Hürden für Radfahrer: Beim Museumsquartier

Zu schmal und nicht ungefährlich: Der Radweg an der Kreuzung zur "Zweierlinie"

Das Radwegnetz in Wien wird ständig erweitert, dennoch finden sich Radwege, die im Nirwana enden, und Passagen, an denen Konflikte vorprogrammiert sind - Schicken Sie uns Ihre Bilder von Fahrrad-Problemstellen!

Neuer, aber viel zu schmaler Radstreifen

Lobenswerterweise wurde im 7. Bezirk in der Burggasse, Höhe Museumsquartier, stadteinwärts auf eine ganze Autospur verzichtet. Statt drei Spuren stehen dem Kfz-Verkehr nur mehr zwei Spuren zur Verfügung. In der Mitte der zwei Fahrspuren findet sich ein Radstreifen, der allerdings mit 1,20 m unzulässig schmal ist.


Bild: Hans Doppel

Nach der Empfehlung aus den Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) müsste die Breite mindestens 1,50 Meter betragen. Zugleich hat man verabsäumt, im Bereich der rechten Spur einen sogenannten "aufgeblasenen Radstreifen" zu markieren, wo sich RadlerInnen bei Rot vor den Autos aufstellen können, um dann rechts in den "Zweierlinien"-Radweg in Richtung Getreidemarkt abbiegen zu können.

Schicken Sie ein Foto mit kurzer Beschreibung der Problematik und eventuellen Lösungsvorschlägen an fahrrad@derStandard.at, Betreff "Gefahrenstellen", und Sie erhalten den ARGUS-"Stadtplan Wien für RadfahrerInnen".

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