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Istanbul - Im türkischen Südosten toben die schwersten Kämpfe zwischen der türkischen Armee und den PKK-Kurdenrebellen seit Jahren. Allein seit dem vergangenen Wochenende seien 75 Kurdenrebellen und vier Soldaten bei Gefechten getötet worden, teilten die Behörden in der Südost-Provinz Hakkari im Dreiländereck von Türkei, Iran und Irak nach Meldung türkischer Medien vom Freitag mit. Die PKK sprach von 27 getöteten Soldaten.
Die türkische Armee hatte am Vortag mitgeteilt in der Gegend um die Stadt Semdinli in der Provinz Hakkari habe eine Offensive mit mehreren tausend Soldaten begonnen. Die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), die seit 1984 gegen den türkischen Staat kämpft, hatte in in jüngster Zeit ihre Gewaltaktionen im türkischen Südosten erheblich verstärkt. Dem türkischen Generalstab zufolge wurden in den vergangenen fünf Monaten 373 PKK-Kämpfer und 88 Soldaten getötet - ohne die Verluste der jüngsten Kämpfe.
Die PKK hatte am Donnerstag erklärt, die türkischen Streitkräfte seien in der Gegend um Semdinli mit Luftangriffen gegen die Rebellen vorgegangen. Nach eigenen Angaben errichtete die PKK in der Region dennoch Straßensperren. Im türkischen Kurdenkonflikt sind in den vergangenen Jahrzehnten rund 40.000 Menschen getötet worden. Die Unruhen im türkischen Nachbarland Syrien hatten den Konflikt neu angefacht. (APA, 14.9.2012)
Die Lager sind erschöpft: 130.000 Gaskartuschen hat die türkische Polizei bei den landesweiten Protesten bisher verschossen. Jetzt muss nachgekauft werden. In Istanbul geht das Protest-Stehen weiter
Erneut Tränengas-Einsatz gegen Demonstranten in Istanbul - Zusammenstöße mit der Polizei in Ankara
Hunderte schweigende Menschen am Dienstagabend auf dem Taksim-Platz - Blick auf das Atatürk-Porträt
Polizei geht in mehreren Städten gewaltsam gegen Regierungskritiker vor - Gewerkschaft kündigt landesweite Streiks an
"Demokratie hat gesiegt" - Regierungschef verurteilt "Verräter" und ihre "ausländischen Komplizen"
"Ich hoffe, dass heute Abend alles vorbei sein wird" - Türkischer Regierungschef bestätigt vorläufigen Baustopp
Proteststehen gegen Erdogan: Der türkische Performancekünstler Erdem Gündüz löst eine neue Bewegung des zivilen Widerstands aus
Regierungssprecher: Sollte Baustopp von Gericht aufgehoben werden, sollen die Bürger in einem Referendum entscheiden
Die türkische Polizei geht mit unverminderter Härte gegen Demonstranten vor. Die machen in Istanbul und anderen Städten auch nach der gewaltsamen Räumung des Gezi-Parks mit ihren Protesten gegen den autoritären Regierungsstil von Premier Erdogan weiter
STANDARD-Korrespondent Markus Bernath beantwortete Userfragen
Mit der Stürmung des Gezi-Parks wollte der türkische Premier die Proteste beenden. Sonntag brachte seine Partei zehntausende Unterstützer auf die Straße. Doch die kriegsähnliche Nacht in Istanbul lässt den Beginn neuer Demonstrationen ahnen
Ministerpräsident bietet zuvor Referendum über Gezi-Park an
Mindestens vier Ärzte in Istanbul in Haft, die verletzte Demonstranten behandelten
Türkische Regierung fordert Demonstranten aber weiter zum Abzug auf
Regierungschef: "Wir überlassen den Platz keinen Terroristen" - Erneut Straßenschlachten in Istanbul
Auf dem Taksim-Platz in Istanbul bleibt die Lage nach der gewaltsamen Räumung angespannt. Die Behörden dulden die Parkbesetzer, feuern aber mit Tränengas auf sie. Im ganzen Land dauern die Anti-Erdogan-Proteste an.
Minister droht: Wer den Platz betritt, wird wie ein Terrorist behandelt - Erneute Straßenkämpfe in Istanbul - Solidaritätskundgebungen in Wien
Mann soll Autobombenanschlag geplant haben, durch den 52 Menschen starban
Drohung mit Gewalt, Planung eigener Kundgebungen - und ein Gesprächsangebot
Premier Erdogan bot eine Auszeit und ein Plebiszit an, die Entscheidung liege bei den Parkbesetzern, sagt die Plattform Taksim-Solidarität
Am neunten Tag der Proteste gegen Umbaupläne in Istanbul und den autoritären Stil von Premier Erdogan hat sein Vize Arinç Vertreter der Demonstranten empfangen. Sie übergaben einen Forderungskatalog
Eine parteiübergreifende Resolution des Europaparlaments zu den andauernden Protesten in der Türkei lässt die Regierung schäumen. Die EU habe ihm nichts zu sagen, erklärte Premier Tayyip Erdogan
Präsident Gül vergleicht Proteste in Türkei mit Occupy-Bewegung - Weiter Demonstrationen in Ankara und Istanbul
Bedrängter Ministerpräsident wirft Unzufriedenen Vandalismus vor - Schwere Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten bei Protestcamp - Brandsätze auf Beamte geschleudert
" (Reuters) - Suspected Kurdish separatists killed four Turkish soldiers and wounded five more in an attack on a military convoy near the border with Iran and Iraq, a Turkish regional authority said on Saturday."
