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Schadstoffspezialisten mit Schutzanzügen und Atemschutzgeräten im Einsatz.

Über das weitere Vorgehen nach dem Chemieunfall in einer aufgelassenen Lagerhalle in Sooß (Bezirk Baden) wird derzeit beraten.
Baden - Ein Chemieunfall hielt am Samstag den niederösterreichischen Ort Sooß (Bezirk Baden) in Atem. Bei Entsorgungsarbeiten in einer aufgelösten Lagerhalle barst durch das Vermischen von 98-prozentiger hochgiftiger und hochätzender Schwefelsäure mit anderen Chemikalien ein 50-Liter-Fass. Drei Personen wurden mit Verätzungen im Gesicht in Spitäler eingeliefert. Sechs Feuerwehren und ein von der Bezirkshauptmannschaft beauftragtes privates Entsorgungsunternehmen waren im Einsatz. Nach der Abhaltung eines Krisengipfels in Anwesenheit eines Landeschemikers entschied dieser, die Halle vorerst zu versperren. Die Räumung soll am Montag stattfinden.
Die Feuerwehr habe Sorge, dass es zu weiteren Reaktionen führt, wenn man heute mit der Räumung beginnt, berichtete NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Sicherer sei es, die Fässer vorerst ruhen zu lassen. Beim Krisengipfel waren außer dem Chemiker der Landesregierung und der sechs Feuerwehren auch ein von der Bezirkshauptmannschaft (BH) beauftragtes privates Entsorgungsunternehmen sowie Vertreter der BH und der Bürgermeister von Sooß anwesend. Als "oberste Behörde" entschied der Landschemiker schließlich, dass die Entsorgung am Montag von einer Fachfirma unter Aufsicht von Chemikern stattfinden soll. Bis dahin wird die Halle "versperrt und versiegelt", so Resperger. Die Feuerwehr werde am Sonntag jedoch kontrollieren, ob alles in Ordnung sei und sich "nichts tut", immerhin sei die Halle "vollgestopft bis oben mit Säuren und Laugen".
In einer ehemaligen Werkstätte mit angrenzender Lagerhalle, die seit über zwei Jahren geschlossen ist, war der Besitzer Samstagvormittag mit Helfern mit der Teilentsorgung der dort gelagerten Bestände, unter denen auch einige Fässer waren, beschäftigt. Gegen 12.00 Uhr ging nach Angaben Respergers eine Alarmierung bei der Feuerwehr ein, dass eines der Fässer geborsten sei. Sechs Feuerwehren rückten umgehend aus. Schadstoffspezialisten mit Schutzanzügen und Atemschutzgeräten waren am Werk, um den Unfallort zu untersuchen.
Die Ortsdurchfahrt von Sooß ist nach Angaben des ÖAMTC gesperrt gewesen. Sowohl das Gebäude als auch das Gelände wurden von der Feuerwehr gesichert, bestätige der NÖ Feuerwehrsprecher. Es bestehe keine Gefahr für die Anrainer. (APA, 15.9.2012)
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"...und der Bürgermeister von Sooß anwesend."
Das ist "er", "der Bürgermeister":
http://www.sooss.gv.at/politik/b... terin.html
Da wird gegendert bin zum Umfallen, aber eine Frau als Bürgermeisterin wird im Standard als so unmöglich wahrgenommen, dass man gar nicht nachschauen braucht.
ist ja spannend
säure ätzt nicht
laugen ätzen
echt geschulte experten.
(chemisch gesehen lösen säuren eine verbrennung aus)
meine chemie professorin ist regelmäßig ausgezuckt....wenn wer "ätzende säuren" gesagt hat
aber scheint genauso weitverbreitet zu sein wie der falsche eisengehalt von blattspinat
H2SO4 mit 98%.... was könnte in den restlichen 2 % noch sein? gelöster dreck als andere substanzen...
sie wurden mit verbrennungen ins spital gebracht!!!!!!
oida!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Deine Chemieprofessorin kann gar nicht so einen Unsinn verzapft haben!
