Oliver Böhm zu Geschäftsführer der ORF-Enterprise bestellt

  • Oliver Böhm.
    foto: apa/weinwurm

    Oliver Böhm.

Vom Stiftungsrat abgesegnet - Geschäftsführer bei Privatradio 88.6 übernimmt Verkaufsleitung und später CEO-Posten von Franz Prenner

Wien - Oliver Böhm (42), Geschäftsführer des Privatradios 88,6, ist am Donnerstag vom ORF-Stiftungsrat einstimmig zum dritten Geschäftsführer der Vermarktungstochter ORF-Enterprise bestellt worden. Böhm, der seine Stelle im nächsten Jahr antritt, soll zunächst als Chief Operating Officer (COO) den Werbeverkauf verantworten und nach einer Übergangsphase von einem Jahr Franz Prenner in der Funktion als Chief Executive Officer (CEO) nachfolgen.

Bis dahin bleibt Prenner für die grundsätzliche Ausrichtung und Strategie der Enterprise verantwortlich. Beatrice Riesenfelder wird als Chief Finance Officer (CFO) weiterhin für die Finanzen, Programmverwertung und die Geschäftsfelder der ORF-Promotion- und -Programmservice zuständig sein, sagte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz vor Journalisten. Die Bestellung eines weiteren Geschäftsführers sei nicht als "Misstrauen gegen Franz Prenner" zu verstehen, betonte Wrabetz. Man wolle nur einen stärkeren Fokus auf das Kerngeschäft Verkauf legen.

Die Enterprise stehe vor großen Herausforderungen und müsse sich künftig angesichts des wachsenden Konkurrenzdrucks am Werbemarkt noch stärker behaupten, so Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF. Es gehe darum, neue Werbeformen zu kreieren und flexibler zu agieren. Ein wichtiger Punkt sei die Vermarktung der TVthek, der entsprechende Antrag bei der Medienbehörde befinde sich in der Endabstimmung, so Wrabetz. (APA, 13.9.2012)

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8 Postings

Lächerlich - wie die meisten Postings in diesem Forum. Lasst den Mann doch mal ankommen, arbeiten, und in ein paar Monaten könnt ihr dann euren Senf dazu geben.

hmmm

also außer dem Gehalt, gibt es rein gar nichts, was man bei einem ORF Job attraktiv finden kann. nun wird es interessant, wie Hr.Prenner die nächsten Monate mit seinem Totengräber umgehen kann. Zumindest wird es nun auch beim ORF auf den Toilletten lustig zugehen.

Gehalt

ist doch ein gutes Argument und keiner bleibt ewig bei einem Unternehmen, auch nicht wenn es einem gehört.

Noch mal für alle zum Mitschreiben ...

... all diese Titel gibt es in Österreich nicht. Sind schöne Phantasietitel, mehr nicht. Aber: Oliver Böhm wird dort sicher schön umrühren! Ein weiterer Privater, der den Öffentlich-Rechtlichen zeigt, wie's geht!

und was soll er zeigen?

radio is nicht tv und privat is net öffentlich-rechtlich!

es ist ein überbezahlter job für jemanden der ein gutes netzwerk hat....aber wo war sei leistung?

genau!

also seine Leistung war die Reichweite von Energy zu ruinieren, danach nun 88,6 in ein Quotentief geführt und nun spricht der ORF-Alex von "Mann mit hoher Programmaffinität"... vielleicht auch nur ein Trojanisches Pferd der Privaten? ;-)

somit sind doch alle Parameter erfüllt. Dem Alex taugt`s auch, weil rot ersetzt rot. Also was solls?

noch ein mal

... hinter ihm steht Hans Schmid als Mentor, also kein Leichtgewicht im österreichischen Netzwerk.

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