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Computerdisplay statt E-Reader: der Kindleberry Pi.
Der Bastler Geoffrey Tremblay wollte den Raspberry Pi als seinen Reisecomputer verwenden. Ein Plan, der in Ermangelung eines Displays zu scheitern drohte, bis er auf die Idee kam, seinen Kindle-E-Reader der dritten Generation als solches zu nutzen. Die Anleitung dafür findet sich mittlerweile online, die Seite ist aufgrund des großen Interesses momentan nur per Google Cache abrufbar.
Die Zutaten für das ungewöhnliche Projekt waren neben dem E-Reader und dem Mini-PC zwei Micro-USB-Kabel, ein externes Keyboard sowie als optionale Komponente ein USB-Hub. Darüber hinaus waren softwareseitig ein Jailbreak, ein Terminal-Emulator und das Tool "USBNetwork" Teil des Arsenals.
Das fertige Ergebnis verfügt zwar über kein grafisches Interface zur Steuerung, unterstützt dafür Multiuser-Sessions. Wer produktiver mit der Konstellation arbeiten möchte, sollte über Linuxkenntnisse verfügen. Tremblay weist zudem darauf hin, dass das Prozedere riskant ist und man im schlimmsten Falle seinen Kindle unbrauchbar machen kann. (red, derStandard.at, 13.09.2012)
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ja nur mit der argumentation find ichs falsch zu behaupten, dass die softwar zu nix zu gebrauchen ist. denn seinen einsatzzweck erfüllt der kindle vortrefflich. der browser interresiert wahrscheinlich höchsten die hälfte der besitzer, und was sonst noch drinnen ist wahrscheinlich keine 5%.
nicht falsch verstehen, ich freu mich über jede intension das ding zu verbessern und mehr herauszuholen. aber, nicht zugebrauchen ist übertrieben. die angepriesenen features auf der homepage erfüllt mein kindle touch (zumindest für mich). einzig die pdf unterstützung könnte besser sein. und der browser ist nicht mal in die technischen details aufgenommen. den sieht man nur im vergleich, und ganz zum schluss als ausgewiesene beta funktion.
ich finde, wenn das equipment vorhanden ist, soll das gerät eine software installiert haben, die dieses auch unterstützt. das kindle hat speaker, einen audioausgang, 3g/wlan-empfänger etc, wofür man auch zahlt. da darf ich mir schon ein gscheides OS erwarten, das die ausrüstung nutzt.
speaker und audiojack sind ja mit mp3, audiobooks und vor allem tts genutzt. 3g ist fürs runterladen von büchern. viel mehr ist in betrachtname von roaming gebühren meiner ansicht nach nicht zu erwarten. was ich allerdings wirklich nicht verstehe, und da bin ich bei dir, warum sie jedesmal ein micro einbauen das nicht genutzt werden kann. auch eine notizbuchfunktion wär was ganz praktisches.
aber im großen und ganzen bin ich ganz zufrieden. und von wegen nutzen was man zahlt: meines wissens wird das gerät unterpreisig verkauft. also eigentlich sind das goodies...
Ich nutze meinen Pi als kleine, private Cloud. Dateifreigabe über WebDAV kann Apache selbst, mit Radicale über wsgi kann er dann auch CardDAV und CalDAV. Mit etwas Herumgebastel ginge auch Owncloud, für meinen Geschmack ist es aber zu langsam. Für die Mails nutze ich Postfix und Dovecot.
Es gibt auch ein CLI für Google Calendar: https://github.com/insanum/gcalcli
Hier heißt es nämlich nicht, "löten was das Zeug hält", sondern eher "Softwaremanipulation"... etwas, das man sich auch als Laie schon eher zutraut. ;)
Erst vor ein paar Wochen habe ich es irgendwie schade gefunden, dass es keine Laptops mit e-ink-display gibt, und siehe da...
die Frage die sich mir angesichts dieser Konstruktion stellt: Weshalb kauft er sich nicht um 199,- $ ein Nexus 7?
Da hätte er ums gleiche Geld viel mehr davon, weil weder den Kindle, noch den Pi, noch die zusätzliche Bastelware gibts gratis.
Wenns also nur ums basteln ging, Hut ab.
Aber sinnvoll ist was anderes.
basteln kann ich mit meiner tochter auch. die ist sogar richtig gut und innovativ dabei. so etwas als basteln zu bezeichnen ist die ahnungslosigkeit total. ich bin kein linux geek verstehe aber schon a bisserl was von elektronik, hardware und software. nur so etwas wie der sich da zusammengestellt hat...respekt! und sinnvoll? ja, weil ich mir sicher bin ds er jede menge dabei gelernt hat. somit ganz sicher sinnvoll!!
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