Intel Itanium2-Prozessor für Fujitsu Siemens

30. Juni 2003, 12:26
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Soll Optimierung von PRIMERGY und hpcLine-Server bringen

Das europäische Computerunternehmen Fujitsu Siemens Computers wird die neue Intel IA 64-Bit Itanium2 Prozessorlinie in künftige Produktkomponenten seiner Intel-basierten PRIMERGY und hpcLine Server-Familien einbauen. Intel kommt in diesen Tagen mit dem bisher unter dem Codenamen "Madison" bekannten Itanium2-Prozessor auf den Markt. Die innovative Technologie soll den Anwendern eine bessere Verarbeitungsleistung, optimierte Speichernutzung, maximalen I/O-Durchsatz und große Zuverlässigkeit der Hardware bieten, so Fujitsu Siemens. Der Hauptnutzen für die Anwender soll in den verringerten Administrations- und Infrastrukturkosten liegen.

Support

Intel bietet mit der neuen Itanium2-Prozessorarchitektur eine 64-Bit-Plattform, die zunehmend von großen unabhängigen Softwarehäusern wie Microsoft unterstützt wird. Der Chiphersteller strebt eine noch stärkere Marktdurchdringung von Itanium2-basierten Systemen auf dem High-End-Server-Markt an. Die hpcLine wird von einem großen Anteil der Fujitsu-Siemens-Kunden für komplexe technische Anwendungen genutzt. Diese Kunden setzen auf die erhöhte Rechenleistung und die bessere Eignung des "Madison" für große CAE (Computer Aided Engineering)-Modelle.

Der neue PRIMERGY-Server wird die Betriebssysteme Microsoft und Linux unterstützen. Die Auslieferung des neuen Servers soll im vierten Quartal 2003 beginnen. (pte)

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