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Wien - An das Weltklima hat der ehemalige kommunistische Staatschef von China, Deng Xiaoping, mit Sicherheit nicht gedacht, als er 1979 die Ein-Kind-Politik einführte. Ihm ging es schlicht darum, das Bevölkerungswachstum im Reich der Mitte zu limitieren. 33 Jahre später bekommt er Lob dafür von einem Mitautor des legendären Berichts an den Club of Rome: "Grenzen des Wachstums" (1972).
"Das war die beste und sinnvollste politische Entscheidung, zugunsten des Weltklimas", sagte Jørgen Randers Donnerstagabend in Wien. Randers ist Professor für Klimastrategie an der norwegischen Schule für Management und hat einen neuen Bericht an den Club of Rome mit dem Titel "2052 - eine globale Prognose für die nächsten 40 Jahre" verfasst - DER STANDARD berichtete.
Ohne diese Weichenstellung gäbe es heute 400 Millionen Chinesen mehr, erinnerte Randers. Die Ein-Kind-Strategie sollte von anderen Ländern kopiert werden.
Entwarnung gibt Randers in seiner Vorausschau, was die Rohstoffversorgung in den nächsten Jahrzehnten betrifft; keine Entwarnung gibt es hingegen für den Anstieg der mittleren Temperaturen. Der Versuch, den Temperaturanstieg bis 2100 im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf zwei Grad zu beschränken, laufe ins Leere. Zu hoch sei die Konzentration an klimaschädlichem CO2 in der Atmosphäre jetzt schon. Es sei an der Zeit, sich auf den Katastrophenfall vorzubereiten. (stro, DER STANDARD, 15.9.2012)
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Auch wenn es fürchterlich unpopulär sein mag: Das größte Problem unserer Zeit ist tatsächlich die Überbevölkerung. Viele Probleme der heutigen Zeit und vor Allem in Zukunft lassen sich doch darauf zurück führen: steigender Energie- und Ressourcenverbrauch, Hungersnöte, Umweltverschmutzung und letztlich Klimawandel.
Kriege der Zukunft werden verstärkt um die immer knapper werdenden Ressourcen ausgetragen, welche von einer steigenden Anzahl von Menschen immer schneller verbraucht werden wird.
Die Ein-Kind-Politik in China hatte zwar andere Gründe, man sollte ihr aber - neben den negativen Auswirkungen - nicht die positive Seite absprechen.
Kriege gab es schon zu Zeiten, als ganze Kontinente noch nicht "entdeckt" (für Europäer) waren. Es besteht also keine Korrelation zwischen Bevölkerungsdichte und Krieg, sonst müssten in Japan, Deutschland und China schon längst die Fetzen fliegen.
Die Erde kann bei derzeitiger Ressourcensituation und linearer Extrapolation des Verbrauchs locker das 4-fache der derzeitigen Bevölkerung ernähren d.h. ohne irgendwelche Einschränkungen.
Woher der politische Propagandakrieg um das sog. "Übervölkerungsproblem / Raumproblem" kommt, kann man in 80 Jahre alter Literatur recherchieren. Damals gab es übrigens noch weniger Menschen als heute, also dürfte es uns eigentlich gar nicht mehr geben, wenn an der Theorie was dran wäre.
Sagt wer? Die Zahl 4 klingt für mich x-beliebig! Selbst wenn, bleibt die Frage: Wie lange? Fossile Ressourcen sind limitiert und entsprechend schneller erschöpft.
Die Frage ist doch was bringt es der Menschheit, wenn die Bevölkerungszahl viel höher ist als jetzt? Wird sich die Menschheit dadurch schneller entwickeln, schneller Möglichkeiten entwickeln um die ungelösten Probleme unserer Zeit zu lösen? Oder wird es im besten Fall nur mehr "Ressourcenverbraucher" geben. Ich denke das ist eine globale Entscheidung, da sie globale Auswirkungen für alle Bewohner dieses Planeten hat.
Die Zahl 4 war der untere Durchschnitt der Studien die in den letzten ca. 20 Jahren erstellt wurden. Nachdem die Bevölkerung seither gewachsen ist, wird sie jetzt wohl der Durchschnitt sein, pi x Daumen.
