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Anfang diesen Jahres war in Medienberichten bereits von einem "Schicksalsjahr" für das Einkaufszentrum Uno-Shopping in Leonding (Bezirk Linz-Land) die Rede. Ein potenter Investor für die Modernisierung wurde gesucht, die Alternative wäre für die Betreibergesellschaft Joha die Stilllegung gewesen.
Nun geht es aber doch weiter: Joha und der Immobilienentwickler Universale International, eine Bank-Austria-Tochter, werden bis 2014 rund 60 Millionen Euro in das derzeit großteils leerstehende Einkaufszentrum stecken. Die Verkaufsfläche soll dann auf 54.000 Quadratmeter steigen. Baubeginn soll im ersten Quartal 2013 sein. Bei der Wiedereröffnung soll die derzeit in Bau befindliche Straßenbahnverlängerung von Linz bis Traun abgeschlossen sein. Die Uno-Shopping-Verantwortlichen erhoffen sich davon zusätzliche Impulse.
Das 1990 mit 32.000 Quadratmetern eröffnete Einkaufszentrum wurde bereits 2005 und 2006 auf die aktuellen 40.000 Quadratmeter erweitert. Die nahe gelegene PlusCity, die größte Shopping-Mall des Bundeslandes, wolle man nicht frontal angreifen. "Es wird sicher keine leichte Aufgabe", zitierten die "Oberösterreichischen Nachrichten" Universale-Geschäftsführer Gerhard Engelsberger im Hinblick auf die aktuellen Leerstände. Dadurch sei aber auch mehr Gestaltungsspielraum möglich, weil nicht so sehr auf bestehende Mieter Rücksicht genommen werden müsse. Das Imageproblem, das das Uno-Shopping in den vergangenen Jahren erlitten habe, sei zwar nicht erfreulich, so Engelsberger. Er glaube aber nicht, dass die Kunden diesbezüglich nachtragend sind. (red/APA, 13.9.2012)
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... und noch eins und noch eins! Schließlich muss das Volk kaufen - bis zur Betäubung...
Wenn wir schon dabei sind - in Wien aus der leerstehenden UNO-City auch gleich ein Einkaufszentrum machen!
Tragisch dass man in so einem großen Bundesland genehmigt, dass gleich neben dem größten Shoppingcenter, am Boden der Nachbargemeinde, gleich noch eine Kiste draufgesetzt wird. 70% der Oberösterreicher fahren jetzt für sowas auf die gleiche überfüllte Straße. Der Norden und Osten von Linz und alles außerhalb bleibt brach, hier steht man im Stau und fordert dann von der öffentliche Hand für Infrastruktur. Sollte da nicht die Landespolitik Einhalt gebieten können? Sollte da nicht der Gemeinderat belangt werden können?
Wann hört das auf?
Was denkt man da wenn man da wegschaut?
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