Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Washington - Angesichts der gewaltsamen Proteste gegen den Mohammed-Schmähfilm hat die US-Regierung ihr Botschaftspersonal aus dem Sudan und Tunesien zurückbeordert und zugleich eine Reisewarnung für die beiden Länder ausgegeben. Alle Angehörigen sowie das nicht dringend benötigte Botschaftspersonal werde aus den beiden islamischen Ländern evakuiert, teilte das US-Außenministerium am Samstag mit. US-Bürgern wurde davon abgeraten, sich in Tunesien und Sudan aufzuhalten.
In beiden Ländern hatten Demonstranten versucht, in die US-Botschaften einzudringen. In Khartum starben drei Menschen, als die aufgebrachte Menge die US-Botschaft stürmte. Washington warf der sudanesischen Regierung vor, die diplomatische Vertretung nicht ausreichend zu schützen. Daher schickte das Pentagon Marineinfanteristen ins Land. In Tunis kamen vier Menschen bei Angriffen auf die US-Botschaft ums Leben. Im libyschen Benghazi waren vier US-Amerikaner, darunter Botschafter Christopher Stevens, beim Sturm aufs US-Konsulat ums Leben gekommen.
Anlass für die Erregung in der islamischen Welt ist ein in den USA produzierter Film, in dem Glaubensgründer Mohammed als Kinderschänder und Frauenheld dargestellt wird. Der Film mit dem Titel "The Innocence of Muslims" wurde bisherigen Erkenntnissen zufolge von einem bei Los Angeles lebenden koptischen Christen hergestellt. (APA/Reuters, 16.9.2012)
Stevens (der getötete botschafter) was in Benghazi for a 10 a.m. meeting Wednesday with the Agoco oil company. His visit was supposed to be secret, but it is being reported that the details of his visit were passed on to the extremists. Sensitive documents are said to be missing from the representative office.
Religionen sind immer, und werden auch heute immer dazu missbraucht anderen von Menschen erdachte "Wahrheiten" aufzuzwingen.
Wenn ich solche Sachen wie über diese Ausschreitungen mitbekomme, dann krieg ich wirklich wieder einen richtigen Grant auf die Religionen. In diesem Fall auf den Islam.
Denn auf der einen Seite weiß ich von Reisen in (nicht radikal) islamische Länder, dass die Leute dort sehr nett sind und auch nur Menschen sind die leben wollen, auf der anderen Seite finde ich es so schade, dass der Islam, also "ihre" Religion und deren Auslegung noch immer so viel Einfluss auf viele Leute in diesen Regionen hat.
Ich werde es nicht mehr erleben, dass sich daran etwas ändert...
Und hoffe nur, dass es keine neuen Kriege auslöst
1) Videos auf YouTube haben den "Hype" meistens erst ein paar Monate nach der Veroeffentlichung. Das ist bei Musikvideos z.B. sehr der Fall, wenn die dann erst durchs Fernsehen/MTV/Radio gepusht werden, dann ist das Video auf einmal voll angesagt obwohl es schon seit ein paar Monaten gibt.
"WER diesen hype so puenktlich"
2) Und ausserdem wurde das Video erst jetzt uebersetzt veroeffentlicht, erst deswegen gab es dann die Aufruhr.
Seit dem Ende der Diktatoren haben sich in der arabischen Welt islamistische Milizen vollkommen unkontrolliert entwickelt. Die Staaten haben über sie keine Kontrolle. Auch al-Qaida mischt mit.
http://www.welt.de/politik/a... esten.html
Darum geht es doch. Es ging nie um einen Film! Die Menschen dort möchten in Ruhe gelassen werden.
Leider halten unsere Regierungen das nicht lange aus. Sind die echten Botschafter raus, kommen die fliegenden Beobachter: http://www.dailystar.com.lb/News/Midd... z26e94QOXg
Wenn man die Botschafter schon abzieht, wieso kann man dann nicht komplett aus dem Land verschwinden? Wieso muss man noch mehr provozieren?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.