Egbert Zojer, Christian Harold und Alexander Kratky

29. Juni 2003, 20:20
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Datendichte im Kleinen

Der Grazer TU-Physiker Egbert Zojer (31) ist mit dem "Forschungspreis für Nanowissenschaften und Nanotechnologien des Landes Steiermark 2003 - Nachwuchsförderung" ausgezeichnet worden. Zojer versuchte in seiner Habilitationsschrift "Exitation Process in Conjugates Organic Materials" eine thematische Verbindung zwischen den Modellen der klassischen Halbleiterphysik und den aus der physikalischen Chemie stammenden Modellen für organische Moleküle herzustellen. Durch ein besseres Verständnis der Materialeigenschaften von organischen Halbleitern sollen damit in Hinkunft noch leistungsfähigere Materialien mit bestimmten Eigenschaften entwickelt werden können. Ein Einsatz in der optischen Datenübertragung erscheint möglich, aber auch eine Mikro- und Nanostrukturierung in drei Dimensionen und damit auch Speichermedien mit hoher Datendichte. Zojer arbeitet seit 1999 an der TU Graz unterbrochen von einem Aufenthalt als "Assistent Staff Scientist" an der University of Arizona in den USA. Ab August 2003 geht der Forscher als Senior Research Scientist ans Georgia Institute of Technology. (red)

Dissertationsqualität im Großen

Am vergangenen Freitag wurde erstmals der "Böhler-Uddeholm Precision Strip Forschungspreis" verliehen. Die Preisträger sind die TU-Dissertanten Christian Harold für "Herstellvarianten, Verarbeitung und Anwendung ausscheidungshärtbarer kohlenstofffreier Werkzeugstähle" sowie Alexander Kratky für "Konstruktion, Aufbau und Inbetriebnahme einer Anlage für das laserunterstützte Tiefziehen". Der Schwerpunkt des Preises liegt auf Forschungsgebieten wie Werkstoffentwicklung. Der Preis ist auf zehn Jahre eingerichtet und mit insgesamt 29.000 Euro dotiert.(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 30.6. 2003)

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