Frauenarmut. Hintergründe, Facetten, Perspektiven.

31. Oktober 2003, 16:05
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Aus der Schriftenreihe "Frauen, Forschung und Wirtschaft"

Armut ist auch weiblich - den Ursachen und Ausprägungen dieses Phänomens versuchen die Autorinnen dieses Sammelbands auf den Grund zu gehen. Der erste Teil beschäftigt sich großteils mit den Hintergründen von Frauenarmut, der zweite mit den ökonomischen sowie sozialpolitischen Perspektiven.

Der Beitrag von Michaela Moser, "Sind Frauen reich?", analysiert aus feministisch-ethischer Perspektive die unterschiedlichen, teils historischen, Ansätze von Armut.

Katharina Novy hinterfragt in "Mädchen lasst euch nichts erzählen" den Zusammenhang von Frauenarmut und weiblicher Sozialisation.

Der Beitrag von Maria Kargl, "Von Menschen und Frauen", hat Sprache, Geschlecht und Armut zum Thema - in den Mittelpunkt stellt sie, dass Frauen in der Sprache unsichtbar sind, was die Autorin als mögliche Dimension von Armut beschreibt.

In "Arme Frauen - reiche Kirchen" stellt Ursula Marianne Ernst einen Zusammenhang zwischen Frauenarmut und Kirche her.

Armut ist weiblich! - Ist Armut weiblich?" ist ein Beitrag von Co-Herausgeberin Karin Heitzmann; sie stellt empirische Daten Ergebnissen der Armutsforschung gegenüber, und zeigt auf, dass Frauenarmut darin kaum eine Rolle spielt.

Frauen in der österreichischen Sozialpolitik ist das Thema des sechsten Beitrags "Frauenarmut - Ein sozialpolitisches Problem?" von Ingrid Mayrhuber.

Der letzte Beitrag von Luise Gubitzer beschäftigt sich mit dem Thema "Existenzsicherndes Grundeinkommen. Frauenrechte oder Frauenfalle am Beispiel von Arbeit. (red)

Heitzmann, Karin;
Schmidt, Angelika (Hrsg.)
Frauenarmut. Hintergründe, Facetten, Perspektiven.
Frauen, Forschung und Wirtschaft.
Bd. 11., Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford,
Wien 2001,
Euro 33,90
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