D600: Nikon stellt seine kleinste Spiegelreflexkamera vor

14. September 2012, 15:36
  • Die Nikon D600 kommt noch im September auf den Markt.
    foto: nikon

    Die Nikon D600 kommt noch im September auf den Markt.

Spiegelreflexmodell für Einsteiger mit 24 Megapixeln und Bildbearbeitungsfunktionen

Nikon hat mit der D600 seine bislang kleinste Spiegelreflexkamera mit Vollformatsensor vorgestellt. Das Gehäuse misst misst 141 mm × 113 × 82 mm und wiegt 850 Gramm. Die Kamera bietet einen CMOS-Sensor mit 24 Megapixeln im FX-Format, dem der Expeed-3-Prozessor zur Seite gestellt ist. Nikon positioniert das Modell als Einsteiger-Modell in die Spiegelreflexfotografie.

AF-System der D4

Die Empfindlichkeit der D600 reicht von ISO 100 bis 6.400 und kann auf bis zu 25.600 bzw. 50 erweitert werden. Der Autofokus arbeitet mit bis zu 39 Messfeldern mit neun Kreuzsensoren. Damit soll sie die gleiche AF-Empfindlichkeit wie das Topmodell D4 bieten.

Bearbeitungsfunktionen

Zur weiteren Ausstattung gehören ein intelligentes Rauschunterdrückungssystem, Motiverkennung, Serienbildaufnahmen mit 5,5 Bildern pro Sekunde und Bearbeitungsfunktionen gegen den Rote-Augen-Effekt sowie diverse Filter. HDR und 19 Motivprogramme sind ebenfalls vorhanden.

Videos

Videos können in Full HD mit bis zu 30 Bildern pro Sekunden aufgenommen werden. Ein externes Stereomikrophon lässt sich über einen Anschluss nutzen. Auch ist es möglich, einen Live-View-Stream an Aufnahmegeräte zu übertragen.

Die Kamera verfügt über ein 3,2 Zoll großes LCD und einen Glasprismensucher mit 100-prozentige Bildfeldabdeckung und 0,7-facher Vergrößerung. Fotos und Videos werden auf SD-Karten gespeichert.

Verfügbarkeit

Die D600 soll noch im September um 2.199 Euro auf den Markt kommen. Gemeinsam mit einem Objektiv AF-S Nikkor 24-85 mm f/3.5-4.5G ED VR kostet sie rund 2.799 Euro. (red, derStandard.at, 14.9.2012)

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Nikon

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Posting 1 bis 25 von 91
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irgendwas stimmt da noch nicht!

Kodak DCS Pro SLR/n, 2004, FX, 13MP, 4500 €
Nikon d600, 2012, FX, 24MP, 2200 €

da sollte doch mehr drin sein, oder?

Der Ausschuß bei der Produktion der Vollformat-Sensoren...

... macht diese etwa sechsmal so teuer wie ein Sensor im Halbformat (APS-C).

Die Kodak-Vollformatkameras taugten außerdem nur bis 400 ISO.

Dr. Heinz Anderle, Freigeist

Seit längerem schon spricht es sich herum, dass Pixelanzahl nicht alles ist in der digitalen Fotografie.
Ich z.B. schätze sehr die Vorteile in der AL (available Light)-Fotografie, auch mit ISO Werten > 2500 noch brauchbare Bilder liefern zu können. Es stecken ausserdem immense Geschwindigkeitszuwächse bei AF, Serienbild etc. in den neuen Gehäusen (bei ersterem natürlich in Verbindung mit entsprechenden Optiken).

ja, gebe ihnen überall recht,

aber ich kann mich an die d70 um 1000 € erinnern, inkl. objektiv, das war damals ein preisbrecher.

ich denke, canon und nikon sonnen sich noch etwas in ihrer vollformat-alleinstellung (sieht man von der sony a900 / 800 mal ab).

ich hoffe, sigma, pentax und ... (ja wer eigentlich noch?) ziehen da mal nach!

2150€?
Das ist der Preis für ein "Einstiegsmodell"?
Na serwas. :D

Einstieg ins Vollformat, wohlgemerkt!

Nikon Preispolitik II

Ein weiteres Beispiel zeigt, dass Nikon in Europa im vergleich zu USA mehr verlangt als der Mitbewerb! Hier geht es jetzt nicht darum, ob Canon oder Nikon besser ist, sondern nur um die Preisrelation USA - Europa! ;)

Nikon D600
USA $ 2.099,- Europa € 2.149,-

Canon 6D
USA $ 2098,- Europa € 1.999,-

Als Nikonkunde (habe bereits vielen Objektive) komme ich mir irgendwie blöd vor! Übrigens Fuji hat eine ähnliche Preisrelation vom US-Preis zum Europa-Preis wie Canon!

PS: Bitte jetzt nicht wieder über Mehrwertsteuer und so posten! Zuerst mal nachdenken! ;)

lohnt sich es bei dem massiven preisunterschied durch den aktuellen wechselkurs nicht bereits die dinger in den usa zu kaufen und in österreich auf ebay zu verkaufen? ;)

Wie ich ja nicht sagen durfte, werden die Preise in den USA normalerweise ohne Mehrwertsteuer angegeben.

