New York verbietet XXL-Softdrinks

14. September 2012, 10:54
  • Getränke mit Süßstoffen sollen von der Regelung ausgenommen sein.
    foto: motograf/pixelio.de

    Getränke mit Süßstoffen sollen von der Regelung ausgenommen sein.

Betroffene Firmen kündigen Widerstand an

New York - New York hat im Kampf gegen das Übergewicht den Verkauf von zuckerhaltigen Limonaden auf Halbliter-Größen begrenzt. Die in Fast-Food-Restaurants üblichen XXL-Becher mit beinahe einem Liter Inhalt sollen ab dem 12. März 2013 verboten sein, entschied das Rathaus am Donnerstag. Das Verkaufsverbot soll sich auf Imbisse, Restaurants und öffentliche Orte wie Kinos und Stadien erstrecken. Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte sollen dagegen auch weiterhin Softdrinks in großen Flaschen verkaufen dürfen.

Angekündigter Widerstand

Getränke mit Süßstoff anstatt Zucker und Säfte sollen ebenfalls von der Regelung ausgenommen sein. Die Initiative geht auf den Bürgermeister Michael Bloomberg zurück. Dieser verweist auf Studien, wonach fast 60 Prozent der New Yorker übergewichtig oder fettleibig sind. Bei den Kindern sollen rund 40 Prozent betroffen sein. Das XXL-Softdrink-Verbot sei "ein großer Schritt", um die Übergewichtigkeit zu reduzieren, erklärte Bloomberg.

Die betroffenen Firmen kündigten Widerstand an und könnten das Gesetz vor Gericht anfechten. Bloomberg hatte sich allerdings 2003 bereits mit einem rigiden Rauchverbot in Bars und Restaurants durchsetzen können. Das Verbot wurde vergangenes Jahr auf die Parks und Strände der Stadt ausgedehnt. (APA, 14.9.2012)

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Kinobesuche

Kinokarte für ein Kind kostet 5 -7 €
Die Pop corn + Getränk dazu je nach Ausmass zwischen 5 und 12 €
Die Kinobetreiber machen mehr Umsatz mit dem dbei verkauften Fressen als mit den Kinokarten.
Der Verkauf dieses unks sollte verboten werden.

Typische Symptombekämpfung.

Ein generelles Verbot dieser Zuckerdrinks hingegen, DAS wäre ein ernsthafter Versuch gewesen.

Aber NYs Politik will sich nur wieder ein bisschen aufspielen - für richtige Sozialpolitik hingegen soll kein Geld ausgegeben werden.

Das ist so ähnlich ...

... als würde in München die Maß verboten werden.

Nimmt man halt statt einem XXL-Drink 2 XL Drinks mit!

Wirkungslos diese Regelung

ein armutszeugnis

offensichtlich sind die menschen nicht mehr in der lage zu wissen wanns genug

Naja, ich weiß ja nicht, ob man dann den Gratis-Refill bei Maci usw. nicht auch verbieten sollte!

Sonst ist es den Leuten doch egal, ob sie jetzt einmal zum refill gehen, oder 2-3 mal, oder?!

So ein Verbot wird nicht zur Änderung des Lebensstil beitragen, und genau das ist bei Übergewicht und schlechter Ernährung notwendig.

UNMÜNDIG?

Man sollte lieber Alternativen anbieten! Vielerorts ist es einfach gar nicht möglich sich gesund zu ernähren weil es gar nicht angeboten wird!!!! Es ist hier eher ein Umdenken im Handel als ein Erlass eines Gesetzes gefragt....

Die USA sollten lieber Getränke mit "high fructose corn syrup" also Maissirup verbieten. Das ist der Grund warum die alle so in die breite gehen. Dieses Teufelszeug ist fast überall drinnen. In Europa ist es verboten.. (noch)

mich schüttelts eher wenn ich in amerikanischen serien/filmen leute beim frühstück sehe

und die fressen dann 5 pfannkuchen und schütten massenweise diessen "ahornsirup" drüber....

der sieht nicht nur zum kotzen aus - wer sowas schon zum frühstück verputzt der muß ja fett werden.

das high fructose corn syrup ist im prinzip das gleiche wie Zucker, mit etwas mehr fructose. Alles was am HFCS schlecht ist, ist auch am normalen Zucker schlecht. Lesenswert dazu: http://j.mp/QclFhx

und in europa gehen auch immer mehr aus dem Leim.

Vielleicht liegt´s an der Menge, die konsumiert wird.

weiß auch nicht

ich könnte mir höchstens vorstellen dass man psychologisch gesehen weniger trinkt wenn es in kleineren bechern serviert wird.
das leeren des bechers könnte ja in unserem so beeinflussbaren hirn das ende von durst auslösen

weiß aber nicht obs da studien dazu gibt

ich kann mich nur erinnern an die studie vor ein paar tagen dass man aus dem weißbierglas schneller trinkt als aus dem normalen bierglas...ich glaub das war auch auf standard.at zu lesen :]

dazu gibt es studien, und genau die studien sind der grund wieso es solche riesenportionen gibt, weil damit die fast food ketten mehr verkaufen.

Ein Wissenschaftler hat den ignobelpreis für seine Suppenschüsseln gewonnen, die unten ein loch haben in denen heimlich immer wieder Suppe nachkommt, der teller wird nie leer. Mit sowas essen die Leute 73% mehr: http://www.youtube.com/watch?v=MD48Qa9eoXc

danke für das video :]

naja dann hat dieses gesetz aber schon sinn...

0.5 liter becher sind bereits verboten, sogesehen passt die ueberschrift XXL nicht ganz. L haette gereicht.

Wenn ich dort Gastronom wäre, dann würde ich einfach...

...ein Sonderangebot ausschildern - zwei 12-Unzen-Becher zum Preis des nun verbotenen 24-Unzen-Bechers.

Abgesehen davon ist dieses Gesetz kaum durchführbar, denn in einem Fast-Food-Lokal zapft der Kunde meist sein Getränk selbst, und die grossen Becher werden ja gar nicht verboten, sondern sind es nur für gezuckerte Getränke.

"And I'll also have an extra large soda"
"We are only allowed to sell you that if you state it's for a DIET SODA!"
"OK - I'll also have an extra large DIET SODA"
<Angestellter gibt dem Kunden einen 24-Unzen-Becher>
<Kunde geht zur Soda-Maschine und füllt den Becher mit normalem Cola>

Was soll der Angestellte dann machen, wenn er es überhaupt sieht?
Die Polizei rufen?

in amerika gibts großteils wirklich die self service mäcis
in manhattan jedoch hab ich als ich leztes jahr das letze mal dort war eigentlich mein getränk immer normal bekommen

Um es zu verhindern, müsste der Angestellte

seinem Gast nur ein paarmal in den Rücken schießen - das bewährt sich dort auch sonst im Law Enforcement recht gut. Außerdem könnte die gesundheitsschädliche Süß-Pampe den Körper auch gleich wieder verlassen, ohne dick gemacht zu haben.

Sie haben Recht. Wer auf Teufel komm raus 85 Liter Cola am Tag trinken möchte, wird dies vermutlich hinbekommen.
Dennoch wird eine solche Beschränkung den Gesamtkonsum garantiert verringern, da es unbequemer wird, solche Mengen zu trinken.

das wird nichts bringen

dann gibt es eben neue behältnisse die knapp unter der grenze liegen bzw. "kauf' 2, zahl 1" sonderangebote bei denen die leute dann im endeffekt noch mehr menge kaufen.

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