iPhone 5: Ohne LTE in Österreich

Aufgrund von Frequenzbeschränkungen und Lizenzauflagen startet Apples iPhone ohne 4G

Wie der WebStandard vor einigen Tagen berichtet hat, bereitet LTE (Long-Term-Evolution) den Mobilfunkern im Moment Probleme. Das iPhone 5 wird in Österreich deshalb definitiv ohne LTE auskommen müssen. Handynutzer können über LTE wesentlich schneller Webseiten laden und HD-Videos ruckelfrei schauen. Auf dem Papier sind Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 MBit/s möglich.

Lizenzauflage verbietet Nutzung

Die 800 Megahertz-Frequenz, die erst nach der Übernahme von Orange durch "3" vergeben wird, kann auf jeden Fall vorerst nicht genutzt werden. Auch, wenn die Frequenz vergeben sein wird, wird es für das iPhone 5 in Österreich weiterhin kein LTE geben. Das europäische iPhone-Modell unterstützt nämlich die Frequenzen 2100 Megahertz, 1800 Megahertz und 850 Megahertz. Die 1800-er Frequenz ist laut T-Mobile zwar vorhanden, kann aber aufgrund der Lizenzauflage nicht für andere Technologien als 2G und 3G verwendet werden.

Vorerst keine Aussichten auf LTE

In Deutschland und Großbritannien sieht das anders aus. Dort kann die 1800-Megahertz-Frequenz für das iPhone herangezogen werden. Dies bedeutet für Österreich, dass zumindest bis zur Vergabe der 800 Megahertz-Frequenz keine Aussichten auf nutzbares LTE in Österreich bestehen.

Noch keine Tarife

Zu Tarifen oder der Verfügbarkeit gibt es noch nicht einmal annähernd Details. "Sie wissen genau so viel wie ich", meint T-Mobile-Sprecher Helmut Spudich. "Von Apple haben wir noch keine Details bekommen". Die konkreten Tarife und Details zum iPhone-Start in Österreich werden laut Spudich vermutlich erst eine Woche vor dem offiziellen Launch am 28. September bekannt sein. (iw, derStandard.at, 13.9.2012)

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