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Wien/Washington - Der Mann der Stunde ist kein Politiker und kein Unternehmer. Er sitzt in keiner Notenbank und hat auch sonst keinerlei wirtschaftlich relevanten Entscheidungen zu treffen. Doch Michael Woodford, Ökonomieprofessor an der Columbia University, hat ein Thesenpapier vorgelegt, das die Weltwirtschaft nachhaltig beeinflussen könnte.
Darin argumentiert Woodford, dass die US-Notenbank Fed bisher die falsche Antikrisenstrategie angewandt hat. 2008 hat die Fed begonnen aggressiv Geld zu drucken. Sie hat seither Finanzmarktpapiere im Wert von über zwei Billionen Dollar aufgekauft. Neben der Hilfe für angeschlagene Banken, sollte die zusätzliche Liquidität die US-Wirtschaft ankurbeln. Bisher waren die Bemühungen zur Unterstützung der Konjunktur von beschränktem Erfolg.
Woodford argumentiert in seinem Ende August erschienen Papier, dass die Fed einen entscheidenden Fehler gemacht hat: Sie gab die Devise aus, solange mit ihren Interventionen fortzufahren, bis die Erholung einsetzt. Damit die Wirtschaft in Gang kommt, müsse die Fed aber signalisieren, dass sie auch lange nach Beginn der Erholung billiges Geld auf den Markt schmeißen wird, so Woodford. Nur so könnten Anleger und Unternehmen überzeugt werden, dass die Notenbank bereit ist alles für die Erholung zu tun, dass man langfristig nicht mit einer strafferen Geldpolitik rechnen müsse - kurz, dass es sich also lohnt zu investieren.
Woodfords Ideen fanden zunächst in akademischen Kreisen Unterstützung - zu seinen Anhängern zählen Nobelpreisträger Paul Krugman und die frühere wirtschaftspolitische Chefberaterin von Präsident Barack Obama, Christina Romer. Inzwischen ließ sich auch die Fed inspirieren.
Am Donnerstagabend hat die Notenbank ein weiteres Wertpapierkaufprogramm (QE3) beschlossen. Da der Leitzins nicht weiter gesenkt werden kann, peilt die Fed an monatlich hypothekenbesicherte Anleihen im Wert von 40 Milliarden Dollar (31 Milliarden Euro) zu kaufen. Die Zentralbank wird künftig Ende jedes Monates festlegen wie viele Anleihen sie erwirbt, die 40 Milliarden dürften also eher ein Durchschnittswert sein, der bei Bedarf über oder unterschritten werden kann.
Ziel der Aktion ist es, die Zinssätze am Häusermarkt zu senken. Durch ihre Käufe wird die Fed die Zahl der am Markt verfügbaren Anleihen verringern, deren Rückzahlung mit Hypothekengeschäften besichert ist. Der Wettbewerb um übrig gebliebene Hypthekenpapiere soll damit steigen, sodass Investoren für niedrigere Zinsen bereit sind, in die Papiere zu investieren. Geht alles nach Plan, soll die Zinssenkung an Häuslbauer weitergegeben werden.
Bemerkenswert an Bernankes Ankündigung ist vor allem der zeitliche Horizont: Erstmals kündigte die Fed unbegrenzte Interventionen an. Bernanke versprach die expansive Geldpolitik nach einer Verbesserung der Konjunkturlage fortsetzen zu wollen bis die Arbeitslosigkeit von derzeit knapp über acht Prozent merklich sinkt. Man werde "nicht übereilt" zu einer strafferen Geldpolitik zurückkehren, so der Notenbankchef, "wir werden der Sache Zeit geben, bis die Erholung an Substanz gewinnt". Bernanke deutete sogar an, die Aktion über 2015 hinaus weiterlaufen zu lassen.
Die langfristige Bereitschaft aktiv zu bleiben scheint Woodfords Handlungsanleitung entnommen zu sein. Dass die Fed die Senkung der Arbeitslosigkeit als konkret messbares Ziel nennt, könnte auch bedeuten, dass sie bereit ist eine höhere Inflation zu akzeptieren.
Während zahlreiche Ökonomen lobende Worte für die Fed fanden, wird Bernankes Ankündigung auch kritisiert.
Krugman argumentiert etwa, dass Bernankes Aussagen zu wage gewesen sind: Die Notenbank hätte konkrete Vorgaben darüber machen müssen, welches Wachstumsniveau sie sich über einen längeren Zeitraum erwartet. Das ist auch einer der Kernelemente der nicht übernommenen Argumentationslinie Woodfords gewesen. Analysten der Commerzbank wiederum glauben nicht, dass die neuen Anleihenkäufe die Wirtschaft nachhaltig ankurbeln können. Die Republikaner kritisierten den Schritt Bernankes und warfen ihm unter anderem vor, Wahlkampfhilfe für Präsident Obama zu betreiben. (András Szigetvari, DER STANDARD; 15./16.9.2012)
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Fed verspricht, die Gelddruckmaschinen bis lange nach Beginn der Erholung laufen zu lassen.
Rennt die Gelddruckmaschine erst einmal, ist sie nicht mehr zu bremsen. Allein schon deshalb, weil das viele neue Geld ja auch viele neue Schulden darstellt. Paralell zur immer schneller wachsenden Geldmenge wachsen auch die Zinsforderungen.
Solange die Staaten - wie seit 2000 Jahren üblich - nicht mehr ihr eigenes Geld drucken dürfen, sondern gezwungen werden, ein "fremdes", von privaten Banken emittiertes (herausgegebenes) Geld zum gesetzliches Zahlungsmittel zu machen und dafür auch noch Tribut, eine jährliche Bereitstellungsgebühr zu bezahlen, kann es keine echte Erholung geben.
