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Hausschweine haben eine sehr empfindliche Haut . Hautkrebs ist bei Schweinen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, nicht selten.
Berlin - Mit einer außergewöhnlichen Kampagne will die Deutsche Krebshilfe verhindern, dass sich insbesondere junge Menschen den gefährlichen Strahlen im Solarium aussetzen. Im Internet konnte in der letzten Woche ein vermeintliches Experiment beobachtet werden, bei dem ein Schwein im Labor mit UV-Strahlen verbrannt wird. Viele Menschen waren so empört, dass die Aktion im Netz vorzeitig abgebrochen wurde. Doch: „Menschliche Haut reagiert mindestens so empfindlich auf UV-Strahlen wie die Haut eines Schweines", erklärt Eckhard Breitbart, Medizinisches Fachausschussmitglied der Deutschen Krebshilfe und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Das Risiko, am besonders aggressiven schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom, zu erkranken, verdoppelt sich, wenn Solarien bis zu einem Alter von 35 Jahren regelmäßig genutzt werden. Etwa 224.000 Menschen erkranken derzeit in Deutschland jährlich neu an Hautkrebs, 26.000 davon am malignen Melanom. In Österreich sind jährlich etwa 1.300 Personen vom schwarzen Hautkrebs betroffen. Tendenz steigend. "Dennoch bräunen sich etwa 3,5 Millionen Menschen dieser Altersgruppe hierzulande im Solarium, darunter immer noch 167.000 Jugendliche", so Breitbart.
Das vermeintliche Experiment: Über mehrere Tage wird ein Schwein in einem Forschungslabor mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Auf eine leichte Rötung der Schweinehaut folgt im Verlauf des „Experiments" ein schwerer Sonnenbrand. Schließlich sind Brandblasen und Entzündungen zu erkennen. Die wissenschaftlich anmutende Webseite, die angeblich von Forschern zur Dokumentation des streng geheimen Tierversuchs erstellt wurde, sorgte in den vergangenen Tagen für eine Welle der Empörung im Internet. Hunderttausende Internetnutzer - insbesondere junge Menschen - diskutierten das Experiment. Doch dann kommt die Entwarnung im Rahmen der Sendung stern TV: Der Laborversuch war nur gespielt, dem Schwein geht es gut. Hinter dieser provozierenden Kampagne steckt die Deutsche Krebshilfe, die mit den drastischen Bildern vor allem junge Menschen wachrütteln will.
"Solarien sind eine vor allem von jungen Menschen stark unterschätzte Gefahr", betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. "Wir können gar nicht genug davor warnen: Wenn ich regelmäßig ins Solarium gehe oder mich stundenlang in die Sonne lege, gefährde ich meine Gesundheit, riskiere Hautkrebs und bringe vielleicht sogar mein Leben in Gefahr."
Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigen die Ergebnisse der SUN STUDY 2012: Solariennutzer sind jung. Vor allem Menschen bis zu einem Alter von einschließlich 35 Jahren setzen sich besonders häufig künstlichen UV-Strahlen aus. Derzeit sind dies etwa 3,5 Millionen Bundesbürger. Schockierend: "Etwa 167.000 der derzeitigen Solariennutzer sind minderjährig. Nach geltendem Recht müssen Betreiber von Sonnenstudios Jugendlichen den Zugang zu Solariengeräten aber verweigern", erklärt Breitbart. "Wir müssen vor allem die junge Bevölkerung noch deutlicher über die Risiken der Solariennutzung aufklären", fasst Nettekoven zusammen.
Ein Schicksal, dass dem Schwein Rosi erspart geblieben ist. Rosi heißt eigentlich Smarty und hat bereits in vielen Filmen und Werbespots mitgespielt. Sonnenbrand und Wunden sind das Werk professioneller Maskenbildner, die Forscher im wirklichen Leben Schauspieler, die UV-Strahlen blaues Licht und das Forschungslabor ein Filmkrankenhaus in Berlin. Innerhalb von knapp zwei Tagen wurden Filme und Fotos erstellt, die auf der Forscher-Webseite einen Versuchsverlauf von acht Tagen simulieren, auch die auf der Webseite veröffentlichten Vitalparameter scheinen einem realen Versuchsverlauf zu entsprechen. In enger Zusammenarbeit mit einem Veterinärmediziner wurde während der Filmarbeiten der Gesundheitszustand des Filmschweins am Set permanent überprüft.
Passend zur aktuellen Kampagne bietet die Deutsche Krebshilfe eine Mobile Application zur Kampagne, die "App in den Schatten". Hier kann jeder seine Freunde mit dem Smartphone im Zeitraffer altern lassen und die sichtbaren Folgen übermäßiger UV-Strahlen erleben. (red, 13.9.2012)
Den Download der App sowie alle weiteren Informationen gibt es auf der Aktionsseite "Rosi hat Schwein gehabt".
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wie siehts eigentlich mit dem vitamin d spiegel von schweinen aus.
wussten sie, dass kaninchen knollenblätterpilz fressen können? und dass man einen fuchs mit einem blatt petersilie umbringen kann?
tierversuche sind wertlos.
Erst locken wir die Menschen in die Sonne - Bräune ist schick, man sollte sich schon im Winter durch Solarien daran gewöhnen -, dann müssen wir sie warnen (gaaaaanz viel Sonnencreme, UV-geschützte Fetzn und Kappen).
Auf jeden Fall verdient immer jemand daran.
Besonders die Kosmetikindustrie. Aber auch die Pharmaindustrie (oft gekoppelt mit der Kosmetikbranche) will mitverdienen - siehe "Studien", die ergeben wollen, dass Papillomaviren an Hautkrebs mit schuld sein können -> flächendeckende Impfung.
Das Thema Sonne ist ein immerwährendes - deshalb muss man genau hinschauen, wer da alles auf den Plan tritt, und vor allem: warum.
Der beste Schutz ist: nicht in der Sonne braten, Mittagshitze vermeiden, Sonnenbrille, Kopfschutz und Shirt.
*seufz* Klar, weil alle Menschen immer fremdgesteuert sind. Alle.
Dass Bräune einfach eine Luxussache geworden ist in unserem Indoor-Lebensstil und daher als begehrt galt bzw. gilt, so wie auch Dünnsein in unserem Lebensmittelüberfluss und Dicksein, wo es Mangel gibt, wäre wohl zu einfach als Erklärung.
Und überhaupt sind das seit 150 Jahren die gleichen Menschen:
Mein Hautarzt, der mir sagt, ich sollte moderat Sonne genießen weil sonst mehr braune Flecken auftauchen und mich einschmieren ist genau der Gleiche, der in den Prä-Ozonloch-50ern den Leuten gesagt hat, sie sollen im Urlaub in der Sonne brutzeln ;)
Aber Sie haben eh Recht: Der beste Schutz ist Wissen und entsprechendes Handeln, deswegen wäre die HPVI sowieso gut -> Krebs!
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