CERT warnt vor Lücke in BIND

13. September 2012, 14:06
  • Skizze der BIND-Schwachstelle.
    foto: cert.at

    Skizze der BIND-Schwachstelle.

Nameserver-Software kann zum Absturz gebracht werden, Kompromittierung nicht ausgeschlossen

Das österreichische Computer Emergency Response Team hat eine Warnung bezüglich der Nameserver-Software BIND lanciert.

Einbruch eventuell möglich

Einige Versionen zwischen 9.0 und 9.7 weisen eine Schwachstelle auf, über die ein Absturz verursacht werden kann. Die vollständige Liste findet sich auf cert.at. Modifizierte Resource Records mit RDATA-Feldern, deren Inhalt länger als 65.535 Bytes ist, führen zu dieser Instabilität. Auch autoritative Server können betroffen sein.

Da der Angriffsweg auch via "deflection" offen steht, reicht eine Abschottung nach Aussen nicht aus, um sich zu schützen. Das CERT schließt nicht aus, dass über die Schwachstelle auch ein Einbruch in den Nameserver erfolgen kann.

Update empfohlen

Empfohlen wird nun, BIND auf die jeweils aktuellste Ausgabe upzudaten und die automatische Aktualisierungsfunktion nach Möglichkeit zu aktivieren. (red, derStandard.at, 13.09.2012)

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