(Allein schon deshalb, weil es mathematisch unmöglich ist)
A new lawsuit, which is bordering on the unbelievable, implicates the Obama administration and some of the world’s largest banks in the largest international money laundering case in history.
"The suit, which has been assigned Index No. 500827 and was filed by the Spire Law Group and their affiliates and partners throughout the United States, also alleges that Bank of America, J.P. Morgan, Wells Fargo Bank, Citibank, Citigroup, One West Bank, among other federally chartered banks stole hundreds of millions of dollars from U.S. home owners through little-known offshore companies."
http://worldtruth.tv/landmark-... ng-scheme/
http://kansascityfed.org/publicat/... 012/mw.pdf
link wäre auch interessant....
Wenn Wirtschaftsprobleme dann viel Geld drucken.
Wenn mehr Wirtschaftsprobleme viel mehr Geld drucken.
Wenn noch mehr Probleme noch mehr Geld drucken und versprechen auch bei weniger Problemen weiter Geld zu drucken.
In den Vierzigern war die Taktik Pfundnoten über Grossbritannien abzuwerfen noch ein Angriff. Heute ist es natürlich eine nobelpreisverdächtige Idee. :)
HYPERINFLATION AND ECONOMIC COLLAPSE 2012
http://www.youtube.com/watch?v=Q_kF2hwk1uo
Immer mehr Staaten steigen aus dem Petrodollar aus
…in Kürze WELTWEIT GEHANDELT werden kann? Nun, das FS3 berichtete über diese Ereignisse, die eigentlich -würden wir tatsächlich in einer rechtschaffenen Informationsgesellschaft leben- DIE Schlagzeile des Jahres wäre:
http://derstandard.at/plink/134... 0/27985402
Vorgestern verkündete Chinas Regime das mit dem Öl:
http://www.silverdoctors.com/petro-dol... using-yuan
Hiermit sollte der US$ eigentlich mausetot sein. RIP.
Und wer es noch immer nicht begriffen hat: Die privaten ZENTRALBANKEN der Welt wollen die Nationen abschaffen und endlich ihre langersehnte, globale Finanzdiktatur mit allen damit einhergehenden Abhängigkeiten errichten.
Wer hat nun den längeren Atem?
…Bei Reuter-Rothschild findet man nichts darüber, wie auch die wahren Hintergründe um die gerade im Proxy "Presidentenwahlkampf-USA" stattfindenen globalen Auseinandersetzung der zwei vorherrschenden Machtblöcke in den Nach-Richtern recht UNTERBERICHTET untergeht.
Es gibt ein Tauziehen jener, die endlich ihre globale Währung eingechippt haben wollen (inkl.dem fraktionalen ZB-System), und den Vertretern der globalen Piraterie, denen individuelle Freiheit und Selbstverantwortung noch ein Anliegen sind. -Aber auch diese Fraktion bemüht sich alle Optionen offen zu halten, um -je nach Ausgang dieses Krieges in den Köpfen- wieder in den Logenplätzen der Macht Platz nehmen zu können.
Wäre es möglich dass diese Anleihenkurse durch diese Aktion steigen? Wäre damit den Banken vielleicht aus einer Notlage geholfen, die sonst diese Anleihen abschreiben müssten bzw. einen beträchtlichen Wert davon?
Wenn Sie den Artikel verstanden hätten, dann wüssten Sie, dass der Kurs einer Anleihe nur dann steigt, wenn der Referenzzinssatz sinkt. Da der aber schon so am Boden ist, dass er praktisch nicht mehr sinken kann, ist das praktisch unmöglich.
Zweitens bewegt sich der Kurs einer Anleihe nennenswert nur solange sie noch eine relativ lange Restlaufzeit hat und kaum jemals in einem Ausmaß, dass sich die Spekulation auf den Kurs rentieren würde.
die Investoren würden nicht kommen wegen der niedrigen Zinsen sondern wegen der steigenden Kurse und des damit verbundenen schnellen Geldes? Steigt die Arbeitslosenrate weiter, bzw. verschlechtert sich dort die Geschäftslage... dann werden ja weiter Hypotheken ausfallen... dann trifft es Privatinvestoren - und nicht Banker am Ende? Wie viel von diesen Programmen kommen überhaupt beim Konsument bzw. bei den Betrieben an (um damit Arbeitsplätze zu schaffen) ? Was wird getan, dass die Kaufkraft in den USA steigt?
Wenn die FED mit niedrigen Zinsen lockt solange die Arbeitslosigkeit hoch ist und die Investoren mit höheren Zinsen bestraft wenn diese brav Arbeitnehmer einstellen, dann schätze ich die Chancen gering ein, dass die Arbeitlosigkeit maßgeblich sinken wird.
Den Zentralbanken fehlen letztlich die Mittel um effektiv Wirtschaftspolitik oder gar Arbeitsmarktpolitik zu betreiben. Geld zu drucken ist dafür nicht ausreichend.
wenn die Zinsen für Italien und Spanien usw. auf 7 Prozent oder höher steigen, dann wird doch angenommen, dass es eine Übereinkunft der Gläubiger (Banken?) gibt, das Geld nicht billiger zu verleihen. Nehmen wir Geldvermögen in Österreich: hier kriegt man so gut wie keine Zinsen mehr. Wer hindert die Banken und Herrn Wlaschek und Stronach und Frau Flick, das Geld nicht für, sagen wir 5% an Spanien zu leihen? Die Reichen hätten eine super Rendite und Spanien wäre geholfen. Oder ist es doch die reale Beurteilung der Fiskallage dieser Länder, die sie an solchen Kreditvergaben hindert und kein böses Finanzkartell? Ist das dumm, was ich frage? Wie sehen sie das?
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