Zwei Fußgänger in Salzburg auf dem Zebrastreifen niedergefahren

13. September 2012, 11:15

Pensionist starb nach Unfall im Spital - Siebenjährige schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen

Salzburg - Zwei Fußgänger sind am Mittwoch im Bundesland Salzburg auf dem Zebrastreifen von Autos angefahren und verletzt worden. Für einen 67-Jährigen aus Seeham (Flachgau) endete der Unfall tödlich, er starb wenige Stunden nach der Einlieferung im Spital. Glimpflicher ging ein ähnlicher Unfall für ein siebenjähriges Mädchen in St. Johann im Pongau aus, das heute, Donnerstag, das Krankenhaus bereits wieder verlassen durfte.

Auf Schutzweg erfasst

Der 67-Jährige hatte gegen 19.30 Uhr in seinem Wohnort Seeham die Obertrumer Landesstraße auf einem Schutzweg überquert. Ein 32-jähriger Autofahrer aus dem Flachgau übersah in der Dunkelheit und bei starkem Regen den Pensionisten. Sein Wagen erfasste den Fußgänger und stieß ihn um. Der Verletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen, wo er noch in der Nacht starb, teilte die Polizei mit.

In St. Johann im Pongau lief ein siebenjähriges Mädchen kurz nach Mittag auf einem Schutzweg seitlich in das Auto einer Pensionistin. Die Schülerin erlitt dabei Verletzungen. Sie wurde ins Krankenhaus Schwarzach eingeliefert, das sie aber am Donnerstag schon wieder verlassen durfte. "Dem Mädchen geht es gut, es hat zum Glück nur eine Kopfprellung erlitten. Wir haben es heute wieder entlassen", sagte der Primar der Kinder- und Jugendheilkunde, Josef Riedler. (APA, 13.9.2012)

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In so einem Fall
* warten bis der Autofahrer 3-4 m hinter dem Schutzweg eh wieder in der Kolonne steht,
* hingehen,
* Lenker aus dem Auto rausziehen,
* die Goschn polieren,
* weitergehen, fertig!

Bevor ich bei schlechter Sicht einen Zebrastreifen betrete.,.rolle ich mit Schwung einen Stachelstreifen drüber.

Es fahren ca. gleich viele Radfahrer bei ROT in Längsrichtung

über den Schutzweg wie Autolenker den Schutzweg bei ROT queren.

Nicht nur, wir Radfahrer haben den Moslems auch diesen brisanten Film zugespielt, schließlich sind wir der Teufel!!!

Dont feed the troll.

Bin unlängst die Salzkammergutstrecke nach Salzburg bei Nacht und Regen gefahren.

Goisern - Ischl - Wolfgangsee - Fuschlsee - Hof - Kühberg.
Da sieht man oft echt nicht, ob da gerade jemand über den Zebrastreifen geht. Eigentlich müsste man da immer und prinzipiell anhalten, wenn man auf Nummer sicher gehen will!

man muss wirklich besser darauf achten, sichtbar zu sein, ich war so froh, wie die zarten eingenähten Reflektoren in den Kinderjacken modern waren, das sollte von der Modebranche wieder und auch für alte Menschen gemacht werden!

so erkennt man die Umrisse und Bewegungen einer Person wirklich viel schneller!

So ist es und so schreibt es die StVo auch vor.

Am Besten vorher mit dem Regenschirm wacheln,

dann bleiben die AutofahrerInnen immer stehen.

Zum leidwesen der autofahrer

ist es in österreich aber auch so, dass die fußgänger nicht mehr schauen, ob sie vom fahrer gesehen werden oder nicht. die rennen einfach auf die straße, denn der autofahrer soll ja wissen, dass er stehen bleiben soll.

Sobald man den Kopf dreht, wissen die Autofahrer dass ich schaue und fahren weiter.

Wenn sie befürchten müssen,d ass ich ohne Schauen aber mit Vorrang den Schutzweg betrete, bleiben sie brav stehen.

