LTE am iPhone 5 in Österreich theoretisch doch möglich

Über Refarming können 1.800-MHz-Frequenzen umgewidmet werden - Regulator: Spielball liegt bei Providern

Wenn das iPhone 5 am 28. September in Österreich startet, ist eines der Key-Features nicht nutzbar: schnelle Mobilfunkverbindungen über LTE. Das neue Apple-Smartphone ist nicht mit den in Österreich für LTE genutzten Frequenzen kompatibel. Allerdings könnten die Mobilfunker die derzeit für GSM verwendeten 1800-MHz-Frequenzen umwidmen lassen.

Refarming

Jeder Betreiber könne einen Antrag auf sogenanntes Refarming einbringen, um die Frequenzen von GSM für LTE umwidmen zu lassen, erklärt Georg Serentschy, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation und Post, in einer Aussendung. Der Spielball liege nun bei den Anbietern. Das europäische iPhone-Modell unterstützt Frequenzen mit 2.100, 1.800 und 850 MHz.

Frequenzvergabe erst 2013

Nutzen die Provider das nicht, wird eine flächendeckende Versorgung mit LTE und die Kompatibilität zum iPhone frühestens 2013 nach dem Abschluss der Übernahme von Orange durch Drei und Yesss durch A1 möglich. Erst danach können die Frequenzen aus den Bereichen 800, 900 und 1.800 MHz technologieneutral vergeben werden. (br, derStandard.at, 14.9.2012)

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