Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

"Postcards From The Edge".
Am Anfang geht es rasant abwärts. Eben noch Star am Filmset, wird unsere von Meryl Streep verkörperte Heldin erst bei folgendem Hinweis wieder wach: "Suzanne, wir werden Ihnen den Magen auspumpen." - "Muss ich dabei sein?"
Nach der physischen Genesung wird die erwachsene Schauspielerin in die Aufsicht ihrer Mutter, einer nicht altern wollenden Diva entlassen. Das zeitigt hinreißende Duelle zwischen Streep und Shirley MacLaine. In den Dialogen hört man aber auch die Stimme der Autorin durch: Carrie Fisher, auf deren Roman "Postcards From The Edge" von 1987 der Film Grüße aus Hollywood basiert, hat tatsächlich das Schicksal eines Hollywood-Kindes. Die Tochter von Eddie Fisher und Debbie Reynolds trat bereits als Zwölfjährige in Las Vegas auf. Mit Anfang zwanzig gelangte sie als Star Wars-Prinzessin Leia zu Weltruhm.
Der auf so etwas häufig folgende Absturz ließ nicht auf sich warten. Als sich Fisher wieder derappelt hatte, schöpfte sie daraus den Stoff für Postcards und startete eine neue, etwas bescheidenere Karriere als (selbstironische) Humoristin. Mit ihrer Soloperformance Wishful Drinking tourte sie zuletzt mehrere Jahre höchst erfolgreich.
Am Ende von Postcards singt Meryl Streep übrigens eine kitschige Country-Nummer, und wie sie als Draufgabe auszuckt, das ist wunderschön. (Isabella Reicher, DER STANDARD, 14./15.9.2012)
Sonntag, Arte, 20.15 Uhr
Der Film wird seinen Weg machen. Kult. Der Wahnsinn muss ins Fernsehen
Dummerweise wirkte das Leben von Richard und Cosima Wagner in den Spielszenen mit Samuel Finzi und Pegah Ferydoni wie eine schlechte Fernsehschmonzette
Er lachte entspannt, war nicht jene gestrenge Kunstfigur, die ihren Fragegriller anwirft und sich auf den Tisch legt
Waltz macht inzwischen wohl wie jeder andere in Hollywood auch sehr viel Yoga, um für die weltweit gestellten Interviewfragen mental gerüstet zu sein
Arbeitgeberloyal fand es Andi Knoll super, in Schweden zu sein - wenn auch nur als Zaungast und atmosphärearm hinter dickem Glas
"Beine breit, Schultern gerade, Brust raus - genauer: Brust frei -, das ist die Körperhaltung der Femen-Aktivistinnen"
Edgar Böhm muss gezwungen werden, in einer Séance Kontakt mit dem Jenseits aufzunehmen, um bei Schubert ein Lied zu bestellen
Frisch Verliebte sollten keine Großkonzerne managen, keine schweren Maschinen betätigen, lieber nicht mit scharfen Messern hantieren
Der FC Bayern ist - nach traumatischen Zweitplatzierungen - endlich wieder da, wo er hingehört
Besonders zu Feiertagen werden Sender zu Repetitionsmaschinen
Die amerikanische 3-D-Animations-Serie hat Shaun das Schaf-Qualitäten
Erdrutschbehauptungen seitens des ORF und kreuzkriecherische Demut seitens der Politiker
Opulente Historienkulissen und ohnmachtsnahe Adelstöchter: Ein Tribut an den bereits verstorbenen Hollywoodstar
Während ein trauriger Messi das Match durchsaß, hielt ORF 1 mit "Plan B für die Liebe" dagegen
Mechanismen der Verdrängung: NS-Opfer sprechen am 4. Mai über das Unaussprechliche
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.