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Skizze der BIND-Schwachstelle.
Das österreichische Computer Emergency Response Team hat eine Warnung bezüglich der Nameserver-Software BIND lanciert.
Einige Versionen zwischen 9.0 und 9.7 weisen eine Schwachstelle auf, über die ein Absturz verursacht werden kann. Die vollständige Liste findet sich auf cert.at. Modifizierte Resource Records mit RDATA-Feldern, deren Inhalt länger als 65.535 Bytes ist, führen zu dieser Instabilität. Auch autoritative Server können betroffen sein.
Da der Angriffsweg auch via "deflection" offen steht, reicht eine Abschottung nach Aussen nicht aus, um sich zu schützen. Das CERT schließt nicht aus, dass über die Schwachstelle auch ein Einbruch in den Nameserver erfolgen kann.
Empfohlen wird nun, BIND auf die jeweils aktuellste Ausgabe upzudaten und die automatische Aktualisierungsfunktion nach Möglichkeit zu aktivieren. (red, derStandard.at, 13.09.2012)
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