Das Springen, die Dressur und die spanische Schule

Benno Zelsacher, 16. September 2012, 17:38
  • Steve Guerdat und Nino de Buissonnets auf dem Weg zur olympischen Goldmedaille in London
    foto: apa

    Steve Guerdat und Nino de Buissonnets auf dem Weg zur olympischen Goldmedaille in London

Die Global Champions Tour der weltbesten Springreiter ist erstmals zu Gast auf dem Wiener Rathausplatz

Wien - "Das Wichtigste ist, dass es den Pferden gutgeht", sagt Thomas Frühmann, einer der Organisatoren des Vienna Masters, das vom 20. bis 23. September auf dem Wiener Rathausplatz gegeben wird. Die Rösser sind schließlich die Hauptdarsteller dieses Events, der zur Gobal Champions Tour zählt, der weltweit höchstdotierten Serie im Springreiten. Insgesamt werden für allerlei Bewerbe und Vorführungen 240 Pferde erwartet, und die werden ein paar Tage lang in den Straßen rund um den Rathausplatz wohnen. Also werden Boxen aufgestellt, auf Gummimatten kommt die Einstreu, und über den Boxen werden Zelte errichtet.

Von besonderer Bedeutung ist naturgemäß das Geläuf, das großteils aus Sand besteht. 550 Tonnen davon wurden aus der Gegend um Wels herangekarrt, 550 Tonnen aus der Gegend um Udine. "Die Mischung muss sich bei Nässe verdichten, es darf nicht gatschig werden", erklärt Frühmann. Gemischt wird nicht auf dem Rathausplatz, sondern wurde schon mit Baggern auf einem Rübenplatz in Seyring in Niederösterreich. Gestern wurde auf dem Rathausplatz mit den Aufbauarbeiten begonnen, mit dem Bodenbelag für den Parcours und den Abreitplatz, mit den Tribünen, die 4000 Zuschauern Platz bieten.

Zwölf Stationen

Die Global Champions Tour umfasst heuer zwölf Stationen, gesportelt wird beispielsweise in Monaco an jenem Platz am Hafen, auf dem auch das Fahrerlager für den Grand Prix untergebracht ist.

Das Masters in Wien ist mit 600.000 Euro dotiert, und also sind beim ersten Fünf-Sterne-Turnier in Österreich die Besten der Welt am Start, wie der Schweizer Steve Guerdat, Olympiasieger von London, der Silberne Gerco Schröder aus den Niederlanden oder der britische Mannschafts-Olympiasieger Nick Skelton. In der Dressur ist Victoria Max-Theurer unterwegs. Ob Frühmann The Sixth Sense sattelt, wird er am Wochenende bei einem kleineren Turnier austesten. Der ewige Hugo Simon springt mit dem noch unerfahrenen C.T. nur in Rahmenbewerben.

Die Spanische Hofreitschule wird Teile ihres Programms zeigen. Die Lipizzaner haben es fein. Sie dürfen zu Hause schlafen.

In Wien wird auch noch indoor geritten. Vom 8. bis 12. November findet in der Stadthalle das traditionelle Wiener Pferdefest statt. (Benno Zelsacher, DER STANDARD, 14.9.2012)

Und es wäre schön, wenn die Stewards am Abreiteplatz darauf achten würden, dass kein Reiter dem Pferd die Nase vor der Brust festzurrt.

Dieser Satz erschließt sich mir nicht: "Das Masters in Wien ist mit 600.000 Euro dotiert, und also sind beim ersten Fünf-Sterne-Turnier in Österreich die Besten....."

ich schau mirs live an. mit der webcam.

Also die Ticketpreise kann man wohl wirklich nur als Occasion bezeichnen! ;)

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