Zwar ist es wahrscheinlicher dass durch die 60 zusätzlichen Plätze die Benachteiligung noch nicht vollständig aufgehoben wurde (bedeutet dann dass 52% Frauen und 48% Männer zugelassen wurden was nicht dem Ergebnis früherer Jahre entspricht) aber das "wahrscheinlich" ist das Problem in der Sache und grenzt wirklich an Willkürlichkeit
Unbedingt lesen:
http://agensev.de/agens-mei... -gender-2/
Unbedingt ansehen:
http://www.youtube.com/watch?v=KQ2xrnyH2wQ
http://de.wikipedia.org/wiki/Gend... ies#Kritik Auf WP versucht man die gute Nachricht ständig zu löschen. Soll wohl geheim bleiben :-)
Frauen werden mit Frauen und Männer mit Männern verglichen und innerhalb jeder Gruppe wird gereiht. Dann gibts auch keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern mehr, da die gar nicht miteinander verglichen werden :-)
Und dann ist hoffentlich Ruhe!
Warum sollen die Bürger/innen nur wegen irgendeiner Quote schlechte und schlecht begabte Ärztinnen zwangsweise aufdividiert bekommen?
NEIN:
Das Ergebnis der Tests ist einheitlich zu bewerten und den Hilflosenzuschuss hole man sich im Sozialamt.
ich kann mich nur nochmals wiederholen: diese auswertung der ergebnisse unter zuhilfenahme der geschlechter ist eine doppelte diskriminierung!
1. männer, die die aufnahmekriterien erfüllen würden, werden nicht aufgenommen, nur weil sie männer sind.
2. frauen wird somit gesagt, dass sie dümmer seien als ihre männlichen kollegen!
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