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Rom - Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi macht sein Comeback auf der politischen Szene seines Landes von einem neuen Wahlgesetz abhängig. "Meine Rückkehr hängt von den Bedingungen ab, von der Art des Wahlgesetzes, das eingeführt wird", sagte Berlusconi am Samstag im Gespräch mit Journalisten in Venedig.
Im Juli hatten Mitarbeiter des Medienzaren bekundet, dass der 75-Jährige als Spitzenkandidat an den Parlamentswahlen im Frühjahr 2013 teilnehmen wolle. Derzeit verhandeln die italienischen Parteien über ein neues Wahlgesetz. Damit soll wieder ein reines Proporzsystem eingeführt werden, wie es es bereits in den Neunziger Jahren gab.
Die politische Situation sei in Italien derzeit "konfus und zersplittert", klagte Berlusconi. Wichtig sei, dass Italien ein regierungsfähiges Kabinett habe, das nicht auf der jetzigen Politik beharre, die das Land in die Rezession geführt habe, sagte Berlusconi. Seine Worte galten als Kritik an der rigorosen Sparpolitik seines Nachfolgers Mario Monti, der seit November Italien regiert.
Berlusconi stieg in Venedig in das Kreuzfahrtschiff "MSC Divina" ein. Der Ex-Premier reist bis nach Bari an Bord des Schiffes mit 1500 Anhängern seiner Mitte-rechts-Partei "Volk der Freiheit" (PdL - Popolo della libertá). Das Schiff, das am Sonntag in Bari eintrifft, fährt dann auch nach Izmir, Istanbul und Dubrovnik.
Um für die Kreuzfahrt zu werben, wurde eine Annonce in der Berlusconi eigenen Tageszeitung "Il Giornale" geschaltet. 980 Euro kostet eine einfache Kabine. Für eine größere Kabine mit Meerausblick steigt der Preis auf 1.400 Euro. An Bord des Kreuzfahrtschiffes werden die Berlusconi-Anhänger von Starjournalisten aus dem Mitte-rechts-Lager unterhalten, darunter dem Chefredakteur von "Il Giornale", Alessandro Sallusti. (APA, 15.9.2012)
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Wer sich von der neuen Regierung einen Neustart erwartet hatte, wurde enttäuscht: Auch unter Enrico Letta findet die italienische Politik nicht zu jener Ruhe, die nötig wäre, um die Krise endlich meistern zu können.
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Debora Serracchiani, neue Präsidentin der Region Friaul
Wenn Berlusconi von Gesetzen redet, hab ich immer eine Ahnung, was dabei rauskommt: nämlich ein maßgeschneidertes.
Die Kritik an seinem Nachfolger finde ich auch lustig... Wie lange durfte Berlusconi davor wüten? Hätte sein Bunga-Bunga die italienische Wirtschaft gerettet? Naja, höchstens einschlägige Branchen.
Soll er doch im Seniorenheim bleiben...
In gewisser Hinsicht haben sie ihn verdient, denn sie haben ihn wieder Vernunft und Verstand immer wieder gewählt.
Schlimmer sind solche von der Finanzmafia "verordneten" Vollstrecker wie Monti, die sicherlich nicht vom Wähler in dieses Amt gehoben worden wären.
Das einfache Volk ächzt unter der Monti-Politik und ungeachtet der vielen Eskapaden von Berlusconi wünschen sich viele diesen zurück - immer das gleiche in Italien - Mangel an Alternativen - erinnert mich irgendwie auch an Österreich
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