Hitzerekord revidiert: 1913 war es am heißesten

13. September 2012, 18:05

Washington - Die 58 Grad Celsius, die am 13. September 1922 in El Azizia in Libyen gemessen wurden, galten bisher als die höchste jemals gemessene Temperatur auf der Erde. Nachforschungen ergaben, dass diese Messung wahrscheinlich durch "systematische Fehler" zustandegekommen sei.

Das macht die 56,7 Grad, die am 10. Juli 1913 im Death Valley in Kalifornien gewesen wurde, zum nun gültigen Rekord, berichtet das Bulletin of the American Meteorological Society. (pum, DER STANDARD, 14.9.2012)

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stellt sich schon die frage, ob der wechsel des rekords von libyen in die usa nicht politische brisanz hat...

Ein weiteres Indiz gegen die Theorie des "Global Warming"...

...denn 1913 und 1922 stand die industrielle Revolution noch am Anfang und nur wenige Menschen hatten ein Auto.

Man sollte sich von den "Global Warmers" nicht in die Irre leiten lassen.
Historisch gesehen befinden wir uns derzeit eher in einer Kaltphase. Beispielsweise war es zur Zeit, als die Dinosaurier lebten, um mehrere Grad wärmer als jetzt.

wenn ich anfange dart zu spielen....

....werden durchaus 1-2 würfe ins bull gehn......aber je länger ich übe, desto zielsicherer komm ich der mitte näher.....

Wenn Sie wenigstens von Geschichte eine Ahnung hätten ...

Die industrielle Revolution war 1913 schon über hundert Jahre im Gange. Unzählige Dampfmaschinen und Hochöfen hatten bereits Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen. Davon, daß ein einsamer Hitzerekord nichts, aber auch überhaupt nichts über die Entwicklung des Klimas aussagt, ganz zu schweigen.

Ein kleiner Tip fürs Absichern der eigenen Argumente: seit einiger Zeit gibt es die überaus nützliche Website http://de.wikipedia.org/wiki/Main_Page, die einem hilft, wenigstens die peinlichsten Schnitzer zu vermeiden, indem man seine Fakten vor dem Posten checkt.

Natürlich leben wir in einem Eiszeitalter (genauer in einem Interglazial). Und vielleicht wäre Badeurlaub am arktischen Ozean eigentlich eh ganz nett.

Blöderweise haben wir uns an den Status Quo angepasst und z.B. Amsterdam, New York und Schanghai genau dort hingestellt, wo jetzt die Küste verläuft und bei einem Dinosaurierklima das Meerwasser 60m hoch stehen würde.

Gott - (Ironie) - Das ist doch DAS Konjunkturprogramm!

Hat sich denn keiner gefragt (Achtung Verschwörungstheorie ;-) ), warum wir eine Finanzkrise und ein riesiges aufgeblähtes Geldvolumen haben, das "niemals" abgearbeitet werden kann!

... das wurde in weiser Voraussicht der Finanzindustrie aufgebaut, um auf die Klimaerwärmung, das Ansteigen des Meeresspiegels und des dadurch nötigen Umzuges und Neubaus (seien wir uns ehrlich Neubau ist billiger als Restauierung oder Dämme) von allen Städten, Verkehrsverbindungen etc. durchzuführen!!!

Wer´s nicht glaubt soll sich mal die Besitzverhältnisse in den Höhenlagen ab 60m ansehen...

(Ironie off)

Ich unterscheide drei Kategorien von Klimawandeldissidenten

Die erste Kategorie anerkennt sowohl den Klimawandel als auch seine Verursachung durch den Menschen, hält Maßnahmen dagegen aber für nicht zielführend und plädiert für Anpassung. Das ist ein durchaus ehrenwerter Standpunkt, auch wenn ich ihn nicht teile.

Die zweite Kategorie stellt den Klimawandel nicht in Abrede, wohl aber seine Anthropogenizität. Eine ziemliche Außenseiterposition, aber bei 5% Irrtumswahrscheinlichkeit immer noch vertretbar.

Die dritte Kategorie besteht aus realitätsverweigernden Dummköpfen. Sie glauben, daß alle Thermometer der Welt von militanten Radfahrern gefälscht sind, die noch dazu die Twin Towers gesprengt haben, um die Flucht von Elvis Presley aus der Gefangenschaft zu verhindern.

Naja, bei der ersten Position gibt es auch noch Unterteilungen.

Erstens: Ich halte es zwar für möglich etwas zu unternehmen, sehe aber nicht wirklich eine realistische Chance das etwas passiert bzw. halte die Maßnahmen nicht für ausreichend. Kyoto ist auch nicht ausreichend, selbst wenn die Verweigerer mitziehen würden.

Zweitens: Eine weitere Erwärmung wird stattfinden, auch wenn wir quasi jetzt plötzlich Maßnahmen setzen; daher ist Anpassung notwendig.

Ich denke daher, man muss beides machen. CO2 Ausstoß senken und gleichzeitig Anpassungsstrategien finden.

Selbstverständlich läßt sich meine Einteilung noch verfeinern

Auch in der dritten Kategorie gibt es Narren, die steigende Temperaturen für eine Erfindung der mondlandungsfälschenden Solarindustrie halten.

ja, wir befinden uns am ende einer kaltphase.. schon damals... die entwicklung hält bis heute an, daher macht ihr posting, abgesehen von ihren ansichten, auch inhaltlich keinen sinn..

Schauen sie sich lieber die Temperaturentwicklung global an und nicht eine Temperatur an einem Ort - könnte sonst sein, dass sie sich lächerlich machen... uuuups, ist j aschon passiert. ;-)

Dass es schon öfter wärmere Perioden gab

bestreitet niemand. Es gab aber selten einen so starken Anstieg von Treibhausgasen, wie in den letzten 200 Jahren.

"als die höchste jemals gemessene Temperatur auf der Erde"

Aha, also mit meinem Bratenthermometer habe ich durchaus schon wesentlich höhere Temperaturen gemessen.

Rekord ist glaub ich die Atombombe.

Im Cern war es heißer.
Atombombe um die 100 Millionen,
und Cern bei 10 Billionen AFAIK?
Und kurz nach dem Urknall noch ein Eck heißer?

Und die 65°C 1986 in Ein Gedi?

zählt leider nicht, ist nicht in den USA.

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