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David Ungar-Klein dürfte am Samstag gegen Christian Meidlinger um das OSV-Präsidentenamt rittern
Wien - Beim Verbandstag des Österreichischen Schwimmverbandes (OSV) am Samstag in Linz wird es voraussichtlich zu einer Kampfabstimmung um den Präsidentenposten kommen. Nachdem der Wiener Agentur-Inhaber David Ungar-Klein am Vortag seine Kandidatur bekanntgegeben hatte, brachte der geschäftsführende OSV-Vorstand am Freitagabend mit dem Wiener Verbandspräsidenten Christian Meidlinger einen Wahlvorschlag ein.
Meidlinger führt den Wiener Verband seit Juni 2010. Beruflich ist der 48-jährige Familienvater als Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten tätig und sitzt als SP-Politiker seit 2007 im Wiener Landtag. Mit Peter Putzgruber findet sich nur einer der drei bisherigen Vizepräsidenten im Wahlvorschlag wieder. Mit ihm sind Richard Kössler und Birgit Fürnkranz-Maglock als Meidlinger-Vertreter vorgeschlagen.
Von den anderen beiden bisherigen Vizepräsidenten ist Helmut Gruber im Juli zurückgetreten. Der wie Ex-Präsident Paul Schauer von Schwimmer Dinko Jukic kritisierte Helmut Tröbitsch tritt nicht mehr an. Auch Moschos Tavlas scheint nicht mehr auf. Der Grieche war seit 2006 Schwimm-Fachwart, wenn auch zunächst provisorisch. Auch er stand bei Jukic zuletzt in der Kritik. Für die Nachfolge ist der bisherige Jugendwart Manfred Otte nominiert.
Österreichs Schwimm-Star Markus Rogan hat sich infolge des Rücktritts von OSV-Präsident Paul Schauer zu Wort gemeldet. "Ich war von Pauls Rücktritt überrascht", erklärte der 30-Jährige gegenüber der APA. "Er hat unseren Verband in einer schweren Zeit, nach dem Tod von Otmar Brix, übernommen und uns international stark gemacht."
Kandidat für die Schauer-Nachfolge ist David Ungar-Klein. Rogan geht davon aus, dass der 40-jährige Agentur-Inhaber gewählt wird und hat auch eine Meinung zu ihm. "Er hat eine schwierige Aufgabe vor sich. Ich halte ihn für kompetent und zukunftsorientiert." Die Wahl des neuen Präsidenten wie auch des OSV-Vorstands erfolgt am Samstag in der Linzer Voestalpine Stahlwelt. (APA, 14.9.2012)
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"Meidlinger führt den Wiener Verband seit Juni 2010. Beruflich ist der 48-jährige Familienvater als Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten tätig und sitzt als SP-Politiker seit 2007 im Wiener Landtag"
Offenbar sind das alles Nebenjobs. Als Vorsitzender der Gewerkschafter sollte er genug zu tun haben. Als Gemeinderat auch. Da bleibt Platz für Familie und noch ein paar Gschäftln? Oder macht er das während der Arbeit - und bezieht doppelt Bezüge? Dann gehört er als Gewerkschafter weg. Ist ja kaum vereinbar - inhaltlich.
Klar, dass so einem eine Nulllohrunde wurscht ist.
Und ich dachte immer, WENN schon abgesehen von den sportlern wer wichtig ist, so ist es der sportdirektor. Und auch die nationaltrainer.
Aber in österreichs randsportarten ists der, der sein gesicht in die kamera hält...
Und da soll viel rauskommen?
In der Presse steht, Rogan hätte Schauer mit seinem Kommentar den »Rücken gestärkt«.
Das ist eine wohlmeindende Interpretation, stimmt aber nicht!
Kein Wort des Bedauerns von MR, keine sachliche Verteidigung der Vorwürfe gegen Schauer. MR war so nett Schauer zum Abgang freundlich zu winken. Er wird wohl eher froh sein, den alten Zausel los zu sein. Wenn mit PS dann noch ein paar weitere Sesselkleber gehen, bevor sie in den Rollator umsteigen müssen, um so besser.
Aber nachdem Schauer auch Geschäftsführer einer großen Mediaagentur ist, die alle große Medien mit Anzeigenumsätzen ausstattet, KANN der Mann gar kein schlechte Presse zum Abgang haben.
Die Aufklärung in der Causa »Pool GmbH« wird das hoffentlich nicht verhindern
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