Fake-Fotos: Nokia gesteht Fehler bei Lumia-Marketing ein

"Angemessene Schritte" sollen weitere PR-Desaster verhindern

Nokia gesteht, Fehler beim Marketing der neuen Lumia-Smartphones gemacht zu haben. Das finnische Unternehmen ist wegen gefälschter Fotos und Videos, die zur Demonstration der Kamera-Kapazitäten des Flaggschiffs Lumia 920 dienen sollten, in die Kritik geraten.

"Schlechte Einschätzung"

Nun gibt man zu, dass die Verwendung irreführender Materialien das Resultat von "schlechter Einschätzung" war und will nun "angemessene Schritte" setzen, um derlei PR-Debakel in Zukunft zu entgehen. Eine interne Untersuchung des Problems wurde laut Wall Street Journal am Freitag abgeschlossen.

Negativ-Schlagzeilen

Obwohl das Unternehmen sich nach Bekanntwerden der Fakes schnell um Schadensbegrenzung bemüht hatte - etwa mit einem nächtlichen Fotoausflug zu Demonstrationszwecken und einer "Photo Challenge" auf der Nokia World - dominierten die falschen Aufnahmen schnell über die grundsätzlich positive Rezeption der Windows Phones.

Warten auf Preis und Launchtermin

Weiter schuldig bleibt man der potenziellen Kundschaft immer noch das Releasedatum und die Preise der neuen Lumias. Wie es aussieht dürften die Geräte noch vor Weihnachten in "ausgewählten Märkten" starten. Gerüchteweise könnte der Launch Anfang November erfolgen. In Österreich erscheinen die Smartphones wohl erst Anfang 2013. (red, derStandard.at, 15.09.2012)

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