Bunte Jahrhundertwende: Älteste Farbfilm-Aufnahmen entdeckt

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foto: reuters/gene blevins

Verspäteter Start

Mit über sechs Wochen Verspätung hob am vergangenen Donnerstag eine Atlas-5-Rakete von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien in den nebelverhangenen Himmel ab. Der Starttermin musste wegen Softwareproblemen mehrfach verschoben werden. Insgesamt brachte die Atlas 5 13 Satelliten ins All, darunter das Zwillingspaar NOSS-3 6A und 6B, das für das Nationale Aufklärungsbüro der USA weltweit Schiffe und Flugzeuge orten und verfolgen kann.

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14 Postings
bevor sie 2009 bei der Übergabe der Kollektion von London nach Bradford entdeckt wurden.

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Toll! Und im September 2012 erfahren wir es in den Medien als grosse Sensation...!

Den Papagei könnte man ja ev. noch direkt befragen. Die Tiere werden ja angeblich uralt.

Diese Filmaufnahmen sind einfach unfassbar. 1901 und wir sehen reale Menschen aus dieser Zeit im vollen Farbspektrum. Einer der herausragensten Funde der Filmgeschichte! Gratulation!!!

Ja, ist faszinierend, wie die immer schwarzbraun/beige gedachte Vergangenheit plötzlich farbig lebendig wird. Es gibt ja vom ganzen 20. Jhdt ab 1910 viele, auch private Farbfilme, aber man sieht sie fast nie. Wäre einmal schön, daraus einen Zusammenschnitt bis ca 1930 in Spielfilmlänge zu basteln.

@Blutige Schlacht mit schicksalhaftem Auslöser: "so scheinbar geringfügig erscheint heute ihr Auslöser"

Wie? Was? Geringfügiger Auslöser?

Wenns nur um eine Hand voll Zigarren gegangen wäre und deswegen die Schlacht begonnen wurde, dann ist das ein geringfügiger AUslöser.

Aber hier ging es um eine Vereitelung einer Invasion durch die konföderierten Armee, da zuvor die Invasionsbefehle bekannt wurden - das ist wohl alles andere als "geringfügig", sondern war ein wichtiger Wendepunkt im amerikanischen Bürgerkrieg. Es ging doch bei der Schlacht nicht um die Zigarren, sondern um das Aufdecken und Vereiteln einer Invasion.

Der Verfasser der Bildunterschrift hat offenbar die Pointe dieser Episode nicht recht verstanden und eiert daher etwas ziellos rum.

Die Konförderierten operierten bereits im Unions-Staat Maryland, als "Lee's Lost Orders" dem - notorisch zögerlichen und übervorsichtigen - Unions-Befehlshaber McClellan enthüllten, dass Lee seine Truppen riskant aufgeteilt vorrücken ließ, was der Unions-Armee die Chance bot, die Teile einzeln anzugreifen und zu vernichten. McClellan entschloss sich daher, zum Angriff überzugehen, was zur besagten Schlacht führte. Insofern stimmt es natürlich, dass die verlorenen oder vergessenen Zigarren ihr Auslöser waren, auch wenn die Situation bereits auf eine Schlacht hinauslief.

"Die Aufnahmen dokumentieren nach Angaben des Museums eine Färbungsmethode für Bewegtbilder, die Anfang des 20. Jahrhunderts als erfolglos abgestempelt wurde und daher in Vergessenheit geriet."

So geht es vielen guten Produkten, wie zB.:

Amiga gegenüber PC.

Video2000 gegenüber VHS.

Amiga Hardware ließ sich leider nur zu aufwendig erweitern. HD-Diskettenlaufwerke mußten etwa mit halber drehzahl laufen.

Absoluter Unfug. Die Amigas konntest genauso einfach wie PCs aufrüsten. Nämlich mörderisch umständlich, weil Plug & Play damals noch niemanden bekannt war :) .

Das Problem war vielmehr, dass der Amiga seiner Zeit weit voraus war. Das war sein Segen und sein Fluch. Weil all die tollen Sachen, die damals kein PC und kein Mac zu bieten hatten hielten ihn auch in der Fortentwicklung zurück, weil sie auch der primäre Kaufgrund waren. Wer hätte denn einen Amiga ohne HAM, Interlace oder genauer NTSC-Bildwiederholfrequenz gekauft? Diese hatte damals niemand und deshalb setzte sich der Amiga in diesem Bereich durch.Dies aber hielt ihn gleichzeitig zurück, weil es schwer war kompatibel zu dieser Hardware zu bleiben, sie aber auch weiterzuentwickeln.

ich antworte ihnen hier nicht, weil es mir schwer

fällt, ihrer argumentation nicht zu folgen, ich diese aber gleichzeitig für wenig schlüssig halte, da es schwer fällt, ausgehend von den prämissen etwas zu folgern, das diesen wiederum entspricht. deshalb antworte ich ihnen nun doch, weil ich meine rückschlüsse nicht weiterentwickeln und gleichzeitig nicht posten kann. logisch, gell?

Nachdem ich schwer ein Bilderbuch zum Ausmalen meines postings hier vertreiben kann ;) , nochmal die einfache Version: Der Amiga war seiner Ziet technisch um eingie Jahre voraus. Besonders im Videobereich. Das Problem dabei war aber, dass dieser Vorteil gleichzeitig sein Nachteil war, weil du ohne die Kompatibilität zu diesem Vorteil zu verlieren nur sehr schwer die dafür verantwortlichen custom chips weiterentwickeln konntest. Du hättest vielleicht noch neue und bessere custom chips mit einer Art compatibility mode machen können, aber weder wäre die Kompatibilität bei 100% gelegen, noch hättest du dich dann noch wesentlich von der PC-Konkurrenz abgesetzt und der Amiga wäre nur ein weiterer PC geworden. Bloss ohne Windows.

Nun, Interleaved Bitmap bei 24 Bit Farbtiefe stelle ich mir sehr aufwändig vor. Für schnelle Bildschirmmanipulation wohl nicht geeignet. Aber wieso nicht weitere Continuous Bitmap Formate in die Chips implementieren?
Der Chipdesign wäre zu aufwändig für die damalige Zeit.
50 Hz kann man trotzdem beibehalten und mit Flickerfixer eine Lösung für Profis zu erschaffen.
Man kann auf einer A4000 modellieren, rendern und übers Netzwerk die Daten zu einer A1200 schicken von wo dann auf Video aufgezeichnet wird.

Hä? Logisch argumentieren waren noch nie deine Stärke...

Muss ich überrascht tun, dass du das nicht verstehst?

Die custom chips waren Segen und Fluch gleichzeitig. Das war der Grund für den hardwareimmanenten Untergang des Amigas. Nebenbei natürlich auch noch Microsofts Monopol ;) .

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