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Google arbeitet weiterhin hart daran, Marken von der Sinnhaftigkeit von Online-Kampagnen zu überzeugen. Zu diesem Zweck sind im April dieses Jahres mehrere Pilot-Projekte gestartet, um neue überzeugende Kennzahlen zu etablieren und zu zeigen, dass die parallele Nutzung von Geräten nicht zu einem Kannibalisierungseffekt führt, sondern befruchtend aufeinander wirkt.
Nach den Erkenntnissen von Google geht der Trend weiter zu personalisierter Werbung. User würden Werbung oft nur wegklicken, weil sie die Anzeige bereits gesehen hätten, sagte Neil Mohan, Vice President für Dispaly Advertising bei Google, auf der Dmexco. Im weiteren gehe es darum, die bestehenden Möglichkeiten zu verknüpfen und so vielfältigere Werbeprodukte anzubieten.
Ohne einen Klick zum Fullscreen
Zudem stellte Mohan das neue Displayformat "Active View" vor. Was zunächst wie eine einfache Anzeige aussieht, weitet sich klicklos zum Fullscreen aus, um anschließend ein Pop-Up zu laden, das mit Bewegtbild-Content, einem interaktiven Social Game oder dem direkten Einstieg in einen Katalog in den Bann ziehen kann. Das Ganze passiert, ohne einen einzigen Klick gemacht zu haben.
"Active View" soll noch im September in den USA gelauncht werden, ab Oktober kann die Messmethode auch in Deutschland und Großbritannien gebucht werden. Ein wichtiges Detail: Die gespielten Kampagnen können in Echtzeit verändert werden und unter ihren Kennzahlen werden auch die Dauer des Sichtkontakts und die Sichtbarkeit ausgewiesen. (Tatjana Rauth, derStandard.at, 13.9.2012)
Bei Online-Werbung geht es um Story und Relationship, nicht Formatabmessungen. Google hat zwar eine riesige Nutzerbasis, bei Social schwächeln sie aber enorm. Wenn die das nicht bald hinkriegen, sind sie das nächste Yahoo.
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