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Wien - Der Milliardär Frank Stronach ist zwar Gründer und ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender von Magna International, von seinen politischen Aktivitäten hat sich das Unternehmen jetzt aber distanziert. In einer schriftlichen Stellungnahme betonte eine Sprecherin am Mittwochabend: "Die Gründung dieser Partei steht in keiner direkten oder indirekten Verbindung zu und beinhaltet keine Mitwirkung seitens Magna International."
Höhere Wertschöpfung für die Kunden zu erreichen habe für Magna auch weiterhin "oberste Priorität". Politische Aktivitäten Stronachs in Österreich werde die Firma daher nicht kommentieren und auch keine Informationen dazu veröffentlichen.
Stronach hatte sein kontrollierendes Aktienpaket im Mai 2010 an die anderen Aktionäre verkauft und die Funktion des Chairman zurückgelegt. Nach monatelangen Gerüchten teilte der Austrokanadier im August offiziell mit, er werde in die heimische Politik einsteigen und bei der Nationalratswahl 2013 als Spitzenkandidat seiner eigenen Partei antreten. Deren Gründung ist für Ende September angekündigt, dann will Stronach auch sein Programm bekanntgeben. Bisher ist er vor allem als EU-Skeptiker aufgetreten - er verlangte etwa den Ausstieg aus dem Euro und kritisierte den permanenten Euro-Rettungsschirm ESM scharf. (APA, 12.9.2012)
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Das ist doch bestenfalls der Minimalkonsens als Feigenblatt eines international agierenden Konzerns gegenüber seinen Kunden und den eigenen Investoren, die ihn vor gar nicht allzu langer Zeit - mit einem Reisegepäck von hunderten Millionen - in die Wüste geschickt haben.
In der Realität hingegen gilt noch immer "His Masters Voice" zusammen mit der "goldenen Regel" als oberste Prämisse jeglicher Tätigkeit im Management dieses Konzerns. Wie sollte das auch jemals anders sein - mit dem (Ex-)Schwiegersohn als CEO und hunderten Lemuren oder anderweitigen Adoranten an den entscheidenden Schnittstellen.
Weiss nicht,wie sehr ihm Magna noch am "Herzen" liegt,aber wenn ja,dann müsste er--genauso wie jeder andere Unternehmer,dessen Unternehmen oder Produkt nahe beim Endverbraucher tätig ist--einen weiten Bogen um die Politik machen. Die Machtgier ist halt ein "Hund"
Ja klar, was der schrullige Ex-Chef macht, schadet dem Unternehmen. Bestes Beispiel, die Forderung nach Schilling-Einführung, kann keinem Unternehmen recht sein, das von Exporten lebt. Der größte Feind für solche Unternehmen sind viele unterschiedliche volatile Währungskurse.
und ich werde weder seine Partei wählen, noch (wenn ich es verhindern kann) Magna Produkte kaufen.
Wer den Euro "abwählt", hat keine Ahnung von Volkswirtschaft und den daraus resultierenden Folgen.
Wie lebensfähig wäre ein Schilling in der Euro-Zone? Null, würde er sich nicht an die Leitwährung EUR binden - und dann kann man gleich dabei bleiben = billiger.
Nicht, weil sie nichts mit der Stronach-Partei zu tun haben wollen - sondern weil sie mit Stronach zu tun haben und "Magna" mitten drin im Geschehen ist. Zum Beispiel, was die neuen Hybridbusse angeht. ;-)
Aber ich habe den Magna-Namen auch schon in anderen politischen Verbindungen gelesen.
Hinter der Distanzierung steckt mit großer Wahrscheinlichkeit Stronach selbst: er will verhindern, dass Magna mit seinem Namen verknüpft wird, wenn es um politische Einflussnahme, um Parteispenden, um Aufträge etc. geht. Denn diese Dinge werden natürlich in nächster Zeit an die Oberfläche gespült werden.
