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Wien - Der SK Rapid will den Spagat zwischen Europacup-Abenteuer und heimischer Kost schaffen. Mit einem Heimerfolg gegen die Admira möchten die Hütteldorfer zunächst am Samstag (18.30 Uhr) der Austria bei aktuell drei Zählern Rückstand auf den Fersen bleiben. Fünf Tage später wartet dann der erste Auftritt in der Gruppenphase der Europa League gegen Rosenborg Trondheim im Happel-Stadion.
"Wir haben in den nächsten drei Wochen insgesamt sieben Pflichtspiele, da gilt es mit den Kräften zu haushalten und zu trachten, dass wir möglichst jede Partie gewinnen", meinte der Rapid-Trainer über die bevorstehenden Aufgaben. Die Länderspielpause kam den Grünweißen dabei gelegen. "Für uns war es wichtig, die Spannung etwas heraus zu nehmen und einmal durchzuatmen", sagte Schöttel.
Die Admira rutschte vor der Partie im Hanappi-Stadion in ein kleines Zwischentief. Seit vier Runden ist der Dritte der abgelaufenen Saison sieglos. Zwar schossen die Niederösterreicher gemeinsam mit Rapid mit je 13 Stück die meisten Tore, kassierten aber auch 12 Gegentreffer. Noch dazu plagen Coach Dietmar Kühbauer Personalsorgen in der Offensive.
Neben dem Abgang von Philipp Hosiner zur Austria sind mit Benjamin Sulimani und Patrick Seeger zwei Angreifer nach Knieoperationen derzeit out. Neuzugang Seeger zog sich dabei gleich im ersten Training für die Südstädter eine Meniskusverletzung zu. Einziger fitter Angreifer ist Issiaka Ouedraogo. Stefan Schwab kehrte außerdem vom U21-Team mit Muskelproblemen im Oberschenkel zurück, Innenverteidiger Richard Windbichler fällt aufgrund einer im U21-Einsatz erlittenen Bauchmuskelzerrung sogar fix aus.
Alars Schonung "ein Witz"
Kühbauer war diesbezüglich vor allem verärgert, dass Rapids Deni Alar in der U21 geschont wurde. "Das ist ein Witz", echauffierte sich der Ex-Rapidler. Die Außenseiterrolle hat die Admira aber auch aufgrund der letzten Vergleiche inne. Seit dem Wiederaufstieg der Maria Enzersdorfer kam es zu zwei Duellen in Hütteldorf, beide konnte Rapid (2:0, 2:1) für sich entscheiden. Der Unterschied zwischen den beiden Teams war jedoch beide Male nicht wirklich groß. "Trotz der starken Vorsaison sieht sich die Admira noch immer in der Underdog-Rolle, doch sind sie ein sehr unangenehmer Gegner", meinte Schöttel.
Verzichten muss Rapid auf den Langzeitverletzten Boris Prokopic sowie die Verletzten Christopher Drazan, Michael Schimpelsberger und Louis Schaub. Letzterer zog sich im Einsatz für die Amateure eine Muskelverletzung zu. Dafür wird mit dem 19-jährigen Kristijan Dobras ein anderer Amateur-Spieler im 18-Mann-Kader aufscheinen. Auch Terrence Boyd, der mit dem US-Team in Übersee weilte, stieg am Donnerstag wieder ins Training ein. (APA, 14.9.2012)
SK Rapid Wien - FC Admira Wacker Mödling (18.30 Uhr, Hanappi-Stadion, SR Eisner). Saisonergebnisse 2011/12: 2:0 (h), 3:4 (a), 2:1 (h), 4:0 (a)
Rapid: Königshofer - Trimmel, Sonnleitner, Gerson, Katzer - Kulovits, Ildiz - Burgstaller, Hofmann, Grozurek - Alar
Ersatz: Novota - Pichler, Schrammel, Prager, Heikkinen, Dobras, Boyd
Es fehlen: Schimpelsberger, Drazan (beide Knieverletzung), Schaub (Muskelverletzung), Prokopic (rekonvaleszent)
Admira: Tischler - Plassnegger, P. Pöllhuber, Drescher, Palla - Sabitzer, Schachner, Thürauer, Jezek - Schwab/R. Schicker - Ouedraogo
Ersatz: Leitner - Seebacher, Schrott, Toth, Freudenthaler, Schick, Sax
Es fehlen: B. Sulimani, Seeger (beide nach Meniskus-OP), Windbichler (Bauchmuskelzerrung), Mevoungou (verletzt)
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Endlich ist die Länderspielpause wieder vorbei.
Die Sache mit dem Geisterpsiel ist zwar übel, aber gut jetzt hilft jammern vermutlich auch nicht mehr weiter.
Wenn man wirklich ernsthaft mit dem Meistertitel kokketiert, dann darf die Admria zuhause, jetzt wo Hosiner fort ist, kein Stolperstein sein.
Boyd erwarte ich mir aufgrund seiner Länderspielreise auf der Bank - recht viel kreatives Potential sitzt dann halt leider nicht mehr auf der Bank. Zur Not muss dann wohl Trimmel nach vorne kommen...aber gut, ich freu mich mal primär, daß es weiter geht! :)
gwg
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