Mich wundert ja eher, dass es nicht viel früher schon viel mehr derartige Anschläge gab.
Aber mit der selbst auferlegten Zurückhaltung ist offensichtlich Schluss.
Wer in der Region hat ein Interesse daran, einen Auslandseinsatz der türkischen und der amerikanischen Armeen zu verhindern, und wer hat auch die Möglichkeiten dazu, antitürkische und antiamerikanische Elemente zu bewaffnen und auszurüsten?
Die angeblichen 373 PKK-Kämpfer waren natürlich nur Zivilisten und maximal unbewaffnete Aktivisten.
Aber Spaß beiseite, wäre ich Assad, würde ich mit allen verfügbaren Mitteln die PKK aufrüsten und zum Kampf ermuntern. Wie du mir, so ich dir, ist das seit Millionen Jahre gültige Verhaltensrezept der menschlichen Spezies. Es hat sich anscheinend bewährt. Gegen die Natur kommt man nicht an, wieviele Religionen es auch schon versucht haben.
Vater Assad hat jahrzehntelang die pkk mit aufgebaut und in jeglicher Form unterstützt sowohl logistisch als auch finanziell!!(Bekaa-Tal-Libanon)
Der Anführer der pkk-Öcalan, saß jahrelang in Damaskus und wurde fürstlich vom Syrischen Geheimdienst hofiert.
Bis der Türkei der Kragen geplatzt ist und es damals fast Krieg zum Krieg kam deswegen!
So und jetzt kommt halt die Retourkutsche.
einem armen unterdrückten Volk geholfen, seine Freiheit zu gewinnen. Also genau das getan, was Sie vom christlich humanen wertebewußten Westen fordern. Nur mit viel schonenderen, humaneren, sanfteren Mitteln, denn er ließ nicht die weltgrößte Bomberarmada von der Leine, um die Türkei niederzubomben.
Habe ich Sie jetzt zum Assad - Anhänger bekehrt?
Die Zeit der Unterdrückung der Kurden ist längst vorbei!
Ich kenne einige Kurden aus Mardin. Die sagen, dass die PKK eine kriminelle Organisation ist und darüber von diversen Geheimdiensten für deren Zwecke genutzt wird. Diese Leute sind mit ihrer Situation in der Türkei absolut zufrieden und wollen alles, nur keinen neuen "Freiheitskampf".
Der jetztige türk. Europaminister, Industrie-und Handelsminister, Finanzminister, der Generalstaatsanwalt und weitere Abgeordnete bei der AKP, CHP und sogar MHP, etc. sind ja kurdischstämmig.
Das ist wahrlich eine ganz tolle Unterdrückung.
Ihr Bild wackelt!
Menschen aus unterdrückten Minderheiten in hohen Positionen. Deswegen herrscht in der Türkei aber immer noch ein Regime, das den Kurden viele Rechte verwehrt, die in einem zivilisierten Staat selbstverständlich wären.
Deswegen wählt die überwiegende Mehrheit der Kurden auch eine türkische Partei, weil die ja nützliche Helfer sind und hervorragend in das Bild des unterdrückten Volkes spiegelt.
Das sind Millionen nützliche Helfer und am Ende steht eigentlich der Bert Quint und seine PKK-Freunde als die "Unterdrückten" da.
Ist ihre Wortmeldung wirklich ihr Ernst ?
Sie haben wieder mal meine Wortmeldung gar nicht gelesen - Warum antworten sie dann aber auf sie ?
Lesen sie meine Wortmeldung einfach mal wirklich.
Beachten sie die WORTE : *** (Satire aus ) ***
Wenn sie das Wort SATIRE nicht kennen tut es mir leid - aber wirklich überrascht bin ich nicht.
Ihre Deutsch-Kenntnisse sind mangelhaft das sie nicht mal das Wort SATIRE kennen.
Seit den 80er Jahren bis in die 90er hatte Assads Vater den Terroristen Öcalan Syrien bewahrt. Öcalan wohnte in Damaskus und dirigierte von dort aus die Ausbildung der Terroristen in der damals von Syrien kontrollierten libanesischen Bekaa-Ebene, die am 15. August 1984 in einem „großen Vorstoß“ den bewaffneten Kampf wieder aufnahmen.
Öcalan beherrschte die PKK autoritär, ging brutal gegen Dissidenten vor und ließ viele vermeintliche Rivalen oder Verräter hinrichten.
Nach einem Mord an einem Dissidenten in Rüsselsheim 1984 wurde 1990 von Deutschland ein internationaler Haftbefehl gegen Öcalan erlassen.
Am 9. September 1998 musste Öcalan seinen Aufenthaltsort in Syrien verlassen, nachdem die Türkei Syrien mit Krieg gedroht hatte.
FYI: das assad der PKK seit jahrzehnten unterschlupf bietet und auch mit waffen versorgt ist nichts neues.
viel mehr ist es für assad schwieriger geworden diese unterstützung aufrecht zu erhalten, weil er jetzt plötzlich mit "inneren" unruhen zu kämpfen hat die seine ressourcen in anspruch nehmen.
somit haben die unruhen in syrien in bezug auf die PKK keine wirklich zusätzlich negativen auswirkungen. eher im gegenteil.
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