Lady Gaga: Live-Tattoo bei Parfüm-Präsentation

14. September 2012, 13:53

Zur Präsentation ihres neuen Duftes "Fame" ließ sich die Sängerin vor den Augen der Zuschauer tätowieren

New York  - US-Popstar Lady Gaga hat Donnerstagabend im New Yorker Guggenheim-Museum ihr erstes eigenes Parfüm namens "Fame" vorgestellt. Zur Show am letzten Tag der New Yorker Fashion Week waren zahlreiche prominente Gäste erschienen, darunter Paris Hilton, Lindsay Lohan und Yoko Ono.

Wie auf der Einladungskarte erbeten, trugen viele Zuschauer Kopfbedeckungen oder Masken und wurden am Eingang von muskelbepackten Männern mit freien Oberkörpern und engen Lederhosen empfangen und erhielten zur Verköstigung Häppchen in schwarzer Farbe - passend zum Parfüm, das als weltweit erstes Duftwasser in schwarzer Farbe vorgestellt wurde.

Tattoo & Champagner

Nachdem "Fame" in einem Werbespot vorgestellt wurde, in dem eine nackte Lady Gaga muskulöse Männer über sich hinweggehen lässt, wurde das Guggenheim-Museum in eine surreale Welt verwandelt: Zu Musik von Edith Piaf tauchte die exzentrische Sängerin in einer riesigen Nachbildung der Parfümflasche auf, in der sie scheinbar schlafend und mit einer schwarzen Pelzstola bedeckt auf einem mit Samt bezogenen Bett lag. Nach einigen Minuten bemerkten die Zuschauer, dass sie Lady Gaga durch ein Loch hindurch berühren konnten.

Nach einer Stunde wachte Lady Gaga zu David Bowies Song "Fame" auf, während Weitwinkelobjektive sie auf Bildschirmen verzerrt darstellten. Schließlich tauchte der Tattoo-Guru von Hollywood, Mark Mahoney, auf und stach eine weitere Tätowierung in die bereits reich verzierte Haut der Sängerin - diesmal in den rasierten Hinterkopf. Zwischen den schmerzhaften Stichen nahm Lady Gaga immer wieder einen Schluck aus einer Flasche Champagner, zog an einer elektronischen Zigarette oder ließ sich mit Lippenstift die Brust bemalen. (APA, 14.9.2012)

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12 Postings
Porn-Pop und Pop-Porn.

Die Lady nutzt die derzeitigen Trends geschickt aus!

Man fragt sich, wann die andere Branche mal eine Dame ins Feld schickt, die sich - andersherum - genauso gut vermarktet. Eine Nachfrage gäbe es da bestimmt.

Naja..

.. die Pop-Welt lässt sich davon noch beeindrucken.

Harmlos, wenn man Rockbitch, Umbra et Imago & Co kennt ;-)

DEKADENZ PUR, gespickt mit publicitygeilen tr.m..ln !

das ist keine lady

das nennt man ladyboy > ungearbeiteter mann.

In der Fachsprache nennt man es Franchise&Marketing

Die Kettenunternehmen sind da nur ein Teil davon. Denn Real geht es auch um die Vermarktung verschiedener Gruppen von Artikel unter einem Label (Franchise heißt eigentlich Marke) Die Marke wird sozusagen auf unterschiedliche Waren lizenziert.

In einer Zeit da Künstler ihren Marktnamen patentieren lassen, ist es fast naheliegend, dass man ihn wie ein Label veramarktet, überhaupt in der kommerziellen Kunst und wenn man den Hals immer noch nicht voll bekommen kann, aber auch, wenn man unabhängig von den Copyright Industries verdienen möchte.

Ein Welt für sich. Da oben glitzern die Sterne, hier unten bin ich, dankbar für die Ferne.

Was tut man nicht alles

um ein paar Flaschen Duftwasser mehr zu verkaufen...

Ich seh daran nichts verwerfliches. Verwerflich ist es wenn man wie die FPÖ versucht Menschen gegeneinander aufzuhetzen, oder wenn man wie Draghi versucht schlechte Budgetpolitik zu belohnen... aber sicher nicht wenn man versucht ehrlich Geld zu verdienen.

Die massenhafte Verbreitung der Darstellung von schlecht entfernbarem Körperschmuckverwerflich auch an Kinder ist verwerlich.

Ist das Tattoo im vorderen Brustkorbbereich - unter der Schulter und sichtbar bei passendem Outfit; eine Kleiderseite schulterlos - eigentlich das neue Arschgeweih? Oder gabs das bei jungen Frauen schon immer?

soviel rot

ich meinte nicht x-beliebige tattoos, sondern ganze sätze, die man sich auf den brustkorb schreiben lässt statt einem motiv.

geschmacksache

riecht das nach gaga?

voll arg, bitte!

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