Alleine der Satz mit den restlichen 2% (Dreck) bestätigt meinen Verdacht: Schwefelsäure bildet mit Wasser ein Azeotrop mit der Zusammensetzung 98:2.
Siehe bitte auch Posting von Chris567 (vor allem seine/ihre Links zu auch für Laien verständliche Wikipedia-Artikel).
Sie ist mit dem Risiko-Satz R35 (Verursacht schwere Verätzungen) gekennzeichnet bzw. H-Satz H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schw... s%C3%A4ure
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%... nde_Stoffe
In konzentrierter Form wirkt sie stark wasserentziehend. Technische Schwefelsäure (kostengünstig für gewerbliche Anwendung) ist enthält etwa 96 bis 98% H2SO4. Der überwiegende Rest ist Wasser - aber natürlich auch Verunreinigungen aus dem Herstellungsprozess.
Damit manipulieren wir im Betrieb im Tonnenmaßstab und während meiner Zeit als Chemiestudent und schon davor als Hobbychemiker hatte ich genügend Glaserln davon. Schau einmal in das MSDS von Schwefelsäure und schau Dir genau die Merksatzerln und Piktogramme an. Dann lies Dir die Toxdaten durch. Dann red ma weiter über Giftigkeit...
Wie schon Paracelsus einst sagte:
"Nichts ohn' Gift, all' Welt sind Gift, nur auf die Dosis kommt es an"
z.B. Schwefelsäure versus Kochsalz:
LD/LC50-Werte für Schwefelsäure:
Oral LD50 2140 mg/kg (Ratte)
Inhalativ LC50/4 h 0,375 mg/l (Ratte)
LD/LC50-Werte für Natriumchlorid ("Kochsalz"):
Oral LD50 3000 mg/kg (Ratte)
Man sieht: Schwefelsäure ist nicht wesentlich giftiger als Natriumchlorid. LD50 gibt lediglich die Dosis an, ab der ein bestimmter Stoff für 50% eines Lebewesens letal wirkt.
nur aufgrund der acidität gefährlich. es kann aber mit anderen chemikalien sehr interessante reaktionen durchführen, und die produkte daraus können toxisch sein...
aber SO4 2- selber ist unkritisch, sonst dürft man zb nicht in der therme bad radkersbug baden, wo hauptsächlich Na2CO3 und Na2SO4 vorkommen... (SO4 2- anteil 400mg/l)
CaSO4, also gips ist ja auch nicht giftig...
nebenbei, mit der selben argumentation aus dem artikel ist auch flüssiger stahl sehr giftig... wie die voest darauf reagiert, wenn man die giftigkeit anprangert...
die intel CPU spezialisten beim urlaub in sooß
https://www.youtube.com/watch?v=qvt65mHXmR4
man sieht die dienstkleidung auch in der freizeit!
+ Fass mit hochgiftigen Chemikalien geborsten - Laut Experten besteht keine Gefahr für die Menschen
+ Atomlraftwerk in die Luft geflogen - - Laut Experten besteht keine Gefahr für die Menschen
+ Gemüse lt. AK_Test mit 25 verschiedenen Pestiziden behaftet - Laut Experten besteht keine Gefahr für die Menschen
+ Die Kinder werden täglich durch Fernsehen und Medien, also mit hochtoxischem Müll abgefüllt- Laut Experten besteht keine Gefahr für die Menschen
Wenn es nur Schwefelsäure wäre, wäre es kaum ein Problem. Verdünnt im Abwasserkanal und fertig. Nachdem in den Entsorgungsbetriebe großteils basisches Abwasser ankommt (Seifenlauge), stört es denen nicht wenn schon etwas vorneutralisiert wurde.
Der EBS in Wien würde sowas nicht ausmachen, aber ein ganzes Fass in der Abwasseranlage Sooß vielleicht schon, das kann ich natürlich nicht sagen... :-)
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