Ähm... bei einem Zebrastreifen ohne Ampel sollte man als Autofahrer eigentlich immer das Tempo so reduzieren, dass man davor noch problemlos stehen bleiben kann

soll ja wissen das er stehen bleiben soll

Natürlich, die armen Autofahrer. Herr/Frau Maltinger, ein Autofahrer sollte nicht nur wissen das er vor einem Zebrastreifen stehen bleiben muss, sondern MUSS das wissen, bevor er seinen Führerschein bekommt. Ebenso sollte er nicht nur stehen bleiben, sondern MUSS stehenbleiben, wie es das Gesetz, welches 1994 beschlossen wurde, zum Schutz von Fußgängern vorsieht.

Ein Fußgänger wird immer den kürzeren ziehen in diesem Duell...also liegt die grössere Verantwortung beim Autofahrer. Und das sieht (Gott sei Dank) auch das Gesetz so vor!

Man kann als Fußgehender auch so schauen,

dass die Autofahrenden nicht merken, ob man schaut, oder nicht.

Naja, sobald ein Zebrastreifen kommt, muss ich als Autofahrer halt so fahren, dass ich stehen bleiben kann. Und wenn dort Leute stehen, werden die wohl kaum ein Picknick am Straßenrand veranstalten, sondern die Fahrbahn überqueren wollen. Und das muss ich ihnen als Autofahrer gefahrenfrei ermöglichen.

Übrigens: mehr als ein Mal: Fußgänger bereits auf dem Zebrastreifen, Autofahrer glotzt und fährt weiter. Besonders beliebt: Autofahrer überholt anderen Autofahrer, weil dieser stehen blieb, um Fußgänger über den Zebrastreifen zu lassen.

geh, in wirklichkeit waren das sicher radler,

die sind nämlich die ECHTE gefahr auf unseren straßen!

Stimmt

nur diesmal betraf es ein KFZ.

Trotzdem, die Einführung von Kennzeichen, Haftpflichtversicherung und einer Ausbildungspflicht für Radfahrer ist unumgänglich.
Und wird sicher kommen!

"nur diesmal"

eher "wie immer"

"Trotzdem, die Einführung von Kennzeichen, Haftpflichtversicherung und einer Ausbildungspflicht für Radfahrer ist unumgänglich. "

Wieso "unumgänglich"??

Er meinte uneinführbar.

Zebrastreifen oft gar werden nicht beachtet

Es ist eine österreichische Unsitte, dass Fußgänger auf Zebrastreifen ignoriert werden. Ich erlebe es oft, dass Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit einfach weiterrasen, ohne überhaupt zu schauen. Die Polizei sollte viel öfter derartige Verstöße ahnden (anstelle von Geschwindigkeitskontrollen an unsinnigen - sprich ungefährlichen - Stellen). Auch sollte es für die Mißachtung von Schutzwegen schärfere Gesetze geben. Hier geht es ja nicht ums Geld kassieren für die Gemeindekasse (wie bei vielen anderen Bußgeldern) sondern um die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer, oft Kinder und alte Menschen. Viele Autofahrer machen sich nicht bewusst, was ein fahrlässig getöteter oder lebenslang verletzter Mensch bedeutet....

"Polizei sollte viel öfter derartige Verstöße ahnden"

ich würde hier mehr auf bewusstseinsbildung & deutlichere kennzeichnung setzen. oft ist das nicht kontrollierbar - fast alle zebrastreifenunfälle, die mir pers. bekannt sind, waren in ortschaften, die eine sehr niedrige fußgängerfrequenz haben & die autofahrer "überrascht" sind, dass hier jemand plötzlich selbewusst die straße quert.
gleiches bei bahnübergängen. nur da unterliegt auto...

kenne auch einen fall, wo man auf dem schulweg eine ampel (grün/rot-wechsel nur durch drücken) gefordert hat, wurde abgelehnt wurde mit der begründung, dass bei solchen die unfallgefahr steigt, weil autofahrer nicht damit rechnen, dass sie anhalten müssen (is ja immer grün...), aber die fußgänger (natürlich voll im recht) gleichzeitig die straße queren.

Auch wenn ich am Schutzweg Vorrang habe. Ich schaue immer genau ob ich auch gesehen werde und marschiere nicht, wie viele andere, einfach darauf los!

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