Wiener Großlabor für Impfstoffe

29. Juni 2003, 20:17
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Fünf Jahre Intercell AG: Gegen Krebs und Infektionskrankheiten

Die 1998 gegründete Intercell AG ist ein privates Biotech-Unternehmen mit Sitz in Wien, spezialisiert auf die Entwicklung synthetischer Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten und Krebs. Finanziert wird das rund 100 Mitarbeiter zählende Unternehmen durch ein internationales Investorenkonsortium, dem die Venture-Capital-Unternehmen Techno Venture Management, Apax Partners, Nomura International plc, Sal. Oppenheim Jr&Cie, Nib Capital und der österreichische Fonds Go Equity Invest Holding angehören.

Zuletzt hat Intercell in einem international ausgeschriebenen Wettbewerb von dem US-Unternehmen VaccGen International LCC einen Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis - eine durch Stechmücken übertragene Virusinfektion - erworben. Was als großer Erfolg für die heimische Biotech-Szene gewertet wurde.

Beim letzten Life-Science-Wettbewerb des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), der im November 2002 vergeben wurde, erhielt das Biotech-Unternehmen den zweiten Preis - hinter der FSG Biotechnologie GmbH Austrianova. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 30.6. 2003)

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