Lkw-Kontrollstelle an der Tauernautobahn überlastet

29. Juni 2003, 15:18
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Lastwagen-Lenker missachteten Ferienreiseverordnung - zehn Fahrer mussten Strafe zahlen

Salzburg - Alle Hände voll zu tun hatte die Salzburger Verkehrsgendarmerie bei der Überwachung der Ferienreiseverordnung für Lkw-Fahrer am Samstag auf der Tauernautobahn bei der Kontrollstelle in Kuchl. Trotz des Fahrverbotes ab 8.00 Uhr rollten zahlreiche Lastwagen in Richtung Süden. Die Kontrollstelle war bald so überlastet, dass die Beamten die Aktion abblasen mussten. Das teilte am Sonntag die Gendarmerie mit.

Strafe zahlen

Zehn Lkw-Fahrer mussten wegen Missachtung der Verordnung insgesamt 800 Euro Strafe zahlen. Als mögliche Ursache des hohen Lkw-Aufgebots nannte ein Gendarm der Verkehrsabteilung-Außenstelle in Anif die "nicht ganz konforme" Ferienverordnung zwischen Österreich und Deutschland. In dem benachbarten Bundesland trete die Verordnung erst am 1. Juli in Kraft. Viele Lkw-Fahrer hätten nicht gewusst, dass das Gesetz in Österreich schon früher gültig war. Der erste Tag in diesem Jahr sei bereits der 28. Juni gewesen.

Schwerfahrzeuge von Ferienreiseverordnung ausgenommen

Ein Großteil der Schwerfahrzeuge, die am Samstag über die Tauernautobahn rollten, insbesondere die Kühltransporte, seien von der Ferienreiseverordnung ausgenommen gewesen, so die Exekutive. Mit Hilfe der Gendarmerie-Patrouillen wurden insgesamt 15 bis 20 Lkw-Lenker aus dem Verkehr gezogen.

Die Ferienreiseverordnung kommt in Österreich noch jeweils am 4. Juli, 25. Juli, 1. August und am 8. August 2003 zur Anwendung. An diesen Tagen ist das Fahren auf der Autobahn von 8.00 bis 15.00 Uhr verboten. Ab 15.00 Uhr tritt an den Samstagen ohnehin das Wochenend-Fahrverbot für Lkw in Kraft. (APA)

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    Kein Platz für Brummis im Urlauberverkehr.

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