Möchte man sich die zurückholen, muss man mit Anfragen vom Zoll rechnen.

Und die Käufer hätten ev. auch gerne eine Herstellergarantie und in wie weit sich Nikon und Canon da kulant zeigen, hab ich noch nie ausprobieren müssen.

Das alles hält viele Leute aber nicht davon ab, die ebay-Methode zu wählen.

OK, dann werde ich eben nicht die Mehrwertsteuer einbeziehen, sondern zuerst einmal nachdenken.

Und da fällt mir ein, dass es die Canon 6D noch gar nicht zu kaufen gibt. Es gibt zwar den Preis auf der Canon-Website, aber dort keine weiteren Informationen. B&H, Amazon oder Adorama kenne diese Kamera (noch) nicht.

Dafür jetzt dieser Vergleich (alle Preise von Amazon com bzw. at und das Verhältnis $/€)

D600: $2096,95 €2149,00 0,976
D800: $2999,00 €2659,95 1,128
7D: $1499,00 €1247,00 1,202
5D MkIII: $3459 €3079,99 1,123

6D: $2098 €1999 1,050

Diese Preisverhältnisse zeigen eine ganz interessante Schieflage, oder nicht?

Die Schieflage wird noch größer ...

... wenn man die Dollar in Euro umrechnet und danach vergleicht. Dann kostet die D600 in Europa um 34 Prozent mehr als USA.

Womit wir wieder bei der fehlenden Mehrwertsteuer bei den Dollarpreisen wären... ;-)

>2k€ für Einsteiger? Was könnte man da da für Alternativen empfehlen?

im vollformat!

Zum einstiegen ist sicher die Nikon d5100 sehr zu empfehlen. Hat aber einen crop Faktor von 1,5 und ist keine Vollformat. Der Preis ist aber ungschlagbar zur Zeit. mit 18-105 kit Objektiv für 600€.

Wenns einem nur ums fotografieren geht, wäre auch die D90 eine Option, die hat im Vergleich zur D5100 ein paar Knöpfe mehr, ein zweites Rad, ein Display oben rechts und - auch nicht unwichtig - eine Autofokuskupplung.

Ich bin mit meiner D5100 zwar ebenfalls hochzufrieden, aber vorallem die letzten 2 Features hätt ich sehr gerne, das zweite Display würde mir oft ersparen, das Primärdisplay einzuschalten und ältere Objektive sind bei der D5100 ohne Autofokus, mangels AF-Motor im Gehäuse eben.

Dafür ist das drehbare Display der D5100 beim Filmen extrem geil.

Die höhere Auflösung stört nur in Bezug auf den Speicherplatz und die Bildwiederholrate. 40-60 MB pro Bild im RAW-Format möchten einmal verarbeitet werden. Dafür genießt man viel Freiheit und kann auch erbarmungslos Bilder beschneiden. 1/4 Bild sind noch immer 16 MP.

Viel störender bei der D600 ist die Blitzsynchronzeit. Durch die 1/200s muss man die Blende etwas mehr schließen und damit muss der Blitz mehr leisten und die Schärfentiefe verändert sich.

Aber in Wahrheit ist das Erbsen zählen. Es kommt immer auf die hauptsächliche Anwendung an. :-)

Sorry, komplett verklickt. Das sollte eine Antwort auf einen Kommentar von "odrr" ganz weit unten sein.

die ueberschrift ist total irrefuehrend.
korrekt: das kleinste gehaeuse mit VOLLFORMATSENSOR.
DX gibts natuerlich wesentlich kleinere, wie die 3100 zb.

http://de.wikipedia.org/wiki/FX-Format

'Nikon positioniert das Modell als Einsteiger-Modell in die Spiegelreflexfotografie'

Ein wenig unbedacht geschrieben - sollte eigentlich heißen: Nikon D600 - Der neue Einstieg in die Nikon Vollformat-Klasse (tatsächliche Aussendung von Nikon)

musst dich melden bei mir

athenthessaloniki@hotmail.com

Sorry, aber die Überschrift:
"D600: Nikon stellt seine kleinste Spiegelreflexkamera vor"

ist schlicht und einfach falsch.

Frage an die Experten

Suche eine Allround Einsteiger-DSLR. Neige derzeit zur Sony Alpha 65. Was spricht dagegen (zb im Vergleich zu Canon EOS 650D oder Nikon D5100)?

Ich bin gerade mit einer nikon D5100 eingestiegen. Die gibts zur Zeit mit dem 18-105 Kit für 600Euro. Preis Leistung Top.

bin selber mit einer sony in die DSLR welt eingestiegen

kenne jemanden der mit Pentax eingestiegen ist.

spätestens beim zweiten body landen alle bei canon oder nikon, würde mir daher die systemwechselkosten sparen und direkt zu einem der beiden hersteller greifen. (in meinem fall wars nikon)

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