Ich frage mich nicht, was es der Menschheit bringt, wenn sei wächst. Sondern ich frage mich, wer schon wieder Gott oder Supreme Leader spielen möchte um mit diesem vermeintlichen Problem Macht auszuüben. Andere versuchen es mit "Ausländer nehmen uns die Ressource Jobs weg". Selbe Methode, anderes künstliches Problem. Daher sind Grüne und FPÖ für mich auch nicht unterschiedlich. Ressourcen wachsen nach und jene die nicht nachwachsen sind in praktisch unendlicher Menge vorhanden. Kein Problem, sofern man nicht künstlich eines daraus macht.
... auf dem Hügel vor der Stadt, der meint, daß der bärtige Märchenonkel irgendwo zwischen den Wolken da oben für jedes Haserl auch ein Graserl wachsen läßt? Der sich zwar selbst nicht fortpflanzen darf, aber den Schäfchen nur vatikanisches Roulette erlaubt? Dem wir also den ganzen Murks verdanken?
Dr. Heinz Anderle, ultra-säkularer Freigeist
Die Menschheit ist offensichtlich mit schon wesentlich größeren Naturkatastrophen als dem Klimawandel fertig geworden. Was aber noch viel mehr Opfer gefordert hat als Naturkatastrophen: Krieg, Ausbeutung, Armut. Angesichts derartiger menschenverachtender Aussagen sind mir 10°C mehr viel lieber als dass diese Ökofaschisten (wieder) an die Macht kommen.
bei einem anstieg der durchschnittstemperatur von 10 grad, leben wir in österreich in einer wüste.
kriege wurden übrigens häufig durch (natürliche) klimaänderungen hervorgerufen - die völkerwanderung wurde dadurch ausgelöst, die wikingerraubzüge, etc..
also keine sorge, steigende armut und kriege gibt es im gesamtpaket mit dem klimawandel.
Ich mag das Wüstenklima. Leider wird dieses Szenario nicht eintreffen.
Kriege werden dann hervorgerufen, wenn die Politik die letzte Konsequenz ihres Versagens zieht. Klar redet man sich dann auf "Übervölkerung", "Raumnot", "Klima" aus. Nur dass man es verabsäumt hat, sich rechtzeitig darauf einzustellen wird nicht zugegeben. Wenn ein Sturm aufzieht, kann man entweder Windmühlen bauen oder davonlaufen. Wenn sich das Klima erwärmt (falls es das tut) kann man sich entweder anpassen und noch besser leben als je zuvor (Temperatur = Energie, mehr Wachstum, bessere Ernte, mehr Niederschlag) oder jene Politiker wählen, die eine fatalistische Einstellung haben und mit der Angst die Demokratie beseitigen wollen, was der Artikel ja zeigt.
Sehr Empfehlenswerter Bericht dazu:
http://www.arte.tv/de/217801... 14436.html
Oft "kauft" sich ein Dorf voller Männer eine Frau, da sie sich nicht jeder eine für sich leisten können. Aber das macht ja nix. Hauptsache man kann das als gute Klimaverbesserungsstrategie kaufen und sich damit ins Rampenlicht stellen. Da sieht man was für einen einseitigen Mist "Fachexperten" verzapfen, frag mich wieviel Geld der dafür bekommen hat? Die Wissenschaft soll frei und kritisch bleiben!
... und der Wunsch nach männlichem Nachwuchs sind tief in der chinesischen Tradition verankert. Eine Rente wie in Europa gibt es bis heute für Bauern nicht. Daher ist die Geburt eines Sohnes gerade auf dem Land umso wichtiger." Damit wird in dem von Ihnen verlinkten Artikel das grundlegende Problem auf den Punkt gebracht. Die Ein-Kind-Politik für das Ungleichgewicht der Geschlechter verantwortlich zu machen ist mMn falsch. Das eigentliche Problem eine traditionelle Frauenfeindlichkeit in der ländlichen Bevölkerung.
Weil zuerst ein gewisser Mao der Meinung war Chinas Frauen sollten moeglichst viele Babies bekommen, da China leicht 2 Mrd Menschen ernaehren kann, und das generell gut waere fuer die kommunistische Weltrevolution wenn es viele Chinesen gibt.
Wird von Anhaengern der ein-kind politik gerne vergessen ...
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