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Wien - Das Innenministerium solle die Behördenarbeit und Ermittlungen im Fall Josef F. untersuchen lassen und Experten des FBI beiziehen, wie es auch im Fall Kampusch geschieht. Dieser Forderung erhob SP-Justizsprecher Hannes Jarolim. Er berief sich dabei auf Medienberichte, wonach es im Inzest-Fall von Amstetten auch ein Versagen der regionalen Behörden gegeben habe, das im Prozess nicht thematisiert worden sei.
"Es muss Datenschutz für die Opfer von Verbrechen geben; der Datenschutz darf aber nicht Vorwand sein, um mögliche Versäumnisse von Behörden unter der Decke zu halten", erklärte Jarolim am Donnerstag in einer Aussendung. Als einen Zweck der von ihm verlangten Untersuchung nannte der SP-Justizsprecher die Optimierung von Ermittlungsstandards für künftige Fälle. (APA, 13.9.2012)
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Abgesehen davon: Eine rein profilierungsneurotische Rampenlichtaktion Jarolims. Die übliche scheinheilige und dummschwätzende SPÖ-Schaumschlägerei, nichts weiter.
In einigen anderen Fällen ihm zur Kenntnis gebrachter Ermittlungsmanipulationen findet er diese nachweislich nämlich nicht einmal einer Antwort für wert.
Das glauben Sie aber nicht wirklich, hm?
Nicht nur, dass diese Art von Behörden"fehler" niemanden wirklich interessiert, so haben gerade weder Ermittler geschweige denn gar die Justiz Interesse daran, dass Machenschaften und Manipulationen aufgedeckt werden.
Und das Märchen vom Rechtsstaat glauben mittlerweile doch wirklich nur mehr die Allerdümmsten.
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