Schmidinger: Burgstallers Studiengebühren-Modell "kontraproduktiv"

13. September 2012, 13:54
  •  "Es würde die Unis am Ende mehr kosten, als es bringt", sagt Uniko-Chef Schmidinger über das Studiengebühren-Modell von Gabi Burgstaller.
    foto: standard/cremer

    "Es würde die Unis am Ende mehr kosten, als es bringt", sagt Uniko-Chef Schmidinger über das Studiengebühren-Modell von Gabi Burgstaller.

Modell würde Unis wegen höheren Aufwands mehr kosten, als es bringt, sagt Heinrich Schmidinger

Heinrich Schmidinger, Präsident der Universitätenkonferenz (Uniko) und Rektor der Universität Salzburg, ist eigentlich ein Verfechter von Studiengebühren. Mit dem von der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) vorgeschlagenen Modell, das auf dem SPÖ-Parteitag im Herbst diskutiert werden soll, hat Schmidinger aber keine Freude.

Gegenüber den "Salzburger Nachrichten" kritisiert Schmidinger, dass nur ein geringer Teil der eingehobenen Gebühren den Unis zugutekommen würde. Burgstallers Modell sei deshalb "kontraproduktiv": "Es würde die Unis am Ende mehr kosten, als es bringt", wird Schmidinger zitiert.

Schmidinger: Unis mit altem Modell besser dran

Burgstallers Modell sieht 363,63 Euro Semestergebühr vor, zahlen sollen aber nur 60 Prozent der Studierenden. Stipendien und Beihilfen sollen angehoben werden, jeder Student soll zum Beginn seines Studiums 1.000 Euro erhalten (derStandard.at berichtete).

Von den gemäß diesem Modell eingehobenen 140 Millionen Euro würden laut Schmidinger lediglich 20 Millionen Euro an die Unis fließen. Bei Burgstallers Vorschlag bleibe für die Unis damit "viel zu wenig übrig". Mit dem alten, vom Verfassungsgerichtshof aufgehobenen Modell wären die Universitäten besser ausgestiegen, so Schmidinger. Die Universitäten hätten beim Burgstaller-Modell schließlich auch den Verwaltungsaufwand eines ausgeweiteten Stipendiensystems zu tragen. Schmidinger betont, dass Studiengebühren dazu dienen müssten, die Situation an den Unis zu verbessern: "Alles andere hat keinen Sinn." (red, derStandard.at, 13.9.2012)

Bildung kostet

Warum glaubt in diesem Land jeder, dass Bildung gratis erhätlich ist? Unsere Grundbildung wird durch eine gutes mPflichtschulwesen nahezu gratis vermittelt. JHeder muss/ kann sie in Anspruch nehmen. Darüber hinaus, ist mehr Bildung natürlich erstrebenswert, aber auch als "Luxusgut" an zu erkennen. Und jeder, der sich diesen Luxus leisten kann und will soll Beiträge leisten. Warum auch nicht? Unsere sehr gute höhere Buldung kann auf Dauer nur sehr gut sein, wenn wir das endlich erkennen.

"Schmidinger betont, dass Studiengebühren dazu dienen müssten, die Situation an den Unis zu verbessern: "Alles andere hat keinen Sinn.""

Für die TU Wien würd das dann zum Beispiel, so um die 3.800€ pro Semester liegen (Aufschließen zur finanziellen Ausstattung der TU München), ein ordentliches Stipendiensystem noch nicht eingerechnet.

http://htu.at/Main/Zuku... get_der_TU

Ein "echtes" Burgstaller-Modell eben.

Populismus ohne Sinn und Verstand.

+++ övp aufnahmeantrag: gabi abgewiesen +++

meldung folgt.

es beginnt schön langsam ein possenspiel zu sein.

fr. burgstaller wäre gut beraten, den schlapfen zu halten.

der töchterle sollte wieder sich in seine verstaubte professur zurückziehen.

die vp sollte sich in ihre bestandteile zerbröseln und uns fortan politisches tun generell ersparen.

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