Gewieft - aber bei Weitem nicht gewieft genug. ;-))
hilfreich und gut. Ach ja da ist noch was: Seine Steuern sollte Stronach in dem Land zahlen, von dessen BürgerInnen er gewählt werden möchte und nicht in seinem Wohnsitzland Schweiz. Aber die Liebe zu Österreich war schon in seiner Jugend nicht allzu groß. Wäre er sonst in den 1950ern nach Kanada ausgewandert, anstatt seine Fähigkeiten zum Wiederaufbau Österreichs einzusetzen?
dafür - welche enorme macht schon alleine durch geld und ein wenig bekanntheit entsteht
also ich kenne einige alte männer die am stammtisch umgefähr den gleichen stuss daher reden wie unser franky - nur da sie keine miliarden besitzen - lächelt man darüber und läßt sie weiter reden
Und hier sind sie schon wieder. Wie groß muß doch die Angst sein, das einer der sich im großen und ganzen selbst finanziert das Wahlvolk doch beeinflussen könnte. Einer der vielleicht nicht in erster Linie das Geld vom kleinen Mann sieht. Bin schon neugierig was man sich sonst noch einfallen läßt um Stronach zu schädigen. Man kann dazu stehen wie man will interessant ist es allemal einen Mann im Waklkampf zu haben der nicht in erster Linie in den Steuertopf greift um gewisse Lügen an den Mann zu bringen(div.Wahlversprechen). Unsere Politik steht doch schon lange nicht mehr dem österreichischem Wähler zur Verfügung. In der EU findet doch nur mehr ein gegenseitiges Speichellecken statt. Peinlich & Schade eigentlich.
Österreichisch eben.
Stronachs "Hoppalas" sind ja schon beinahe legendär und auch seine Wirtschaftskompetenz hat eher gelitten.
Nur einige Beispiele:
.) Austria Wien
.) SC Wr. Neustadt
.) Magna Racino
.) Frank`s Energy Drink
.) div. Fußball oder Sportakademien
Politisch versuchte er doch auch immer Fuß zu fassen.
1988 scheiterte er schon in Kanada mit der "Liberalen Partei Kanadas" - seine Tocher, die Bellinda hielt sich politisch noch eine kurze Zeit.
Selbst einen Wohnsitz im Steuerdomizil Zug (Schweiz) und der Kauf des Schlosses am Wörthersee (Reifnitz).
Stronach "kaufte" schon immer Politiker (ehem.) - jetzt halt aktive Politiker.
Die TU-Graz verlieh ihm einen Honorarprofessor - da ist ihm dann dieses System doch recht.
Stronach ist eine W...
Es wird wie bei jedem Unternehmen sein - auch wenn der Aktionär nichts mehr zu sagen hat, bei der Hauptversammlung kann er ungemütlich werden. Also erfüllt man ihm unterm Jahr drei, vier wohlkalkulierte Wünsche. Dann hat das Management eine Ruhe bei der HV.
Wem wurde den ein Versorgungsposten bei Magna angeboten? Wobei ich schon davon ausgehe, dass Personen die da brav mitmachen, keine blöden Fragen stellen und erkennen wen man wann anpatzt und wo/ wann/wie es Sinn macht eigene "innovative"/neue/ergänzende Ideen einzubringen, von Stronachs Netzwerk profitieren werden. Sowas ist
HAb zufrüh die Enter Taste gedrückt.
"Sowas ist nicht unüblich und kein österr. Phänomen. Lauft bei den anderen Parteien, Interessenvertretungen auch nicht anders. Wobei ich schon davon ausgeh, dass Stronach auf Personen wie Gerald Grosz usw. verzichtetet. Wobei der besondere Reiz an einem Engagement bei Stronach wohl an der Hoffnung liegt, sehr schnell zu profitieren und nicht ewig den "Kofferträger" zu spielen.. Ist beim BZÖ ja auch nicht anders. Auch bei der FPÖ. Bei den Roten und der ÖVP müssen die meisten halt doch einiges an Zeit investieren inkl. interner Machtspiele........
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