Gemeinnützig Vererben: Die letzte Mille für den guten Zweck

17. September 2012, 11:08

Die Kampagne "Vergiss mein nicht" wirbt für das Vererben für soziale Organisationen

Acht Prozent der Österreicherinnen und Österreicher können sich nach Angaben des Fundraising Verbands vorstellen, in ihrem Testament eine gemeinnützige Organisation zu bedenken. Der Verband hat daher im Juli die Kampagne Vergissmeinnicht.at gestartet, an der 35 gemeinnützige Organisationen beteiligt sind.

Komplexes Erbrecht

Viele der beteiligten Organisationen - darunter Amnesty International, die SOS-Kinderdörfer oder Greenpeace - bieten Informationsabende mit Rechtsberatung. "Gerade im rechtlich komplexen Bereich des Erbrechts entstehen viele Fragen. Wir bieten in Zusammenarbeit mit Notaren Antworten dazu", sagt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands.

Vermachen als Vermächtnis

Erbschaften sind ein relevanter Faktor im Spendenaufkommen Österreichs. Nach Angaben des Fundraising Verbands werden jährlich mindestens 30 bis 40 Millionen Euro gespendet. 2011 lag das Spendenaufkommen bundesweit bei rund 460 Milllionen. "Viele wählen diese Art des Vererbens, weil sie keine Angehörigen oder andere Erben haben. So können sie vermeiden, dass ihr Vermögen an den Staat fließt", so Lutschinger. (red, derStandard.at, 13.9.2012)

wenigstens leisten soziale organisationen etwas im gegensatz zu den meisten erben.

wunderbar - damit wird die letzte innerfamilliäre pflege- und betreuungsleistung unterbunden

immerhin hau ich mir stunden unbezahlter pfege um die ohren - verzichtet auf einen vollzeitjob und damit meine eigene zukunftsvorsorge um danach festzustellen, dass dem angehörigen eine "letzte gute tat" eingeredet wurde

bekommst doch eh deinen pflichtteil?

auf die art ist die kirche immerhin zu viel besitz gekommen ;)

"..keine Angehörigen..", "...so können sie vermeiden,

daß das Erbe an den Staat fällt..."
Ist "der Staat" nicht die höchste/größte gemeinnützige Organisation eines Volkes?? "Der Staat", also wir, verteilen eingenommenes Geld an Volksvertreter, Schulen, Krankenhäuser, Arbeitslose, Pensionisten, Strassenbauer, Polizisten usw usw.
Gemeinnütziger geht´s doch eigentlich nicht mehr - auch wenn nicht jeder mit dem Staat wie er ist, zufrieden ist.....

Die Kampagne "Vergiss mein nicht" wirbt für das Vererben für soziale Organisationen.

Haben Elsner & Co schon eine Broschüre erhalten?

.. bzw. ..

... die Tante vom KHG? Damit sie sich nicht mehr den Kopf zerbrechen muß, wohin mit den ganzen vielen Geldscheinen ;-)

meine millionen bekommen meine 20 hunde

und meine 32 katzen

stimmt. weil die kinder können eh selber hackeln gehen. uns wurde auch nix vererbt :D

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.